Augmented Reality Lösungen für die Industrie

Wer kennt das nicht? Bevor die Kaufentscheidung für ein bestimmtes Produkt gefallen ist, möchte man dieses erst genau unter die Lupe nehmen. Das gilt für hochwertige Konsumgüter, wie Möbel oder Autos, aber auch für industrielle Investitionsgüter wie Maschinen und Anlagen. Und genau dieses „Begutachten“ stellt Unternehmer vor Herausforderungen – vor allem wenn es sich bei den entsprechenden Gütern um Einzelstücke handelt, die nicht zur Vorführung zur Verfügung stehen.

Mit Augmented Reality lässt sich diese Herausforderung meistern. Diese Technologie ermöglicht die Verschmelzung der tatsächlichen Realität mit der erweiterten Realität, die dem Betrachter ergänzende Informationen zu den Produkten auf dem Tablet oder Smartphone anzeigt. Dadurch lässt sich jedes Printprodukt, egal ob Messekatalog, Printbroschüre oder Produktkatalog mit digitalem Content verknüpfen. Augmented Reality wird heute in den unterschiedlichsten Bereichen der Industrie eingesetzt.

Interaktive Produktpräsentationen auf Messen oder beim Kunden

Mit Augmented Reality kann man seine Produkte und deren Funktionsweise präsentieren, ohne sie physisch dabei zu haben – egal ob auf Veranstaltungen, Messen oder direkt beim Kunden. Das bietet sich immer dann an, wenn die Maschine oder Anlage aufgrund von Platzmangel nicht präsentiert werden kann.

Ganze Ausstellungsräume, Maschinen und Anlagen, aber auch der Blick ins Innere von Produkten, wird durch die Visualisierung mit Augmented Reality möglich. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen vom Tischaufsteller mit Willkommensnachrichten, über Fotoböden, auf denen die Maschinen und Anlagen präsentiert werden, bis hin zum Rollup-Display, aus dem eine Person heraustritt und das Unternehmen vorstellt. So können Einblicke in Bereiche gegeben werden, die normalerweise in dieser Art nicht sichtbar wären. Gleichzeitig verfügt man über ein eindrucksvolles Werkzeug, um potentielle Kunden auf die Produkte aufmerksam zu machen, sie zu begeistern und nachhaltig in Erinnerung zu bleiben.

Visuelle Planungen von Prototypen

Viele Unternehmen im Bereich Maschinen- und Anlagenbau müssen komplexe Projekte planen und umsetzen, bei denen aufgrund des Unikat-Charakters ein hoher Testbedarf entsteht. Gerade bei der „Stückzahl 1“ steigt die Notwendigkeit eines umfangreichen Prototypings. So lassen sich „böse“ Überraschungen bei Montage, Inbetriebnahme oder Wartung der Maschine vermeiden. Denn häufig treten Konstruktionsfehler oder falsch angelegte Komponenten erst bei der Montage des Prototyps auf. Um dieser Problematik vorzubeugen, bedarf es eines integrierten Simulationskonzeptes, das die Maschine als Ganzes betrachtet und alle seine Komponenten digital abbildet.

Forschungsprojekt im Bereich der virtuellen Realität

Hardware-Prototypen sind jedoch beschränkte Ressourcen, teuer in der Erstellung und stehen in der Regel erst im fortgeschrittenen Entwicklungsprozess zur Verfügung. Dennoch sind genau diese Hardware-Prototypen für die Entwicklung, die Schulung von Service-Mitarbeitern und Bedienern oder den Vertrieb unabdingbar. Aus der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Neuland-Medien und der Universität Bielefeld ist ein Forschungsprojekt im Bereich der virtuellen Realität entstanden. Der Ansatzpunkt dieses Forschungsprojektes ist der steigende Bedarf an Darstellungs- und Interaktionsmöglichkeiten mit virtuellen Hardware-Prototypen. Soll heißen: Es können mehrere Personen zur gleichen Zeit und unabhängig vom Standort an ein und denselben Prototypen entwickeln. Dieser kann zudem in die virtuelle Welt projiziert werden, um ihn dort zu „begehen“ und zu besprechen. Ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Universität Bielefeld zielt darauf ab, dass mehrere Personen in einem virtuellen Raum einen Prototypen besprechen und sich dabei im Raum gegenseitig sehen können. Dies ermöglicht eine real erscheinende Interaktion zwischen allen Beteiligten und dem Prototypen.

Der Service von morgen: Digitale Reparaturanleitungen

Für Unternehmen im produzierenden Gewerbe sind kurze Maschinenstillstände durch schnelle Wartungen und Reparaturen von enormer Bedeutung. Die immer komplexer werdenden Maschinen und Anlagen verlangen zunehmend hochqualifizierte Mitarbeiter und sofort verfügbare Daten. Kann der eigene Techniker die Wartung oder Instandhaltung nicht selbst vornehmen, muss er auf teure externe Ressourcen zurückgreifen. Dadurch wird die Reparatur unnötig in die Länge gezogen, was zugleich Folgen für den laufenden Produktionsprozess hat und zudem weitere Kosten verursacht.

Dank Augmented Reality kann der eigene Servicetechniker die Ursache für den Defekt schnell finden und beheben. Auf dem Display eines Tablets kann der Techniker die defekte Komponente direkt vor Ort ausfindig machen und erhält zeitgleich alle wichtigen Informationen für die schnelle Behebung des Fehlers. Mussten die Servicetechniker früher in endlosen Handbüchern blättern, so können sie jetzt schnell am Ort des Geschehens ihre Arbeitsschritte und zugehörige Informationen angezeigt bekommen.

Aber nicht nur der Kunde, bei dem die Maschine vor Ort steht, profitiert von der erweiterten Realität, sondern auch der Lieferant, der einen Servicetechniker stellt. In Zeiten des Fachkräftemangels kann der Lieferant seinen Service schnell und zuverlässig garantieren und seinen Kunden künftig noch schneller helfen. Zudem halten sich die Personalkosten durch die „virtuelle“ Unterstützung in Grenzen, da beispielsweise weniger Überstunden und Wochenend-Arbeiten anfallen.

Fazit

Augmented Reality eignet sich hervorragend für interaktive Präsentationen, visuelle Planungen sowie digitale Reparaturanleitungen industrieller Maschinen und Anlagen. Die Darstellung wichtiger Informationen am Ort des Geschehens, immer mit Bezug zum Produkt, sind entscheidende Argumente für das Werkzeug der erweiterten Realität. Richtig eingesetzt, kann Augmented Reality Zeit und Geld sparen und zugleich für eine multisensuale Kundenansprache sorgen.


Pressemitteilung als PDF: Augmented Reality Lösungen für die Industrie

Das neue Augmented Reality Spiel Pokémon Go ist derzeit in aller Munde. Und Hand aufs Herz: Wer ist der Pokémon-Hysterie bereits verfallen? Von ihr gepackt, vergessen wir alles um uns herum. Derzeit sehen wir überall auf den Straßen, in Parks und in Fußgängerzonen Versessene auf der Jagd nach „Drowzee“, „Psyduck“ und „Pikachu“.

Genial scheint die Spielidee des ortsbasierten Gaming. Schon lange hat keine APP mehr solch einen Hype ausgelöst. „Man kann #PokémonGO albern finden, aber ist es nicht auch schön, dass mal ein paar Momente ein Spiel die ganze Welt in Atem hält – statt Angst?“, twittert Spiegel online.

Doch wie steht es mit dem Datenschutz? Innerhalb weniger Tage scheint der Hype alles zunichte zu machen, wofür Datenschützer so lange gekämpft haben. Wer sich neu anmeldet, muss sich über sein Google-Konto authentifizieren oder ein sogenanntes „Pokémon Trainer Club Konto“ erstellen.

Doch wer weiß, welche Daten durch die APP aufgezeichnet werden? Und an wen diese von der ehemaligen Google-Tochter Niantic weitergegeben werden? Und was ist mit dem Persönlichkeitsrecht der vielen fremden Menschen, die unwissentlich auf den derzeit Millionen von Screenshots im Netz abgebildet werden?

Zuletzt stellt sich noch die Frage: Wem gehört die neue soziale Datenbank mit den riesigen Mengen an GPS-Daten? Hat Google oder die Alphabet Inc. Zugriff darauf? Wir wissen es nicht – und scheinbar lässt der Hype diese Fragen vergessen, denn diese Datenbank wird derzeit von Millionen Menschen mit neuen Informationen gefüttert.

Foto v.l.: Anne Röhr (Neuland-Medien), Valentin Wolf, Maik Oertmann und Eckart Fischer (stellvertretender Schulleiter b.i.b. Inernational College).

 

Wir von Neuland-Medien waren zu einem kleinen Überraschungsbesuch in Bielefeld. Eckard Fischer, stellvertretetender Schulleiter des b.i.b. International College, lud zur Abschiedsfeier unserer ehemaligen Praktikanten Maik und Valentin ein.

Maik und Valentin, die Ende letzten Jahres drei Monate lang ihre Projektarbeit in unserer Firma erarbeitet haben, wurden von ihrer Bildungseinrichtung für ihr Projekt ausgezeichnet. Die Arbeit wurde unter allen Projekten des Jahrgangs als die Beste ausgewählt. Neben ihren Abschlusszeugnissen erhielten die beiden noch einen Scheck sowie ein Geschenk als Anerkennung für ihre Leistung.

Mit der Unterstützung von Neuland-Medien haben Maik und Valentin ein Augmented Reality Projekt verwirklicht. Dabei ging es um die Entwicklung einer Augmented Reality Anwendung und die Gestaltung einer Wellpappenbühne als “Marker” für die Anwendung. Auf der kleinen “Pappbühne” steht ein Mitarbeiter der Firma und gibt lebhafte Informationen über die Kernleistungen und Referenzen des Unternehmens.

Auch wir von Neuland-Medien gratulieren euch herzlich zur erfolgreichen Projektarbeit und dem bestandenen Abschluss.

Augmented Reality, kurz AR, zählt zu den innovativsten und spannendsten Möglichkeiten, die das digitale Marketing derzeit zu bieten hat. Diese Technologie ermöglicht eine Verschmelzung der tatsächlichen Realität mit der erweiterten Wirklichkeit, die dem Betrachter ergänzende virtuelle Informationen zu bestimmten Produkten auf dem Smartphone oder Tablet anzeigen. So kann man beispielsweise Printmedien, wie Messekataloge, Kundenbroschüren oder Produktkataloge mit Augmented Reality erweitern.

Ein weiteres Einsatzgebiet bietet Augmented Reality auf Veranstaltungen und Messen, wenn das gesamte Produktsortiment aufgrund von Platzmangel nicht präsentiert werden kann. Ganze Ausstellungsräume, Maschinen und Anlagen, aber auch der Blick ins innere von Produkten, wird durch die Visualisierung mit Augmented Reality möglich. So können Sie auch mit einem kleinen Messestand die große Aufmerksamkeit der Messebesucher erreichen. Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen vom Tischaufsteller mit Willkommensnachrichten, über Fotoböden, auf denen Sie Ihre Maschinen oder Anlagen präsentieren können, bis hin zu Rollup-Displays, aus dem eine Person heraustritt und das Unternehmen vorstellt.

Mit dem Einsatz der erweiterten Realität verfügen Sie über ein eindrucksvolles Werkzeug, um Kunden und Besucher auf Ihre Produkte und Leistungen aufmerksam zu machen. Sie können den Messebesuchern Einblicke in Bereiche geben, die normalerweise in dieser Art nicht sichtbar wären. Dazu kommt, dass Ihre Kunden nicht nur zuschauen, sondern tatsächlich beteiligt sind. Sorgen Sie also dafür, dass nicht nur der Besucher direkt am Stand, sondern auch vorbeigehende Menschen auf Ihr Standkonzept aufmerksam gemacht werden. Augmented Reality bietet Ihnen die Möglichkeit, aus der Masse hervorzustechen, Kunden zu begeistern und in Erinnerung zu bleiben.


Pressemitteilung als PDF: Begeistern Sie Ihre Messebesucher mit Augmented Reality

Ein Stadtrundgang auf eigene Faust? Ganz ohne ortskundigen Stadtführer? Aber mit genauso vielen Informationen? Genau das soll für die Innenstadt von Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) 2016 Realität werden. Die Stadt an der Ems nutzt dabei eine App zur digitalen Stadtführung, bei der die neueste Technologie Verwendung findet. Damit übernimmt die Stadt Rheda-Wiedenbrück eine Vorreiterrolle in der Region Ostwestfalen.

Die digitale Stadtführung ist wie ein Blick in die Vergangenheit. „Ich schaue beispielsweise durch mein Smartphone auf das Haus Ottens – und plötzlich erscheint eine historisch gekleidete Dame am Fenster und berichtet von damals“, skizziert Christian Terhechte das Szenario. Er ist Geschäftsführer der Rheda-Wiedenbrücker Internetagentur Neuland-Medien, die für die Stadtverwaltung ein erstes Grobkonzept für den neuen digitalen Stadtrundgang entworfen hat.

Der geführte Stadtrundgang durch die historische Altstadt von Wiedenbrück ist mehr als 25 Jahre alt. Zwar sei dieser immer noch interessant, aber in seiner Präsentation längst nicht mehr zeitgemäß. Auch in ihrer Zielgruppe ist die aktuelle Stadtführung sehr eingeschränkt. Zu den geführten Rundgängen kämen überwiegend Menschen ab 70 Jahren. Die Stadt Rheda-Wiedenbrück möchte Augmented Reality nutzen, um mehr Menschen und vor allem auch die jungen Menschen für die Stadt zu begeistern. Im Fokus steht eine neuartige Form der Stadtführung. Dazu gehört eine App, die via AppStore (Apple) und PlayStore (Android) auf Smartphones oder Tablets heruntergeladen werden kann. So können sowohl Touristen als auch Ortsansässige die Stadt auf eigene Faust und ohne Stadtführer erkunden und die Dinge erforschen, die sich sozusagen hinter den Fassaden der 1000-jährigen Fachwerkstadt verbergen.

Ebenso sollen bestehende Führungen mit Varianten – etwa für Jugendliche und Schulklassen – erweitert werden, bei denen die Inhalte speziell für diese Altersgruppe aufbereitet und damit das Interesse für den Stadtrundgang geweckt werden soll. Die neuartige Form der Stadtführung soll aber auch Menschen ansprechen, die sich für die Technologie Augmented Reality und die digitalen Aspekte des Stadtrundgangs interessieren. Ein klarer Vorteil dieser Anwendung wird sein, dass die digitale Stadtführung jederzeit via Internet abrufbar ist, sodass die Nutzer unabhängig von einem Stadtführer den historischen Stadtkern zu jeder Tageszeit vor Ort erkunden können.


Pressemitteilung als PDF: Neuland-Medien Digitaler Stadtrundgang

Im zweiten Teil unseres Interviews haben wir unsere Programmierer für euch gefragt, was für sie das Besondere an diesem Beruf ist, welche Aufgaben sie erfüllen und welchen Herausforderungen sie bei Neuland-Medien gegenüberstehen.

Was ist für dich das Besondere am Programmieren?

Tobias Brandt: Für mich persönlich die vielen kleinen Erfolgserlebnisse am Tag. Man baut oder programmiert sich eine Schleife, man aktualisiert die Seite, man sieht es funktioniert, man ist freudig und macht weiter – und das im Idealfall den ganzen Tag über.

Jörg Westarp: Die Kreativität und die Freiheit. Es gibt immer mehrere Lösungswege und man hat die Freiheit sich seine eigenen Wege zur passenden Lösung zu suchen und vor allem auch komplett neue Lösungswege. Beim Programmieren gibt es immer wieder neue Techniken, das finde ich super.

Tobias Terhechte: Es gibt immer wieder was Neues. Da ist immer noch eine Technologie, die man dazulernen kann und die Themen gehen einem nie aus. Ein Programmierer muss natürlich immer bereit sein, viele neue Dinge zu lernen und sich ins Neuland zu wagen.

Was genau sind eure Aufgaben?

Tobias Brandt: Die Aufgaben sind sehr vielfältig. Bei Neuland-Medien haben wir ja ein Agenturgeschäft. Deswegen sind es durchgehend wechselnde Aufgaben, wie die Erstellung von Webseiten, Erstellung von Schnittstellen zu bestehenden Warenwirtschaftssystemen oder Erweiterungen und Updates von Webseiten, die wir gemacht haben.

Jörg Westarp: Hauptsächlich mache ich das Front-End-Design und setze damit das Design von Webseiten um. Tobias Brandt und Tobias Terhechte machen eigentlich mehr im Back-End und trotzdem macht jeder auch wieder etwas von allem. Tobias Terhechte zum Beispiel kann sich die kompliziertesten Dinge innerhalb von ein paar Stunden aneignen und dann macht er das auch einfach. Darin ist er wirklich gut. Vor allem richtig komplizierte Sachen, die Tobias und mich sehr lange aufhalten würden, übernimmt Tobias Terhechte gerne. Vor der Ausbildung konnte er noch gar keine Webseiten programmieren. Er hat innerhalb seiner Ausbildung bei Neuland-Medien sehr viel gelernt. Ich setze außerdem unsere Augmented-Reality-Projekte (dt. erweiterte Realität) mit um. Dabei bekomme ich meist das Material wie Marker und 3D-Objekte von unseren Partnern bzw. von unserem Grafiker Jonas Gerner geliefert und programmiere dann die „AR-World“. Zum Beispiel für Modus Consult habe ich zuletzt eine World angelegt bei der eine 3D-Pyramide auf dem Cover des Modus-Magazins dargestellt wird. Ansonsten bin ich sozusagen das Bindeglied von Grafik und Programmierung, da ich als Mediengestalter ausgebildet bin, aber dennoch in der Programmierung sitze. Ich helfe den Kollegen also auch mal bei Bildbearbeitungsaufgaben oder Gestaltungsfragen.

Tobias Terhechte: Ich setze Webprojekte und andere individuelle Kundenwünsche um, die bei uns beauftragt werden. Ein typisches Beispiel ist eine neue Website, meistens handelt es sich jedoch um Anpassungen einer bestehenden Website. Da könnte beispielsweise eine Seitenlasche gewünscht sein, die mit Informationen gefüllt wird und ausfahrbar ist.

Vor welchen Herausforderungen steht ihr bei eurer Arbeit am häufigsten?

Tobias Brandt: CSS-Anpassungen im Hinblick auf den Internet Explorer. Da der Explorer mit Windows 10 jetzt aber Geschichte ist, hoffe ich, dass wir diese Herausforderung nicht mehr so häufig haben werden.

Jörg Westarp: Die größte Herausforderung sehe ich oft darin, die gleiche Sprache zu sprechen wie der Kunde. Wir haben da unseren Projektmanager Patrick Bremehr als Vermittler zwischen dem Kunden und uns. Er versteht den Kunden immer sehr gut, versteht gleichzeitig aber auch uns. Der Kunde sieht die Webseite einfach aus einer ganz anderen Sicht als der Programmierer. Oft hat man zum Beispiel auch sehr viel Zeit investiert in Dinge, die der Kunde auf den ersten Blick nicht sehen kann. Es stecken oft sehr viel mehr Zeit und Kleinigkeiten oder Details hinter unserer Arbeit, als man am Ende optisch wahrnehmen kann.

Tobias Terhechte: Die Aufbereitung von veralteten Websites und die Lesbarkeit von den dazugehörigen Programmiercodes kann manchmal eine Herausforderung sein. Um eine Webseite zu bearbeiten, müssen wir den Programmiercode verstehen und anpassen. Wenn die Programmiercodes mit Techniken entwickelt wurden, die wir vielleicht jetzt gar nicht mehr verwenden, ist die Anpassung eine Herausforderung.

Welche besonderen Fähigkeiten sollte ein Programmierer mitbringen?

Tobias Brandt: Analytisches Denken und eine gewisse Kreativität. Auch wenn sich Programmieren trocken anhört, kann man es auf viele verschiedene Arten einsetzen. Bei uns hat jeder seinen eigenen Stil. Deswegen halte ich kreatives und abstraktes Denken für wichtig.

Jörg Westarp: Auf jeden Fall logisches Denken und Spaß an der Technik. Man sollte immer Lust haben, etwas neues zu lernen und ein Querdenker sein, der Inhalte schnell erfasst. Man muss immer wieder viel nachlesen oder sich ganz neue Dinge aneignen.

Tobias Terhechte: Motivation und Lernbereitschaft. Wenn man sich dagegenstellt, neue Technologien zu lernen, dann wird es schwierig. Es ist mit Sicherheit möglich, dann noch ein paar Jahre mit seinem Wissensstand zu arbeiten, aber es wird auf jeden Fall schwieriger. Mit den Techniken, die im Moment aktuell sind, wird man in fünf Jahren vielleicht nicht mehr arbeiten und Dinge ganz anders machen.

Ist es wichtig, Spezialisten aus verschiedenen Bereichen zu haben?

Tobias Brandt: Aus meiner Sichtweise ja. Spezialisten sind Menschen die von immer weniger immer mehr verstehen. Gerade das Internet ist so schnelllebig, dass man niemals alles wissen kann. Da muss man ganz klar in Spezialgebieten arbeiten. Wir können aber auch auf unser gutes Netzwerk an Experten zurückgreifen.

Tobias Terhechte: Ja, auf jeden Fall. Wir könnten sonst spezielle Kundenwünsche vielleicht nicht intern erfüllen. Das wären oft Techniken, die jeder von uns schon mal gesehen hat, aber worauf keiner spezialisiert ist. Die Programmierung müsste dann ausgelagert werden zu jemandem, der sich damit auskennt – zum Spezialisten eben.

Ihr habt also alle eure spezialisierten Bereiche?

Tobias Brandt: Im Großen und Ganzen schon. Wenn man es ganz grob sagen möchte, teilt sich das Ganze in Front-End- und Back-End-Entwickler ein. Bei uns ist Jörg Westarp ganz klar der schnellste und beste Front-End-Designer mit hohem Qualitätsanspruch. Tobi würde ich momentan mit seinem jetzigen Wissensstand als einen All-Rounder bezeichnen. Ich selber bin eigentlich am Liebsten im Back-End tätig.

Könnt ihr euch untereinander dann überhaupt weiterhelfen?

Tobias Brandt: Ja auf jeden Fall. Daher sitzen wir auch in einer Art Kreis angeordnet. So kann man jederzeit den Monitor drehen und sich die Meinung vom Team einholen. Auf der anderen Seite arbeite ich jetzt schon acht oder neun Jahre mit Jörg zusammen, schon seit der Ausbildung damals. Deswegen sind wir ganz klar Teamspieler.

Tobias, würdest du dich selber auch als All-Rounder bezeichnen?

Tobias Terhechte: Also ich wüsste jetzt nicht, was ich im Endeffekt mehr mache. Es läuft vieles Auf Front-End hinaus, aber bei unseren jetzigen Projekten bin ich auch viel im Back-End und passe da Dinge an. Es ist ungefähr 50/50 würde ich sagen.

Siehst du deine Stärken trotzdem in einer Sache besonders?

Tobias Terhechte: Nein, auch 50/50. Wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich das Front-End nehmen. Das wird vom Nutzer gesehen und verwendet. Es ist immer interessant herauszufinden, wie man eine bestimmte Funktionalität einbauen kann. Ich frage mich dann immer wieder, welchen Nutzen diese Funktion für den Nutzer hat und wie es am meisten Sinn macht, diese Funktion zu bedienen. Es ist immer eine Herausforderung, sich in den Kunden oder den Nutzer hineinzuversetzen.

Jörg, wieso hast du dich auf Responsive Design spezialisiert?

Jörg Westarp: Das war eigentlich die Idee von Christian Terhechte. Das war schon eine große Sache. Ich habe bei Neuland-Medien als Freelancer angefangen und dann hat mir Christian Terhechte etwas von Responsive Webdesign erzählt. Daraufhin habe ich mich erstmals damit beschäftigt und erste Webseiten mit dieser Technik erstellt. Damit waren wir hier in der Gegend oder auch in Deutschland mit die Ersten, die überhaupt die Technik eingesetzt haben.

Hast du für Responsive Webdesign Kurse besuchen müssen?

Jörg Westarp: Nein. Ich habe alles selber im Internet nachgelesen. Man sollte als Programmierer immer eine hohe Motivation haben, um Dinge selber neu zu erlernen. Das ist auch das Schöne an Neuland-Medien. Hier bekomme ich die Zeit und die Freiheit, die ich dafür brauche. Ich kann sogar auch sehr viel von zu Hause arbeiten. Das finde ich super und für mich ist das das Besondere an Neuland-Medien. Ich fühle mich hier nicht gestresst oder unter Druck gesetzt.

Was ist für dich sonst noch besonders an der Arbeit bei Neuland-Medien?

Jörg Westarp: Da gibt es ziemlich viel, was besonders ist. Einmal das Team, sowie auch die enorm vielen Freiheiten. Hier wird auf jedes Individuum eingegangen und ich finde, dass es das nicht in vielen Firmen gibt. Hier wird die Firma durch unsere Persönlichkeiten definiert, woanders muss man sich der Firma anpassen.

Den ersten Teil des Interviews mit den Neuland-Medien-Progammierern zum Thema „Was ist eigentlich WordPress, Typo3 oder Joomla?“ findet ihr hier.

Mit Printprodukten wie Flyern, Broschüren oder Produktkatalogen geben Unternehmern Ihren Kunden etwas in die Hand. Mit Plakaten erregen sie die Aufmerksamkeit ihrer Kunden. Aber was wäre, wenn diese Printprodukte zum Leben erwachen? Wenn sie interaktiv werden? Wenn sich wie von Zauberhand auf einem Bild ein Video entwickelt, dass sich genau auf der Fläche dieses Bildes abspielt. Wenn die abgebildete Person zu sprechen beginnt und sich scheinbar aus dem Bilderrahmen entfernt? Was im ersten Moment vielleicht nach unwirklicher Zukunftsvision klingt, ist bereits Realität. Magie ist dafür nicht nötig, ein Smartphone oder ein Tablet mit Kamera und die dazugehörige App (z. B. „Wikitude“) genügen.

Augmented Reality (dt. „Erweiterte Realität“, kurz AR) heißt die Methode, um die in den Bildern versteckten Inhalte zu entdecken. Beim Augmented Reality geht es darum, dem Anwender zusätzlich zu den realen Wahrnehmungen weitere Informationen zur Verfügung zu stellen. Dabei besteht zwischen der Wahrnehmung und den Zusatzinformationen eine Echtzeit-Interaktion.

Spannend ist Augmented Reality auch im Marketingbereich. „Mit der erweiterten Realität, bieten wir unseren Kunden ein weiteres Marketingwerkzeug, das die Tür in eine neue Welt der multimedialen Informationen und Interaktionen öffnet – und das überraschend und praxisnah zugleich“, erklärt Christian Terhechte, Geschäftsführer der Internetagentur Neuland-Medien GmbH & Co. KG aus Rheda-Wiedenbrück und weiter: „Augmented Reality verknüpft Print-Kampagnen mit den Möglichkeiten, die sonst nur das Internet mit Video, Sound und interaktiven Inhalten bietet.“

Auch die großen Unternehmen unserer Zeit sind längst auf den AR-Zug aufgesprungen. So nutzt zum Beispiel die schwedische Möbelkette Ikea Augmented Reality bereits intensiv zu Marketingzwecken. Der Kunde ist mithilfe der App in der Lage, Möbel virtuell in sein Wohnzimmer zu stellen oder sein Büro komplett neu einzurichten. Diese App wurde mittlerweile von 8,5 Millionen Nutzern heruntergeladen. Das ist mutmaßlich nur der erste Vorgeschmack auf das, was mit der erweiterten Realität für den ‘normalen’ User in der täglichen Anwendung möglich ist und vor allem in der weiteren Entwicklung noch möglich werden kann.

Wird die Nutzung dieses neuen Trends also schon schnell zum festen Bestandteil unseres täglichen Lebens? Es sieht ganz danach aus – zumindest ist er schon jetzt jedem User von App-fähigen Geräten zugänglich. Weltweit nutzten seit Januar 2015 schon 10 Prozent der mobilen User zwischen 18 und 64 Jahren eine App mit AR-Funktion. Frankreich und Großbritannien liegen mit 13 und 11 Prozent in der Nutzung dieser Apps aktuell noch vor den USA mit 9 Prozent. Deutschland liegt derzeit bei 8 Prozent. Schätzungen zufolge soll die Zahl von 60 Millionen Augmented-Reality-Nutzern weltweit im Jahr 2013, bereits im Jahr 2018 bei 200 Millionen liegen.

AR bereitet nicht nur Lösungen für einen unkomplizierteren Alltag, sondern auch Gamern eine Menge Spaß. Es führt die Spielebranche in eine ganz neue Dimension von Möglichkeiten. Die Google-Tochter Niatic brachte bereits im Dezember 2013 das kostenlose Augmented-Reality-Adventure-Game ‘Ingress’ auf den Markt. Eng gekoppelt an Google-Maps erfasst das System den Standort des Users und so wird die eigene Stadt ganz einfach zum Spielfeld. Heute spielen weltweit bereits rund sieben Millionen Nutzer auf ihren mobilen Geräten mit. Auch in Deutschland finden Events statt, in denen die Spieler an einem Ort zusammenkommen und gemeinsam in die virtuell-reale Welt abtauchen.

Die Verschmelzung von Web und Realität wird besonders deutlich, wenn man bedenkt, dass bei der Übertragung von Fußballspielen schon länger mit komplizierten Visualisierungen gearbeitet wird und es für den Zuschauer schon normal zu sein scheint, wenn die exakte Entfernung zum Tor anhand von graphischer Darstellung wie selbstverständlich über den Bildschirm flimmert. Im Tourismus zum Beispiel könnte AR schnell zur normalsten Sache der Welt werden. Man scannt ein Gebäude mit dem Smartphone und schon erscheinen Information darüber auf dem Screen. Man könnte überdies seine Route vor der Reise schon mal virtuell ablaufen oder von seinem aktuellen Standpunkt aus ganz einfach die umliegenden Attraktionen, sichtbar in 3D mit ausreichender Zusatzinformation, ausfindig machen.

AR kann viele alltägliche Dinge erleichtern und kann wegen ihrer Vielfältigkeit für jede Art von Nutzer interessant sein. Bis jetzt gilt Augmented Reality noch als Sache der frühzeitigen Nutzer und Technikexperten und steht am Anfang der Entwicklung. Jedoch steht für viele fest, dass Augmented Reality, nicht mehr weit von der Massentauglichkeit entfernt, in den Startlöchern auf ihren Einsatz wartet. Besonders weil auch Apple schon auf diese neue Technik aufmerksam geworden ist und in diesem Jahr den Marktführer Metaio, ein deutsches Software-Startup aus München, aufgekauft hat.


Pressemitteilung als PDF: Wenn Web und Realität eins werden

Wir als konzeptionsstarker Dienstleister im Bereich der erweiterten Realität (engl. Augmented Reality) lassen uns von der Nachricht „Apple kauft Metaio“ nicht unterkriegen. Wir sind auch weiterhin für unsere Kunden da und freuen uns, gemeinsam mit ihnen spannende Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Je nach Kundenanforderung wählen wir das passende Werkzeug und den richtigen Anbieter im Bereich Augmented Reality aus.

Mehr zum Thema Augmented Reality erfahren Sie hier oder in unserem Blog.

Die Rheda-Wiedenbrücker Internetagentur Neuland-Medien unterstützt das Team „Ravensberger Erfinder“ aus dem Kreis Gütersloh ehrenamtlich im Bereich der neuen Medien. Das 5-köpfige-Schülerteam entwickelte für den internationalen Technologie-Wettbewerb „Formel 1 in der Schule“ einen Miniatur-Formel-1-Rennwagen am Computer und qualifiziert sich damit für die Deutschen Meisterschaften am 8. und 9. Mai 2015 in Hockenheim.

„Als die Anfrage kam, ob wir das Team Ravensberger Erfinder als Partnerunternehmen für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften beraten und unterstützen können, war ich sofort begeistert“, so Christian Terhechte, Geschäftsführer von Neuland-Medien. „Schon beim ersten Kontakt habe ich die Begeisterung gespürt, mit der die jungen Schülerinnen und Schüler dieses Projekt voranbringen und mit wie viel Engagement sie ihr persönliches Neuland erkunden. Mir ist es wichtig, genau diese jungen Menschen zu unterstützen und zu fördern.“

Unterstützt hat das Neuland-Medien-Team bei der Erstellung einer Computer-basierten Präsentation. Neben einem ausführlichen Feedback zur Präsentation, gab Christian Terhechte den Schülerinnen und Schülern wichtige Tipps und Tricks zur Präsentationsmethodik. Aber nicht nur das: Für die Präsentation des Rennwagens auf ihrem Messestand hat sich das Neuland-Medien-Team etwas ganz besonderes einfallen lassen. „Wir erweitern die Realität und positionieren den Miniatur-Formel-1-Rennwagen als virtuelles 3D-Objekt fest im Raum“, erläutert Christian Terhechte.

Augmented Reality (dt. „Erweiterte Realität“, kurz AR) heißt diese Methode, um die in den Bildern versteckten Inhalte zu entdecken. „Augmented Reality verknüpft Print-Kampagnen mit den Möglichkeiten, die sonst nur das Internet mit Video, Sound und interaktiven Inhalten bietet,“ erklärt Christian Terhechte.

Das Projekt „ Formel 1 in der Schule“

„Formel 1 in der Schule ist ein multidisziplinärer, internationaler Technologie-Wettbewerb bei dem Schülerinnen und Schüler im Alter von 11 bis 19 Jahren einen Miniatur-Formel-1-Rennwagen am Computer entwickeln, fertigen und anschließend ins Rennen schicken.

Zum Team „Ravensberger“ Erfinder gehören Malte (13), Birte (11), Julie (12), Amy (13) und Mehmet (12). Die Schüler unterschiedlicher Schulen haben ihren Rennwagen für die Landesmeisterschaften NRW mit CAD-Software konstruiert, im virtuellen Windkanal optimiert und mit Hilfe einer CNC-Fräse und einem 3-D-Drucker anfertigen lassen. Im Anschluss wurde der Rennwagen professionell lackiert.


Pressemitteilung als PDF:  Neuland-Medien unterstützt die „Ravensberger Erfinder“

Mein Praxissemester bei Neuland-Medien hat mir viele verschiedene und gewinnbringende Erfahrungen eingebracht. Als Computervisualist arbeitet man nicht unbedingt in einem typischen Beruf und hat auch keine klassische Berufsbezeichnung. Man arbeitet mehr als Schnittstelle und bringt Erfahrung und Wissen aus mehreren Bereichen zusammen.

Genau dies konnte ich bei Neuland-Medien machen. In meinem viermonatigen Praktikum, habe ich die Rolle des assistierenden Projektmanagers für den Bereich Augmented Reality (dt. Erweiterte Realität) eingenommen. In dieser Position fielen unterschiedliche Aufgaben an: Von der Konzeption und Organisation von Projekten, über die Recherche von Inhalten, der Erarbeitung von Ideen und Umsetzungsweisen, bis hin zum regen Kundenkontakt, war alles mit dabei. Als primäre Anlaufstelle für Augmented Reality, musste ich stets im Bilde über die aktuelle Situation sein und immer wissen, wo gerade welches Projekt an welcher Stelle bearbeitet wird und wie der aktuelle Status ist. Obwohl ich eine andere Situation im Studium gewohnt war, hat mir diese Rolle des Projektmanagers sehr gut gefallen.

Es gefiel mir außerdem sehr gut, wie ich das Wissen aus meiner bisherigen zweijährigen Studienzeit einbringen konnte. Auch von Seiten des Studiums aus, war das Ziel stets die Verzahnung der einzelnen Aufgabenbereiche eines Computervisualisten und Designers. Ich konnte gut zwischen der Programmierung und der Gestaltung, sowie begleitend mit dem Projektmanagement arbeiten, was zum großen Teil der Verdienst des einen Grundgedanken war, die Verzahnung und Synergie von Arbeitsbereichen, die sich gegenseitig unterstützen.

Als Fazit zum Praxissemester bei Neuland-Medien kann ich sagen, dass Praxis und Theorie niemals dasselbe sind. Man lernt nur dann etwas, wenn man sein Wissen auch in der Praxis einsetzt. Ich hätte im Vorhinein behaupten können, dass ich alles was Augmented Reality anbelangt kann. Jedoch zeigt sich erst durch die Umsetzung, ob ich alles auch wirklich verstehe und ob ich die passenden Werkzeuge situationsgerecht und sinnvoll einsetzen kann.

Für all diese Erfahrungen und Erkenntnisse aus meiner Zeit bei Neuland-Medien möchte ich mich bedanken. Nicht nur im fachlichen, sondern auch im zwischenmenschlichen Bereich, herrscht hier höchste Professionalität. Man wird herzlich im Team aufgenommen und vollständig integriert. Die Arbeitsatmosphäre ist sehr menschlich und bei Fragen, wird man immer tatkräftig unterstützt. Auch die Gestaltung der Arbeitszeiten, sowie der Arbeitsaufteilung, kam mir sehr entgegen und half mir, die Projekte bestmöglich zu managen.

Das Praktikum bei Neuland-Medien war somit ein voller Erfolg!

Kunde: ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH

Ausgangssituation:

Im Zuge der internationalen Fachleitmesse SECURITY lud die ASSA ABLOY Sicherheitstechnik GmbH seine wichtigsten Vertriebspartner am Vortag des Messestarts in die Philharmonie in Essen ein. Neben der Auszeichnung der kompetentesten Vertriebspartner wollte sich das Unternehmen bei dem diesjährigen PARTNERSHIP Treffen mit Hilfe der neuen Medien innovativ und modern präsentieren.

ASSA ABLOY hat die PARTNERSHIP Treffen vor einigen Jahren ins Leben gerufen, um seine Vertriebspartner durch Begeisterung emotional an sich zu binden.

Herausforderung:

Die Herausforderung für uns bestand darin, die richtigen Werkzeuge der Neuen Medien zu finden, um die Vertriebspartner von ASSA ABLOY emotional abzuholen und zugleich ASSA ABLOY als innovatives, modernes Unternehmen zu präsentieren. Zudem sollte das Thema Nachhaltigkeit Berücksichtigung finden.

Lösung:

Voting-App für iPads Die Lösung war schnell gefunden. Unser Ziel war es, die Vertriebspartner von ASSA ABLOY aktiv in die Veranstaltung und die einzelnen Vorträge einzubinden. Um dies zu realisieren, haben wir eine Voting-App für iPads entwickelt. Bei dieser Voting-App bestand neben der Beantwortung der vorgefertigten Fragen auch die Möglichkeit, freie Fragen, die während der einzelnen Vorträge aufkamen, zu stellen. Diese Fragen wurde alle in einer Datenbank gespeichert und einige sogar schon nach den Vorträgen beantwortet. Alle anderen nutzt das Unternehmen dafür, um beispielsweise eine FAQ-Seite zu erstellen.

Während des PARTNERSHIP Treffen hat Christian Terhechte zudem das neue Marketingwerkzeug der „Erweiterten Realität“ (engl. Augmented Reality) vorgestellt. Augmented Reality ist eine Kombination aus wahrgenommener und vom Computer erzeugter Realität. Bei diesem Werkzeug geht es darum, dem Anwender zusätzlich zu seiner realen Wahrnehmung weitere Zusatzinformationen, die einen direkten Bezug zu seinen Wahrnehmungen haben, bereit zu stellen.

Augmented Reality war für fast alle Kunden von ASSA ABLOY neu. Dieses Marketingwerkzeug hat sie überrascht und so emotional gefesselt, dass sie positiv geschockt waren. So war es auch nicht verwunderlich, dass der Andrang bei uns am Stand in den Pausen groß war. Denn hier konnten die Teilnehmer des PARTNERSHIP Treffens Augmented Reality live erleben.

iPads

Neben der Ideenfindung waren wir auch für die gesamte Abwicklung der Voting-App und des Themas Augmented Reality verantwortlich. Sprich, wir haben uns darum gekümmert, dass genügend iPads (für jeden Tisch eins) vorhanden waren, diese mit der App bespielt und alle iPads auf Funktionalität getestet. Vor Ort waren zwei Mitarbeiter von Neuland-Medien dafür zuständig, die Technik der iPads zu betreuen, so dass ein reibungsloser Ablauf garantiert war. Nach der Veranstaltung haben wir uns selbstverständlich darum gekümmert, dass alle ausgeliehenen iPads wieder zurückgesetzt und zurück geschickt wurden.

Mit Printprodukten wie Flyern, Broschüren oder Produktkatalogen geben Unternehmern Ihren Kunden etwas in die Hand. Mit Plakaten erregen sie die Aufmerksamkeit ihrer Kunden. Aber was wäre, wenn diese Printprodukte zum Leben erwachen? Wenn sie interaktiv werden? Wenn sich wie von Zauberhand auf einem Bild ein Video entwickelt, dass sich genau auf der Fläche dieses Bildes abspielt. Wenn die abgebildete Person zu sprechen beginnt und sich scheinbar aus dem Bilderrahmen entfernt? Was im ersten Moment vielleicht nach unwirklicher Zukunftsvision klingt, ist bereits Realität. Magie ist dafür nicht nötig, ein Smartphone oder ein Tablet mit Kamera und die dazugehörige App (z. B. „Junaio“) genügen.

Augmented Reality (dt. „Erweiterte Realität“, kurz AR) heißt die Methode, um die in den Bildern versteckten Inhalte zu entdecken. Beim Augmented Reality geht es darum, dem Anwender zusätzlich zu den realen Wahrnehmungen weitere Zusatzinformationen, die einen direkten Bezug zu den Wahrnehmungen haben, zur Verfügung zu stellen. Dabei besteht zwischen der Wahrnehmung und den Zusatzinformationen eine Echtzeit-Interaktion.

Spannend ist Augmented Reality auch im Marketingbereich. „Mit der erweiterten Realität, bieten wir unseren Kunden ein weiteres Marketingwerkzeug, das die Tür in eine neue Welt der multimedialen Informationen und Interaktionen öffnet – und das überraschend und praxisnah zugleich“, erklärt Christian Terhechte, Geschäftsführer der Internetagentur Neuland-Medien GmbH & Co. KG aus Rheda-Wiedenbrück und weiter: „Augmented Reality verknüpft Print-Kampagnen mit den Möglichkeiten, die sonst nur das Internet mit Video, Sound und interaktiven Inhalten bietet.

Neuland-Medien arbeitet seit 2013 eng mit der metaio GmbH zusammen. Die metaio GmbH ist Spezialist im Bereich Augmented Reality und erforscht und entwickelt die erweiterte Realität schon seit 2003.


Pressemtteilung als PDF: Sehen, um zu verstehen