Markenbildung im Web 2.0

„Es braucht 20 Jahre einen guten Ruf aufzubauen und 5 Minuten, ihn zu zerstören.“ Dieses Zitat des Unternehmers Warren E. Buffet wird häufig im Zusammenhang mit Reputations- und Markenmanagement verwendet. Heutzutage wäre es wohl besser zu sagen: „Es braucht eine gut zielgerichtete Online-Marketing-Strategie, um sich einen guten Ruf im Internet aufzubauen. Ein einzelner Facebook-Kommentar kann allerdings ausreichen, diesen wieder zu zerstören.“ In diesem Beitrag wollen wir erläutern, warum man trotz der von Warren E. Buffet angesprochenen Problematik in eine Markenbildung investieren sollte und welche Möglichkeiten das Internet dafür bereithält.

Was ist eine Marke?

Zunächst gehen wir der Frage nach, was ist überhaupt eine Marke? Sucht man in der Marketing Literatur nach dem Begriff Marke, stößt man auf verschiedene definitorische Ansätze. Juristisch gesehen ist eine Marke ein rechtlich geschütztes Herkunftszeichen. Betrachtet man aber den klassisch merkmalsorientierten Ansatz, so kann eine Marke als Qualitätssiegel interpretiert werden. Demnach ist eine Marke ein Kennzeichen, das dem Konsumenten eine gleichbleibende Qualität eines Produktes garantiert. Im Marketing geht die Betrachtungsweise aber noch weiter. Hier steht die Marke für ein unverwechselbares Bild von einer Dienstleistung oder einem Produkt, welches in den Köpfen der Verbraucher fest verankert ist und entscheidend zur Imagebildung beiträgt.

Marketing im Internetzeitalter: Mund zu Maus

Die rasante Weiterentwicklung des Online Marketings bringt einen enormen Geschwindigkeitsanstieg mit sich. Wer in der heutigen Zeit agieren und reagieren möchte, muss das in Echtzeit tun. Während noch vor einiger Zeit das Marketing über Mund zu Mund Propaganda funktionierte, geschieht das heute von Mund zu Maus. Schließlich lassen sich die meisten Produkte und Dienstleistungen im Internet relativ einfach vergleichen und beziehen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass immer mehr Verbraucher Berichte und Bewertungen ins Internet stellen, um anderen Konsumenten von ihren Erfahrungen zu berichten und deren potentielle Kaufentscheidung zu beeinflussen.

Alleinstellungsmerkmale der Marke definieren

Die meisten Produkte und Dienstleistungen lassen sich im Internet einfach vergleichen und wesentlich unkomplizierter beziehen. Um diesem entgegenzuwirken, ist es sinnvoll, aktiv Markenbildung zu betreiben und Zeit in die Bildung von Unternehmenswerten wie Vertrauen, Sicherheit und Sympathie zu investieren. Bevor man aber mit der Markenbildung startet, ist es wichtig, die Eigenschaften der Marke und vor allem die Alleinstellungsmerkmale gegenüber den Marktbegleitern zu definieren.

Markenpositionierung im Internet

Mit Beginn der Markenpositionierung sollten die zuvor analysierten und festgelegten Eigenschaften und Merkmale mit entsprechenden Inhalten auf der Webseite kommuniziert werden. Der Bereich des Online Marketings hält zudem eine Vielzahl an Möglichkeiten bereit, die Markeneigenschaften zielgruppengerecht zu vermarkten. Eine ausführliche Zielgruppenanalyse gibt Aufschluss darüber, welche Kanäle geeignet sind, um die Zielgruppe effektiv anzusprechen. Der Zielgruppe muss dabei klar werden, wofür die Marke steht und was sie von ihr erwarten kann. Denn nur mit einer klaren und zielgerichteten Kommunikationsstrategie schafft man es, einen Wiedererkennungswert und Vertrauen gegenüber seinen Konsumenten aufzubauen. Dabei gilt es zu beachten: Man kann es nicht jedem recht machen.

Social Media

Der große Vorteil bei der Kommunikation über die sozialen Netwerke ist, dass man schnell mit seiner Zielgruppe in Kontakt kommt und entsprechend interagieren kann. Dabei ist es wichtig, dass die Kommunikation glaubwürdig und auf Augenhöhe statt findet. Gibt man seiner Zielgruppe dann noch die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen, ist das eine gute Möglichkeit der Kundenbindung. Schließlich setzt sich die Zielgruppe so aktiv mit der Marke auseinander und wird ein Teil von dieser.

Content Marketing

Zielgruppengerechte Inhalte mit Mehrwert wecken die Sympathie und verankern die Marke positiv in den Köpfen der Konsumenten. Das Content Marketing bietet zudem interessante Möglichkeiten, wie beispielsweise die Beratungsqualität der Marke zu erhöhen oder die Zielgruppe mit branchenspezifischem Fachwissen abzuholen. Corporate Blogs sind gute Werkzeuge um auch die Mitarbeiter mit einzubeziehen. In diesem Kanal haben sie die Möglichkeit, ihr Fachwissen durch nützliche Tipps und Tricks an die Leser weiterzugeben.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

SEO bildet eine wichtige Grundlage, um sämtliche Inhalte in den einzelnen Suchmaschinen auffindbar zu machen. Dabei arbeitet die Suchmaschinenoptimierung Hand in Hand mit dem Content Marketing. Denn nur so kann gewährleistet werden, dass die veröffentlichten Inhalte auch den Richtlinien von Google entsprechen und die Marke zu den entsprechenden Schlüsselwörtern, auch Keywords genannt, in den Suchergebnissen erscheint.

Fazit

Durch die schnelle Verbreitung des Internets hat sich die Konsumentenmacht spürbar gesteigert, so dass eine zielgruppenorientierte Online-Marketing-Strategie unabdingbar ist. Das Web 2.0 hält dafür eine Vielzahl an Kommunikationskanälen bereit, welche zu einer klaren und zielführenden Gesamtstrategie führen sollten.


Pressemitteilung als PDF: Markenbildung im Web 2.0

Viele Unternehmen sind verunsichert, ob und wie sie bestehende Marketingwerkzeuge nutzen sollen. Dabei ist die Antwort recht einfach: Mit einer klaren Zieldefinition und einer guten Planung sind die Werkzeuge gesetzt und die Verunsicherung verschwunden. Aber welche Werkzeuge sind die Richtigen? Genau das erarbeitet die Internetagentur Neuland-Medien aus Rheda-Wiedenbrück gemeinsam mit ihren Kunden. Dabei sind es nicht die Werkzeuge der neuen Medien, die im Mittelpunkt stehen. Es sind die Kunden, welche mit ihren individuellen Bedürfnissen Ideen benötigen, um die richtigen Marketinginstrumente einzusetzen.

Die Erfahrung zeigt, dass gerade Marketinginstrumente optimal auf die Bedürfnisse der unterschiedlichen Zielgruppen eines Unternehmens abgestimmt werden müssen. Um dies effektiv zu tun, klärt Neuland-Medien auf, holt seine Kunde gedanklich ab und begeht mit Ihnen Schritt für Schritt Neuland. So wird beispielsweise mit einer Analyse der Kontaktpunkte gestartet, die Kunden mit ihren Kunden haben. Der Vorteil: Die Kunden von Neuland-Medien bekommen ein gutes Gefühl für die richtigen Marketingwerkzeuge, um ihre Zielgruppe zu erreichen.

Die Internetagentur Neuland-Medien wurde 2008 von Christian Terhechte gegründet. Als konzeptionsstarker Dienstleister steht das Team von Neuland-Medien seinen Kunden bodenständig abgehoben zur Seite, wenn es darum geht, digitale Kundenstrategien zu entwickeln und umzusetzen. Die Agentur setzt Werkzeuge aus dem Bereich der Neuen Medien zielgerichtet für Unternehmen unterschiedlicher Branchen ein.

Pressemitteilung als PDF: Zukunftsorientiertes Marketing

Das Texten von Facebook-Posts gehört mittlerweile zur Routine. Aber wann ist eigentlich der beste Zeitpunkt, Beiträge auf Facebook zu veröffentlichen? Zu diesem Thema gibt es mittlerweile unzählige Studien, anhand derer man durchaus von „idealen Postzeiten“ sprechen kann – also von Zeiten, in denen die Beiträge zur entsprechenden Geltung kommen.

bit.ly hat sich diesem Thema beispielsweise angenommen und anhand der Clicks herausgefunden, dass Beiträge die zwischen 13 und 16 Uhr geteilt werden, die höchste Klickrate haben. Die Spitzenzeit dabei ist Mittwochs um 15 Uhr. Dagegen haben Inhalte, die nach 20 Uhr und vor 8 Uhr geteilt werden, Schwierigkeiten die Masse zu erreichen.

Wir von Neuland-Medien sehen das ein wenig anders. Den einen richtigen Zeitpunkt, der für alle gilt, gibt es nicht. Unserer Meinung nach, ist es ein großer Unterschied, ob man mit seinen Aktivitäten Privat- oder Geschäftskunden erreichen möchte. Und ebenso entscheidend ist auch, in welcher Branche Sie sich bewegen.

Die Statistiktools von Facebook geben mittlerweile sehr genaue Hinweise, wann Beiträge besonders gut wahrgenommen werden und wann nicht. Hier das Beispiel unserer Neuland-Medien-Facebook-Seite:

Dieses Beispiel zeigt, dass auf unsere Facebook-Seite hauptsächlich während den normalen Arbeitszeiten zugegriffen wird, wobei interessanterweise kein großer Unterschied zwischen den einzelnen Arbeitstagen und dem Wochenende besteht.

Eine weitere Hilfestellung bieten die demografischen Daten der Facebook-Fans. Durch diese Daten bekommen Sie beispielsweise den Hinweis, ob einige Ihrer Fans in einer anderen Zeitzone leben. In dem Fall wäre ein anderes Timing zu berücksichtigen.

Unsere Empfehlung: Analysieren Sie Ihre Fans, versuchen Sie deren Tagesablauf zu identifizieren und posten Sie möglichst dann, wenn Ihre Fangemeinde auf Ihr Smartphone schaut oder am Rechner sitzt. Ein generelles Erfolgsrezept für das perfekte Timing in den sozialen Netzwerken gibt es leider nicht.

McDonald’s geht neue Wege und verknüpft die aktuelle Kampagne „Big Mac Jagd“ mit der mobilen Smartphone-App. Bei dieser Aktion müssen mit der mobilen App die QR-Codes zu den sechs Big Mac Zutaten gesammelt werden. Diese befinden sich auf der McDonald’s Webseite, im Laden auf Plakaten oder direkt auf den einzelnen Verpackungen. Wer einen Code findet und mithilfe der Mc Donald’s App scannt, bekommt die jeweiligen Zutaten in der mobilen Applikation gutgeschrieben. Wenn man alle sechs Zutaten hat, generiert die App einen Gutschein (einlösbar bis zum 10.02.2014) für einen Big Mac umsonst. Insgesamt werden über die Aktion 500.000 Big Mac’s rausgegeben, was einem Warenwert von über 1,5 Millionen Euro entspricht. Zeigt einfach euer Smartphone mit dem Gutschein in der nächsten Mc Donald’s Filiale vor und genießt euren Big Mac.

Wir von Neuland-Medien finden diese Aktion wirklich gelungen. Neue Wege gehen, QR-Codes nutzen, Sichtbarkeit der Webseite schaffen und einen Jagdtrieb bei der schon großen Fangemeinde auslösen. Immerhin hat Mc Donald’s etwa 2,3 Millionen Fans in Deutschland. Aber was so schön klingt, hat leider auch seine Schattenseiten. Denn immer wieder gibt es schwarze Schafe, die dafür sorgen, dass es so eine Aktion vermutlich nicht häufiger geben kann.

Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung der Aktion gibt es die ersten Dealseiten, wo bereits alle QR-Codes nebeneinander aufgelistet waren und kurz darauf die ersten Meldungen, dass einige Personen umsonst gegessen haben. Auch Bilder von vollen Big Mac Tabletts wurden veröffentlicht.

Einen Tag später wurde bemerkt, dass die QR-Codes alle ein gewisses Muster haben und dass es nur 22 verschiedene gibt, mit denen man die sechs Zutaten sammeln kann.

Wieder einen Tag später gab es dann zum ersten Mal nur fünf Zutaten, der QR-Code für die Sauce wurde komplett deaktiviert, so dass keine neuen Nutzer mehr einen vollständigen BigMac bauen konnten und demnach auch keine neuen Gutscheine generiert werden konnten. Dies sorgte für einen Aufschrei bei der McDonald’s Gratis Kundschaft, schon wurden die Screenshots vom Gutschein und dem Einlösevorgang geteilt und einige Nutzer bauten daraus eine Gratis Big Mac Fake Applikation zusammen. Hier wird also der Gutschein und der Einlösevorgang lediglich simuliert . Einige Nutzer bedanken sich sogar brav bei den Entwicklern mit Bildern voller Tabletts mit Big Mac Verpackungen.

Weitere zwei Tage nach Aktionsstart berichten die ersten Kunden davon, dass Sie beim Versuch die Gutscheine einzulösen dazu aufgefordert wurden vor den Augen des McDonald’s Mitarbeiters die App zu schließen und die McDonald’s App zu starten, um die Echtheit des Gutscheins sicherzustellen.

Wir sind gespannt, wie es weiter geht …