AdWords: Zehn Optimierungsmaßnahmen

Google AdWords ist das Werbesystem der meistgenutzten Suchmaschine der Welt – bezahlte Werbeanzeigen, die dem Suchenden jeweils dann angezeigt werden, wenn die Keywords auf das Angebot passen.

Damit Ihr Angebot kein Reinfall wird, gibt es einige wichtige Dinge zu beachten:

Relevanz statt Gebot

Die Anzeigenpositionen werden über den Anzeigenrang vergeben. Dieser setzt sich aus dem maximalen Klickgebot und dem Qualitätsfaktor (QF) zusammen. Darum sollten Sie immer eher auf die QFs achten, statt auf die Gebote. Die wichtigsten Conversion-Keywords sind zwingend mit hohen QFs zu bewertet. Wenn das nicht der Fall ist, dann sollte schnell eine QF-Optimierung erfolgen. Dabei sind höchstrelevante Suchanzeigen der Leitfaden. Testen Sie auch unterschiedliche Formulierungen zur Steigerung der Klickrate. Legen Sie den Fokus auf klickstarke Regionen oder Tageszeiten, sowie die Ausweitung der Negative Keywords um nicht relevante Ergebnisse zu minimalisieren.

Alert Funktionen

Um Positionsveränderungen rechtzeitig zu erkennen, müssen die KPIs (Key Performance Indicators) überwacht werden. Dafür hat Google AdWords bestimmte Alert-Funktionen. Diese schlagen bei deutlichen Rückgängen von Impression und CTR (Click-through rate), Einbrüchen der Anzeigen CTR, rechtzeitig Alarm.

Gebotsanpassungen

Wenn die QF-Optimierung nicht ausreicht, um Einbrüche zu verhindern, sollten die Gebote nach und nach nach oben angepasst werden, sofern die KPI-Ziele dies zulassen. Für die wichtigsten Conversion-Keywords lässt es sich leicht über Googles Automatisierungen regeln. Man könnte z.B. die Keywords im Gebot um 10% erhöhen, falls die Durchschnittsposition des Vortags schlechter als 4 und der CPO-Wert unter dem Maximalwert lag.

Mobile Traffic & Conversions

Eine Optimierung der Conversionrate ist besonders effektiv, wenn man höhere Klickpreise kompensieren möchte. Neben Optimierungen der Landingpage und des Conversion Funnels bieten auch mobile Webseiten häufig viele Optionen zur effektiven Optimierung. Um Klick- und Conversionrates zu erhöhen, sollten mobile Suchanfragen mit Hilfe von mobile-preferred Ads mit abgestimmten Texten und Anzeigenerweiterungen gesondert abgefangen werden.

Anzeigenerweiterungen

Die komplette Anzeigefläche sollte unbedingt genutzt werden (Sitelinks, Callouts, Structured Snippets, Reviews, Calls, Locations, Apps). Diese bieten Erweiterungen eine Plattform zur CTR-Steigerung.

Product Listing Ads

PLAs sorgen für Aufmerksamkeit und für mehr Traffic. Sofern die Voraussetzungen dafür erfüllt sind, sollten PLAs daher unbedingt genutzt werden.

Longer Headlines

Das Longer Headline Feature der Anzeigen wirkt sich generell positiv auf die CTR aus. Man sollte mindestens einen Text pro Anzeigengruppen einstellen, der dieses Feature nutzt um die CTR zu steigern.

SEO-Top Platzierung

Die organischen Suchergebnisse sind unterhalb von vier Anzeigen zu sehen. Eine organische Top-Platzierung ist darum sehr wichtig. Maßnahmen für die organischen Optimierung tragen dazu bei gestiegene Klickkosten der Suchanzeigen zu kompensieren.

Remarketing

Gestiegene Klickpreise lassen sich, wie oben genannt, durch eine Steigerung der Conversionrate ausgleichen. Zu empfehlen ist hier eine Wiederansprache von Kauf abbrechen durch Remarketing. Diese sollte kanalübergreifend stattfinden. Vorerst kann allerdings schon eine Wiederansprache im Google Display Netzwerk oder über Remarketing for Search zu beachtlichen Performancesteigerungen führen. Die Wiederansprache muss auf das Userinteresse anhand der Seitenbesuche abgestimmt werden. Sonderangebote oder Rabatte sind hier ebenfalls sehr hilfreich.

Angebotspezifische Maßnahmen

Klickraten, Qualitätsfaktor, Conversionrate und Position verbessern – das kann auch durch attraktive Angebote gelingen. Mit dieser Methode müssen sie das Angebot nicht erhöhen. Hierzu gehören unter anderem Sonderaktionen, temporäre Angebote und Rabatte.

Fazit

Durch die hier aufgezeigten Maßnahmen können Sie den Folgen steigender Klickpreise effektiv entgegenwirken. Sie sollten sich zudem die Entwicklung der CPCs und damit die KPI Entwicklung immer genau anschauen. Versuchen Sie immer eine gute Übersicht über die Entwicklungen Ihrer Werbeanzeigen zu haben, um im Falle einer negativen Veränderung schnell und effektiv reagieren zu können.

Google bietet mit dem Programm der zertifizierten AdWords-Partner Agenturen die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Erfahrung mit Google AdWords nachzuweisen. In dieser Woche haben wir dieses Zertifikat verliehen bekommen.

Schon vor der Zertifizierung haben wir Dank unserer langjähriger Erfahrung und den entsprechenden Weiterbildungen das Optimum aus den AdWords für unsere Kunden herausgeholt. Als zertifizierter Partner stehen wir Ihnen in allen wichtigen Punkten planend, beratend und dauerhaft betreuend zur Seite.

So z.B. bei der
… Einrichtung des AdWords-Kontos
… Planung, Ausrichtung und Realisierung der Kampagnen
… Keyword-Recherche
… Anzeigengestaltung
… Optimierung der Landingpages
… stetigen Optimierung der Kampagnen (Kontrolle, Überarbeitung/Tests, Reporting)

Wir optimieren auch gerne bestehende Kampagnen. Fast immer gibt es Potenzial, Kosten zu senken und Anfragen bzw. Käufe zu erhöhen.

Für viele kleine und mittelständische Unternehmen ist das Internet der wichtigste Vertriebskanal. Bei der Überlegung, wie Sie die Möglichkeiten des Internets optimal in ihren Marketing-Mix einbinden können, werden Google AdWords (Anzeigenkampagnen) unweigerlich zum Thema.

Die Suchmaschinenwerbung ist längst nicht mehr nur etwas für Versandhäuser, Online-Shops, etc. Bei der Anzeigenerstellung kann man allerdings auch einiges falsch machen. Die 10 größten AdWords-Sünden haben wir hier* für Sie zusammengestellt.

  1. Struktur der Kampagnen und Anzeigengruppen im Vorfeld planen.
    Ein gut strukturiertes AdWords-Konto spart Kosten, Zeit und Nerven. Pro Kampagne sollten themenbezogene Anzeigengruppen angelegt werden, die dann jeweils etwa 10 bis 20 passende Keywords enthalten.
  2. Die Keyword-Auswahl ist maßgeblich.
    Die Auswahl der richtigen Keywords ist das A und O. jeder erfolgreichen AdWords-Kampagne. Es entscheidet, ob die Anzeige geschaltet wird, ob die potentiellen Kunden erreicht werden und welche Kosten entstehen.
  3. Keine falschen Erwartungen wecken.
    Für Nutzer ist es sehr lästig, wenn Sie von Anzeigen gelockt werden und dort nichts zum genannten Thema finden.
  4. Besuchaktionsbewertung (Conversion Tracking) für die Auswertung unverzichtbar.Mit dem kostenlosen Tool in AdWords kann analysiert werden, was nach dem Klicken auf Ihre Anzeige passiert ist. Hat der Nutzer das Produkt gekauft, eine App auf der Seite heruntergeladen, etc. Durch dieses Tool kann das Unternehmen herausfinden, welche Keywords die richtigen sind.
  5. Optimierung von Keywords auch nach der Schaltung notwendig.
    Google stellt Tools zur Verfügung, die aufzeigen, welche Keywords zur Schaltung der eigenen Anzeigen geführt haben. Wer sie nicht nutzt, verschenkt durch unpassende Keywords Geld und Potenzial.
  6. Die Platzierung allein ist nicht entscheidend.Die Positionierung auf den ersten Plätzen sorgt zwar für Aufmerksamkeit, zieht allerdings auch klickfreudige Nutzer an. Diese Nutzer klicken zwar die Anzeige an, es werden aber dann auf der Webseite keine weitere Aktionen druchgeführt.
  7. Im Vorfeld alle möglichen Wege der potentiellen Nutzer testen.Texte die nicht zu den Keywords passen, falsche Links und schlechtes Layout verringern die Chance aus Interessenten Kunden zu machen. Daher sollten alle möglichen Wege (aus Kundensicht) vorab einmal gestestet werden.
  8. Anzeigenkampagnen kontrolliert schalten.
    Wer Osterhasen produziert braucht nicht das ganze Jahr Aufmerksamkeit und wer regional agiert,  braucht nicht in ganz Deutschland werben.
  9. Ignorieren von Anzeigen auf mobile Endgeräte verschenkt mögliche Potentiale.
    Seit der Umstellung von Google auf Enhance Campaigns werden alle Anzeigen auf auf mobile Endgeräte angezeigt. Wer das ignoriert, verschenkt mögliche Potentiale.
  10. Optimierung des AdWords-Kontos weiterhin erforderlich.Das AdWords-Konto regelt sich nach dem Aufsetzen nicht von ganz allein. Das AdWords-Konto sollte permanent kontrolliert und optimiert werden.