Suchmaschinenoptimierung: Beeinflussen Social Signals doch das Ranking?

Immer wieder bekommen wir die Frage gestellt: Beeinflussen Social Signals das Google-Ranking? Eine eindeutige Antwort seitens Google gibt es dazu nicht, was auch der Grund dafür ist, dass die Experten keine Stellung dazu nehmen. Mat Cutts, Chef des Webspam-Teams beim Suchmaschinenanbieter Google, ist jedoch der Meinung, dass die Search Engine Social Signals nicht werten würden.

Aktuell haben die Social Signals vielleicht noch keinen offziellen Einfluss auf das Suchmaschinen-Marketing, dennoch spielen sie eine enorm wichtige Rolle für das Online-Marketing. Schließlich generieren Social Signals Reichweite. Und so scheint, als hätte auch der Suchmaschinenanbieter die Relevanz der Social Signals als Metrik erkannt.

Update ja, aber kein Panda

Im Gegensatz zu früher, wird sich Google zukünftig bedeckt halten, was neue Algorithmus-Updates angeht. So wurde beispielsweise im Mai eine enorme Verschiebung im Ranking festgestellt, für die es im Vorfeld keinerlei Ankündigungen von Google gab. Erst im nachhinein gestand Google, dass es eine von Panda unabhängige Änderung des Kernalgorithmus in der Bewertung des qualitativen Inhaltes gab, die sowohl unabhängig als auch grundlegend war und letztendlich zum veränderten Ranking führte. Dass das Update nicht mit Panda in Verbindung gebracht wurde, überraschte viele: Das Panda-Update bewertet den Inhalt nach qualitativen Faktoren wie beispielsweise Relevanz und Qualität der aus- sowie ausgehenden Links, des Inhalts selbst und vieles mehr. Zwar können Social Signals die Relevanz der Inhalte abbilden, jedoch zählten sie bisher nicht zu den offiziellen Panda-Faktoren.

Simon Penson, der Gründer der britischen Agentur Zazzle Media, konnte mit Hilfe eines Messtools, welches Schlüsselrankingfaktoren branchenübergreifend trackt, eine höhere Gewichtung von Verweildauer und Usability und eine Neugewichtung von Social Signals feststellen.

Datenbasierte Analysen deuten auf Relevanz neuer Faktoren

Verweildauer

Anhand des Diagramms lässt sich der unmittelbare Zusammenhang zwischen der Verweildauer auf einer Seite und dem Ranking bei Google feststellen.

 

Absprungrate

Bei der Absprungrate ist kein eindeutiger Zusammenhang mit dem Ranking zu erkennen. Dennoch fällt auf, dass Webseiten, die nur geringe Absprungraten aufweisen, überwiegend die vorderen Plätze auf den SERPs (Search Engine Result Pages) belegen.

 

Social Signals

Da die Analysen noch nicht umfangreich genug sind, kann noch keine definitive Aussage dazu getroffen werden, wie einflussreich die Social Signals auf das Ranking nun wirklich sind. Doch die Aussage von Google, dass das Teilen eine eindeutige Bestätigung von Qualität sei und die erneute Zusammenarbeit mit Twitter, könnten ein Hinweis darauf sein, dass der Algorithmus auch die Social Signals verschiedener Plattformen wertet.

Hochwertiger Content wird geteilt

Nachdem die SERPs nun über mehrere Wochen hinweg analysiert wurden, konnte das Tool eine eindeutige Verschiebung im Ranking konstatieren. Im Gegensatz zu Twitter konnten vor allem Facebook und Google+ einen eindeutigen Anstieg verzeichnen. Demnach ist weiterhin enorm wichtig, qualitativ hochwertigen Content zu erstellen, der viel Potential einer hohen Verweildauer mit sich bringt und über die sozialen Netzwerke geteilt wird. Unser Fazit lautet: Für ein gutes Ranking wird es immer wichtiger, die Inhalte für sein Zielpublikum zu erstellen, um so ihr Engagement zu fördern.

Unternehmen, die das Bildernetzwerk Pinterest noch nicht in ihre Social Media Strategie verankert haben, sollten spätestens jetzt darüber nachdenken. Schließlich war Pinterest 2014 mit einem Wert von 97 Prozent das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk. Auch die Userzahlen und die Zeit, die User auf Pinterest verbringen, steigen stetig an. In Deutschland gehört Pinterest neben Facebook, Twitter und Instagram zu einer festen Größe in den sozialen Netzwerken.

Aufgrund dieses Erfolges wird Pinterest mehr und mehr für Unternehmen interessant. Aber wie können diese Pinterest für sich nutzen? Mit unserem Pinterest-Leitfaden für Unternehmen möchten wir Ihnen zunächst die wichtigsten Funktionen dieses Netzwerkes vorstellen, bevor wir auf die konkreten Möglichkeiten für Unternehmen eingehen.

Was ist eigentlich Pinterest?

Pinterest lässt sich am einfachsten als virtuelle, interaktive Pinnwand erklären. Der Name Pinterest ist übrigens ein Kofferwort, zusammengesetzt aus Pin, was so viel wie etwas anpinnen bedeutet und Interest, also Interesse.

Bei Pinterest geht es um das Entdecken und Erleben von Inhalten. „Visuelles Bookmarking“ ist hier das Stichwort. Oder wie Pinterest es selbst definiert: „Pinterest ist ein Ort, an dem du dir Ideen von Gleichgesinnten für all deine Projekte und Interessen holen kannst.“

Schreiben Sie beispielsweise für einen Modeblog oder sind selbst Modehersteller, dann können Sie ein Foto von einer Jeans an Ihre Pinnwand pinnen, das Sie auf Ihrer Internetseite veröffentlicht haben. Pinterest-Nutzer, die sich für Jeans interessieren, werden so auf Ihr Foto aufmerksam und pinnen es. So können Sie Pinterest bequem dafür nutzen, Ihre eigenen Produktfotos hochzuladen und über Pinterest zu streuen.

Jeder Nutzer hat die Möglichkeit sich eine Pinnwand zu seinen persönlichen Interessen zu erstellen und diese anderen zur Verfügung zu stellen. Aber nicht nur das: Die User können auch in vorhandenen Pins der anderen Nutzer stöbern und diese im eigenen Netzwerk teilen. Ähnlich wie bei Twitter können die Mitglieder anderen Nutzern folgen und so über neue Eingänge auf deren Pinnwänden, auch „Boards“ genannt, informiert werden.

Mit seinem Schwerpunkt auf Fotos und Bildern ist Pinterest das ideale Netzwerk für Smartphone-Besitzer. Denn diese können aufgenommene Fotos direkt von unterwegs mit anderen auf Pinterest teilen.

Was sind Pins?

© Pinterest.com/Screenshot

Pins sind visuelle Lesezeichen, die in der Regel mit der Webseite verknüpft sind. Der Nutzer speichert zunächst zwar nur den Pin, kann aber später wieder darauf zurückkehren, um beispielsweise mehr darüber zu erfahren, wie ein Gericht zubereitet wird, das gepinnt wurde, oder wo man den gepinnten Artikel kaufen kann. Daher sollte bei neuen Pins stets darauf geachtet werden, dass ein Link eingebunden wird. Schließlich lebt Pinterest von der organischen Viralität. Besonders bei produktbezogenen Pins ist das enorm wichtig, um die potentiellen Kunden direkt zum Produkt und möglicherweise sogar zur Kaufoption zu leiten.

Hier sehen Sie einen Beispiel-Pin zum Thema Mallorca – eine schöne Inspiration für den nächsten Urlaub.

Wie funktionieren Pinnwände?

Pins können auf den von Ihnen erstellten virtuellen Pinnwänden zu unterschiedlichen Themen gespeichert werden. Ideal um die verschiedenen Facetten Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke darzustellen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie jeder Pinnwand einen eindeutigen Namen und einen ansprechenden Cover-Pin zuweisen. So können sich die Pinterest-Nutzer schnell ein Bild davon machen, welche Inhalte die einzelnen Pinnwände enthalten. Erstellen Sie zudem für jeden Pin eine gut durchdachte Beschreibung mit den passenden Schlagwörtern, damit Ihre Inhalte interessanter werden und vor allem leichter gefunden werden. Im Idealfall pinnen Sie immer mehrere Pins gleichzeitig, die zusammen eine Geschichte erzählen. Denn ein Pin eines tollen Kleidungsstückes neben dem Ort, der den Designer zu diesem Stück inspiriert hat, erregt mehr Aufmerksamkeit, als das reine Produktfoto.

Das Hochladen von Pins ist nur eine Option – gängiger ist das sogenannte Repinnen. Beim Repinnen werden Pins von anderen Nutzern auf einer thematisch passenden Pinnwand gespeichert und so auf dem eigenen Pinterest-Profil geteilt.

 

Hier eine Beispiel-Pinnwand zum Thema WebDesign. Über den „Folgen“-Button, erhalten Sie alle neuen Pins dieser Pinnwand im Newsfeed.

Was ist der Nutzen für Unternehmen?

Während auf Twitter in Echtzeit und meist spontan kommuniziert wird, auf Facebook aktuelle und vergangene Ereignisse geteilt werden, wird auf Pinterest eher zukunftsorientiert gepinnt. Sprich: Die Nutzer speichern hier in der Regel Dinge, die sie in der Zukunft erleben oder kaufen möchten. Und genau hier liegt das Potenzial für Unternehmen – denn hinter jedem Pin kann das firmeneigene Produkt und eine mögliche Kaufentscheidung liegen.

Best-Practice-Cases: Beispiel Sony

In den Pinterest Success Stories finden Sie zahlreiche Use-Cases, die anschaulich beschreiben, wie große Marken bereits ihre Zielgruppen über die Pinnwände ansprechen.

Die Firma Sony bietet seiner Zielgruppe einen Pinterest-Newsletter und verschiedene Pinnwände, an denen die User selbst Bilder posten können die mit Sony-Produkten aufgenommen wurden. Der Newsletter enpfiehlt bestimmte Pinnwände, wo neue Dinge gepinnt wurden. Nach den Angaben von Pinterest verzeichnet dieser Newsletter sehr gute Öffnungs- und Response-Daten.

© Pinterest.com/Screenshot

 

Lesetipp: In einem ihrer aktuellen Beiträge stellt die INTERNET WORLD Business die schönsten Profile von Marken und Unternehmen vor.

Am 21. April 2015 ist es soweit: Google startet ein neues Update und stuft alle Internetauftritte in der Sichtbarkeit ab, die nicht für die Darstellung auf mobilen Endgeräten (Tablet, Smartphone) optimiert sind. Die offizielle Ankündigung im Google Webmaster Central Blog lautet:

 „Starting April 21, we will be expanding our use of mobile-friendliness as a ranking signal. This change will affect mobile searches in all languages worldwide and will have a significant impact in our search results. Consequently, users will find it easier to get relevant, high quality search results that are optimized for their devices.“ (Quelle)

Fest steht: Wir kennen kaum Details, wie sich das Ganze auf den Google-Algorithmus auswirken wird. Klar ist nur, dass Google für den 21. April 2015 ein großes Update plant, das Webseiten ohne mobile Ansicht mit schlechteren Rankings droht. Sollte also Ihre Webseite zu diesem Termin nicht für mobile Endgeräte angepasst sein, kann das negative Auswirkungen auf die Anzahl der Besucher auf Ihrer Webseite und nicht zuletzt auf den Erfolg Ihres Unternehmens haben. Lassen Sie es nicht soweit kommen.

Sie sind sich nicht sicher, ob Ihre Webseite für mobile Endgeräte angepasst ist? Kein Problem, mit dem „Mobile Friendly“ Test von Google können Sie das ganz einfach überprüfen.

Test-Optimierung-Mobilgeräte

Und so sieht die Meldung von Google bei einem erfolgreichen Test aus. Für alle anderen gilt Handlungsbedarf aus den genannten Gründen.

Haben Sie Fragen zur Anpassung Ihrer Webseite für Mobilgeräte? Wir von Neuland-Medien stehen Ihnen selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns einfach an.

patrickIhr Ansprechpartner:

Patrick Bremehr
Tel. 05242 5500054
E-Mail: patrick.bremehr@neuland-medien.de

 

 

Mehr zum Thema Responsive Webdesign erfahren Sie auch in unserem Blog.

Jeder kennt Google und jeder hat Google schon mal verwendet. Schließlich ist es einfach nur praktisch, jegliche Information ohne großen Aufwand abrufen zu können. Google ist mit 95 Prozent Marktanteil die mit Abstand beliebteste Suchmaschine in Deutschland. Das Verb „googeln“ finden Sie sogar im Duden.

Begriffe oder Sätze sind schnell bei Google eingegeben. Das passende Suchergebnis ist aber nicht immer schnell auf Seite eins zu finden. Es wäre also schön, wenn man die Suchergebnisse einschränken könnte um die Suche noch effizienter zu gestalten. Hier kommt die nachfolgende Infografik „How To Become A Google Power User“ von whoishostingthis.com ins Spiel. (Die deutsche Version der Infografik stammt von winfuture.de)

Viele Nutzer wissen nicht, dass Google zahlreiche Befehle und andere Werkzeuge bereit stellt, die dabei helfen, die Suche noch weiter zu verfeinern. Ausgiebige Google-Sitzungen gehören so der Vergangenheit an.

Die wichtigsten Google-Tipps finden Sie in der Infografik:

© Infografik: „How To Become A Google Power User“ von whoishostingthis.com. Die deutsche Übersetzung der Grafik stammt von winfuture.de.
© Infografik: „How To Become A Google Power User“ von whoishostingthis.com. Die deutsche Übersetzung der Grafik stammt von winfuture.de.

In den nächsten Wochen werden Social-Media-Verantwortliche eine Abnahme bei der Anzahl von „Gefällt-mir-Angaben“ ihres Unternehmens-Accounts feststellen. Der Grund dafür ist schlicht und einfach der anstehende Frühjahrsputz: Facebook wird nach und nach Likes inaktiver Accounts löschen – also Accounts von Nutzern die entweder verstorben sind oder ihr Profil freiwillig bei Facebook gelöscht haben.

Wie Facebook auf seinem Unternehmensblog berichtet, geht es darum, das Netzwerk zu aktualisieren und in Sachen Daten auf den neuesten Stand zu bringen. Auch wenn viele Verantwortliche durch die plötzliche Abnahme der eigenen Likes zunächst irritiert sind, ist diese Entwicklung nicht wirklich dramatisch. Im Gegenteil: Die Unternehmen erhalten mit der aktualisierten Like-Zahl eine verbindliche Auskunft darüber, wie viele Nutzer mit der jeweiligen Facebook-Seite tatsächlich erreicht werden. Zudem trifft der Frühjahrputz auch die Mitbewerber. Facebook betont zudem, dass die Säuberungs-Maßnahme den Wert der einzelnen Facebook-Seiten erhöhen soll. Schließlich sagen die Likes inaktiver Facebook-Nutzer nichts über die Popularität des Unternehmens aus.

Wer langfristig mehr Aufmerksamkeit auf Facebook möchte, sollte seine Online-Marketing-Strategie überarbeiten. Denn nur mit innovativem und regelmäßigem Content lässt sich das Interesse der Facebook-User wecken und halten.

Vor einigen Tagen hat unser Agenturkollege und ebenfalls Social Media OWL Vereinsmitglied Thomas Kilian von der Thoxan GmbH aus Hille einen sehr interessanten Fachbeitrag über neue Entwicklungen in der Suchmaschinenoptimierung veröffentlicht. Er schreibt, dass sich dieses Thema in den vergangenen Jahren massiv verändert habe und dass der Mensch bzw. die Zufriedenheit der Internetnutzer wieder im Mittelpunkt des Google-Algorithmus stünden. Wir haben die Gelegenheit genutzt, Thomas einige Fragen über diese Entwicklung zu stellen, worauf es im Jahr 2015 tatsächlich ankommt.

Thomas, Du bewertest die Veränderungen in der Suchmaschinenoptimierung ja sehr positiv („wirklich fantastisch“), wie kommt es dazu?

Naja, zum Einen freut mich, dass Google die Nutzerzufriedenheit so hoch aufhängt und endlich aktiv gegen Spam und unnatürliche, minderwertige Inhalte und Verlinkungen vorgeht. Es ist sicher noch nicht alles perfekt (und es gibt auch nach wie vor schwachsinnige Ergebnisse unter den TOP10 bei bestimmten Suchbegriffen), aber die Richtung stimmt und darauf kommt es an! Google wird immer besser daran, die Bedürfnisse der Suchenden zu erkennen und eine Art „Intuition“ zu entwickeln, um wirklich hilfreich zu sein.

Zum anderen freut mich, dass wir als Agenturen im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung nachhaltige, qualitativ hochwertige Arbeit leisten können, weil Unternehmen langsam feststellen, dass sie mit „Abkürzungen“ nicht mehr weit kommen. Dies scheint mir in den vergangenen Jahren etwas in Vergessenheit geraten zu sein. Viele waren nicht bereit, in hochwertige Inhalte und sinnvolle, nützliche Verlinkungen zu investieren. Sie haben lieber vermeintlich günstige Angebote wahrgenommen, mit denen sich ja über einen längeren Zeitraum durchaus Erfolge erzielen ließen. Wir haben als Agentur diesen Trend nur bedingt mitgemacht, aber es war schon sehr schwer zu argumentieren, warum wir nicht einfach hunderte von Billig-Links organisieren wie es Wettbewerber A und B machen oder Texte automatisch erzeugen lassen etc. Hier findet gerade ein Umdenken statt, was unserer Arbeitseinstellung und Ausrichtung als Agentur sehr entgegen kommt.

Was heißt „nur bedingt mitgemacht“, habt Ihr denn nie Links getauscht, gekauft oder mit Keyword-optimierten Texten versucht, die Websites Eurer Kunden zu optimieren?

Doch na klar, ich will das gar nicht schönreden, wir haben natürlich auch massenhaft Keywords in Texten untergebracht oder Links getauscht. Aber wir haben immer darauf geachtet, dass die Texte nach wie vor lesbar und sinnvoll strukturiert waren oder dass Verlinkungen aus einem themenrelevanten Umfeld kamen, beispielsweise in Form von echten Gastbeiträgen oder durch Presseveröffentlichungen. Früher war es schon mehr üblich, „harte Keywords“ direkt zu verlinken, um die Rankings positiv zu beeinflussen, manche Kunden haben auch solche Dienstleistungen aktiv beauftragt („Buchen Sie 10 Links von Pagerank-starken Websites mit dem Ankertext -Superwort- innerhalb von 6 Monaten“). Im Großen und Ganzen konnten wir uns aber immer durchsetzen, etwas mehr Abwechslung reinzubringen und den natürlichen Charakter zu bewahren. Deshalb haben nur sehr wenige unserer Kunden eine echte Abstrafung erhalten – auch weil wir nach Bekanntwerden der ersten großen Algorithmus-Updates proaktiv informiert und gegen so manche Link- und Textsünde vorgegangen sind.

Was genau bedeutet „Abstrafung“, hat das etwas mit diesem Panda- und Pinguin-Update zu tun?

Das sind zwei Paar Schuhe! Eine Abstrafung ist eine manuelle Maßnahme von einem Google-Mitarbeiter aus dem Search-Quality-Team. Wenn Deine Website genügend negative Signale aussendet, die Suchergebnisse mit manipulativen Maßnahmen zu beeinflussen, geht vermutlich in Dublin eine rote Lampe an und dann schaut sich ein Mitarbeiter die Probleme an. Über die Webmaster-Tools trudelt dann eine Nachricht ein, dass Google eine Penalty verhängt, meistens auch mit relativ starken Einbußen in der Sichtbarkeit. Es kann also sein, dass ein Webprojekt dadurch einzelne Rankings oder sogar die Positionierung vieler Keywords verliert. Ab dem Zeitpunkt kommen dann natürlich keine Besucher mehr über diese Begriffe auf die eigene Website. Gerade Online-Händler mussten dies hart spüren, weil damit natürlich auch Umsatz-Einbußen einhergehen …

… und wie wird man eine solche Penalty dann wieder los?

Das kommt darauf an, um welche Art von Abstrafung es sich handelt. In den meisten Fällen mahnt Google ein unnatürliches Linkprofil, bestehend aus minderwertigen, getauschten, gekauften oder durch wiederholte Linktexte aufgefallene Backlinks an. Bei einer manuellen Abstrafung musst Du das Problem beheben und dann einen Antrag zur Wiederaufnahme stellen, den sogenannten „Reconsideration Request“. Das ist eine Nachricht über die Webmaster-Tools an Google, dass das Linkprofil bereinigt ist. Dies zu erreichen, kostet viel Blut, Schweiß und Tränen, denn neben der Analyse der minderwertigen Links müssen auch Webmaster kontaktiert und um Löschung der Links gebeten werden. Wo dies nicht gelingt, bietet Google die Möglichkeit einer Entwertung über das „Disavow-Tool“. Hier kannst Du Links einreichen, die von Google nicht mehr berücksichtigt werden sollen.

Warum sich dann die Mühe machen und Links abbauen, wenn Du doch einfach alle über das Disavow-Tool entwerten kannst?

(lacht) Ja, gute Frage! Die stellen mir Kunden auch jedes Mal! Bei einer manuellen Abstrafung muss ja ein Mitarbeiter über die Wiederaufnahme entscheiden, schließlich liegt in der Regel ein „massiver Verstoß“ vor. Die Jungs wollen schon sehen, dass sich ein Website-Betreiber Mühe gibt mit dem Abbau und dass er alles getan hat, um das Problem auch wirklich aus der Welt zu schaffen. Beim Antrag ist eine Protokollierung der abgebauten Links und der Vorgehensweise unserer Erfahrung nach sehr hilfreich. Wenn ich alle schädlichen Links nur zur Entwertung vorschlage, reicht das in den meisten Fällen nicht aus, um die Penalty loszuwerden. Wir haben am Anfang bei eigenen Projekten drei oder vier Anträge gestellt und mussten immer noch eine Runde drehen, bis die Abstrafung aufgehoben wurde, deshalb machen wir mittlerweile gleich eine richtige Säuberungsaktion und heben uns das Disavow-Tool für den nicht löschbaren Rest auf.

Hier gibt es übrigens den größten Unterschied zum Pinguin-Update. Dieser Filter wirkt ebenfalls gegen unnatürliche und minderwertige Verlinkungen, jedoch automatisch im Rahmen des Google-Algorithmus. Hier gibt es keine Wiederaufnahme oder gar einen Antrag, sondern bei Veränderung des Linkprofils stellen sich die Ergebnisse (nach einer gewissen Zeit) meistens von alleine wieder ein. Wir haben die Linkprofile unserer Kunden und von eigenen Projekten proaktiv auch ohne manuelle Abstrafung überprüft und Links abgebaut bzw. über Disavow entwertet, um gar nicht erst im Pinguin-Filter zu landen oder wieder dort rauszukommen.

Ist das für eine SEO-Agentur nicht eine schwierige Situation, wenn Kunden eine Abstrafung erhalten oder in diesem Pinguin-Filter landen?

In der Tat ist das erst einmal nicht ganz leicht, damit umzugehen. Zumal die ganze SEO-Szene ziemlich verunsichert und aufgebracht war. Die gehäuften Abstrafungen sowie das erste Pinguin-Update im Frühjahr 2012 haben für viel Unruhe gesorgt, keiner wusste so recht, worauf er sich einstellen sollte. Wir haben selbst einige unserer eigenen Projekte „an die Wand gefahren“ und viele Rankings verloren, allerdings war zu der Zeit keine unserer Kunden-Websites betroffen. Ich habe dennoch relativ schnell das Gespräch mit allen Kunden gesucht, für die wir aktiv Suchmaschinenoptimierung oder Linkaufbau durchgeführt haben, um die Veränderungen zu erklären und geeignete Strategien zu besprechen. Da Google mit jedem neuen Pinguin-Update (das ist kein einmaliges Ereignis, sondern ein fortlaufender Prozess!) die Daumenschrauben weiter angezogen hat, waren zwischenzeitlich einige wenige Kunden von uns betroffen (überwiegend aufgrund von zu häufigen Keyword-Ankertexten), aber wir haben das immer offen und transparent kommuniziert und gemeinsam Lösungen erarbeitet, um aus dem Filter wieder herauszukommen. Manche Projekte brachten auch schon „Altlasten“ mit, wurden vor unserer Zeit ungünstig verlinkt oder Kunden haben mehrere Dienstleister parallel mit dem Linkaufbau beauftragt, was wir dann erst über die Linkprofil-Analyse im Detail festgestellt haben.

Leider ist die Ursache für fallende Sichtbarkeit nicht immer ganz klar zu erkennen, weil ja viele verschiedene Faktoren zusammenkommen. Neben den Verlinkungen geht es auch um die Aktualität der Website („Freshness“) sowie die Qualität der Inhalte. Gerade in diesem Bereich hat Google durch das zweite Tierchen, den Panda-Filter ja ebenfalls für Wirbel gesorgt. Hier soll minderwertiger Content erkannt und abgewertet werden, etwa bei Duplicate Content, bei sehr mageren Informationen, gespinnten Texten oder allzu plumper Keyword-Wiederholung. Wir arbeiten bei fallender Sichtbarkeit also immer ganzheitlich an verschiedenen Bereichen, sowohl bei der Linkstruktur als auch auf den Inhalt und die Technik bezogen.

Jetzt habe ich neulich noch was vom „Kolibri“ gehört, in welcher Form straft dieser Vogel denn die Website ab?

Das „Hummingbird“-Update aus dem Spätsommer 2013 soll dazu dienen, die Absicht oder das Bedürfnis hinter einer Suchanfrage zu verstehen. Der Kolibri straft also nicht ab, sondern sorgt im besten Fall für relevantere Suchergebnisse. Es geht also nicht mehr um einzelne Keywords, sondern um passende Bedeutungszusammenhänge.

Wer nach „Pizza“ sucht, möchte entweder direkt bestellen (Pizzadienst), seine Pizza selbst machen (Rezept), sich inspirieren lassen (Bilder), die Nährwerte und Kalorien nachschlagen (Angaben) oder die Geschichte und Herkunft dieses Gerichts erfahren (Wissen). Um die Ausrichtung der eigenen Website zu verdeutlichen, kommen strukturierte Daten bei der Programmierung zum Einsatz, aber auch die Verwendung von sogenannten Proof-Keywords. Bin ich ein Online-Shop, sollte der Begriff „kaufen“ oder „bestellen“ im Text vorkommen, bin ich eine Ratgeber-Seite wären diese Wörter eher kontraproduktiv. Wenn Google die Intention einer Suchanfrage nicht genau deuten kann, schlägt die Suchmaschinen unter den ersten Treffern Angebote aus verschiedenen Bereichen vor und misst, worauf die Nutzer wohl am meisten anspringen. So wird das System im Laufe der Zeit (hoffentlich) immer besser.

Ist das der von Dir angesprochene Punkt der Nutzerzufriedenheit, der immer mehr das Ranking beeinflusst?

Unter anderem ja, aber auch die direkten Nutzersignale wie die Abbruchquote („Bounce-Rate“), die Aufenthaltsdauer eines Besuchs, die Form der Interaktion, ob ein Besucher konvertiert (eine Bestellung auslöst oder ein Formular ausfüllt), all dies können Indikatoren sein. Wir prüfen deshalb sehr gezielt mit verschiedenen Analyse-Tools, wie die Nutzer auf Inhalte reagieren. Auch sind Textlänge, Textstruktur, die Art der Gestaltung einer Website, die Häufigkeit von Werbung und Bannern, die Ladezeit und viele weitere, technische Faktoren wichtig, um hier zu einer Bewertung zu kommen. Jüngst hat Google angekündigt, dass ab Ende April die Mobilfreundlichkeit einer Website ebenfalls zum Ranking-Faktor wird. Doch ich bin kein großer Fan von „Responsive Design“ (Gestaltung einer Website angepasst an das jeweilige Endgerät, etwa Smartphone oder Tablet-PC). Denn es berücksichtigt häufig nicht die Nutzerinteressen. Wir sollten lieber von Responsive Content sprechen, der sich je nach Bedürfnis der User verändern sollte – ein hochspannendes Feld, das uns auch als Suchmaschinen-Optimierer noch einige Jahre begleiten wird!

Search Engine Optimization (SEO), zu Deutsch Suchmaschinenoptimierung, spielt in unserer digitalen Welt eine wesentliche Rolle und kann grundsätzlich ausschlaggebend sein, für Erfolg oder Misserfolg von Firmen, Agenturen oder Organisationen. Es scheint offensichtlich, dass eine gute Suchmaschinenoptimierung für jedes Unternehmen als Standardausrüstung gelten sollte.

Warum aber ist es so schwierig, eine gute SEO zu betreiben und warum wagen sich viele Unternehmen zögernd oder gar nicht an dieses Feld heran?

Kristine Schachinger, hat sich mit den Mythen der SEO auseinandergesetzt und es wird deutlich klarer, warum viele Unternehmen dem Entschlüsseln des von Google verwendeten Algorithmus eher skeptisch gegenüberstehen oder grundlegenden Fehlern auf den Leim gehen.

Zuallererst ist es wesentlich, dass der Stellenwert und die Bedeutung von SEO erkannt werden. SEO ist ein Verfahren, welches durch seine Undurchsichtigkeit als nicht greifbar empfunden werden kann und somit oft in seiner Wichtigkeit unterschätzt und gerne übergangen wird. Ein essentieller Fehler sei zudem zu denken, SEO sitze auf dem absteigenden Ast. So lange Google nicht an Relevanz verliert, wird es auch der Optimierung nicht an Dringlichkeit mangeln.

Google passt seinen Algorithmus immer wieder den neuesten Entwicklungen an, sodass nie von einer fertigen Suchmaschinenoptimierung gesprochen werden kann. Auf diese Weise stehen in diesem Bereich prinzipiell alle Türen der Zukunft offen. Aber genau das, erscheint für viele als ein grundlegendes Problem. Lässt man sich doch leicht abschrecken, von einer rastlosen und nie enden wollenden Bewegung, die noch dazu keine Lücken zulässt. Denn nur wer SEO in seiner ganzen Bandbreite betreibt, betreibt gute SEO. Es bedarf dauerhaft wissbegierigen Spezialisten, die nicht immer leicht zu finden sind und deshalb in ihrer Rarität ordentlich den Geldbeutel der Unternehmen strapazieren.

Wer als Unternehmen außerdem eine gewinnbringende Webseite führen möchte, kommt um möglichst präzise und aktuelle Audits nicht herum. Die Schwächen und Lücken einer Webseite zu erkennen bedarf gründlicher Arbeit, die immer wieder auf den aktuellsten Stand gebracht werden muss. Schwächen finden sich oft auch in der Vermarktung und so ist zur Verbesserung eine Zusammenarbeit mit Online-Marketing-Agenturen unabdingbar. Das erfordert Flexibilität und gute Kommunikationsfähigkeiten des SEO-Spezialisten, was sein eigentliches Aufgabengebiet übersteigt, jedoch für lückenlose Optimierung der Webseite notwendig ist.

Sollte man sich also als Unternehmen genauer überlegen, ob sich gute SEO finanziell und zeitlich auszahlt?

Wenn man sich mal sein eigenes Suchverhalten im Internet vor Augen führt, dürfte schnell klarwerden, wie sehr man als Unternehmen von einer guten Optimierung profitieren kann. Wie viel Geduld haben wohl User bei der Suche am Laptop oder über das Handy und wie oft schauen sich potentielle Kunden überhaupt Seite zwei der Suchergebnisse an?

Es ist offensichtlich, dass die Position unter den angezeigten Ergebnissen eine wesentliche Rolle in der Präsenz der einzelnen Webseiten spielt. Hohe Präsenz, das bedeutet automatisch steigende Bekanntheit, was gleichzeitig einen höheren Wiedererkennungswert bei den Kunden hervorruft und dadurch zu mehr Vertrauen vom Kunden zum Unternehmen leitet. Ein wesentlicher Bestandteil von SEO ist es doch schließlich, den Bekanntheitsgrad des entsprechenden Unternehmens zu erhöhen. So erscheint es fast ironisch sich zu fragen, ob man ernsthaft betriebene Suchmaschinenoptimierung in sein Geschäft einbauen sollte.

„Just setting up my twttr“ war der erste Tweet, geschrieben von Mitgründer Jack Dorsey, von mittlerweile 500 Millionen Tweets täglich die durch das Netz flattern. Rund 200 Millionen Menschen weltweit nutzen heutzutage das Social Network mit dem kleinen blauen Vogel. Doch wie kann Ihr Unternehmen von dem täglichen Gezwitscher, Millionen Hashtags und genauso viele „Retweets“ profitieren?

Mit unserem Twitter-Leitfaden für Unternehmen wollen wir Ihnen zeigen, welche Vorteile und Möglichkeiten Twitter für Ihre Unternehmenskommunikation bietet. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps für eine professionelle Planung und erfolgreiche Kommunikation mit Followern.

Die Zielsetzung

Vorerst sollten Sie sich genaue Ziele dafür setzen, was Sie über Twitter für Ihr Unternehmen erreichen möchten. Diese Ziele könnten wie folgt aussehen: Sie möchten eine gewisse Anzahl an Followern auf Ihrem Twitter-Account erreichen oder Sie möchten die Besucherzahl auf Ihrem Unternehmens-Blog oder Ihrer Unternehmens-Webseite steigern. Dafür empfiehlt es sich ein 4-Wochen, -Quartals- & Halbjahresziel zu setzen.

Die Anmeldung

Screenshot: Anmeldemaske von Twitter.de
Anmeldemaske von Twitter.de

Die Anmeldung bei Twitter ist simple und dauert nur wenige Minuten. Registrieren Sie sich auf www.twitter.com. Neben dem vollständigen Namen des Profileigentümers muss eine E-Mail-Adresse und ein Benutzername eingetragen werden. Bei Unternehmen macht es Sinn, den Unternehmensnamen als vollständigen Namen und als Benutzernamen anzugeben. Auf diese Weise können Interessenten das Unternehmen besser finden. Nach abgeschlossener Registrierung können Sie ein individuelles Layout kreieren, das zur Corporate Identity ihres Unternehmens passt. Für das Profil sollten Sie ein aussagekräftiges Bild hoch laden, das bis zu 700 KB haben darf. In dem Feld ‚Bio’ haben Sie die Möglichkeit, eine kurze Beschreibung einzutragen. Für diese Beschreibung stehen Ihnen 160 Zeichen zur Verfügung. Die Beschreibung kann durch einen Link zur Unternehmenswebseite ergänzt werden.

Der Tweet

Nachdem die Anmeldung und Einrichtung des Profils abgeschlossen ist, sollten Sie sich auf Twitter einlesen. Halten Sie Ausschau nach interessanten Leuten aus Ihrer Branche. Schauen Sie, ob Ihre Mitbewerber bereits twittern und überlegen Sie, welche Tweets dazu führen könnten, andere Nutzer anzusprechen und einen Mehrwert zu bieten.

Tweets sind Nachrichten von bis zu 140 Zeichen, die standardmäßig öffentlich sichtbar sind. Innerhalb dieser 140 Zeichen können Sie auch Links einbinden. Wenn in den jeweiligen Tweets bestimmte Schlagworte vorhanden sind, können Sie diese durch so genannte Hashtags (#Schlagwort) kenntlich machen, indem Sie eine # davor einsetzen. So können zum einen auch Schlagworte hinter einen Tweet gesetzt werden, die im eigentlichen Tweet nicht genannt werden und zum anderen sind Hashtags nützlich zur Suche von Informationen.

Wenn Sie beim Stöbern auf interessante Personen stoßen, folgen Sie diesen. So bleiben Sie automatisch auf dem Laufenden. Besonders nützlich ist es hierbei, wenn Sie dabei Twitter-Nutzer identifizieren können, die im jeweiligen Themengebiet besonders viele Follower haben. Folgen Sie diesen Meinungsführern und schauen Sie in der Liste der Follower nach weiteren interessanten Kontaktpunkten.

Der Stream

Der Twitter-Stream ist das Pendant zur Facebook-Timeline. Neben den eigenen Tweets erscheinen hier auch die Twitter-Nachrichten der Nutzer, denen man folgt. Auf dem Stream haben Sie die Möglichkeit, jeden Tweet zu ‚retweeten’, zu ‚kommentieren’ oder zu ‚favorisieren’.

Twitter aktiv nutzen

Twitter lässt sich sehr vielseitig in der Unternehmenskommunikation einsetzen. Beispielsweise für die Verbreitung von:

  • aktuelle Neuigkeiten
  • Unternehmensinformationen
  • Pressemitteilungen
  • Blogbeiträgen
  • Studien
  • Fachbeiträgen

Um bei Ihrem Account immer auf dem Laufenden zu sein, empfehlen wir, einen Twitter-Client auf den Computer zu laden. Auf yoono oder sobees finden Sie den passenden Client. Ein Client hat den Vorteil, dass Sie nicht jedes Mal, wenn Sie Ihre Nachrichten auf Twitter abrufen möchten, auf die offizielle Twitter-Webseite gehen müssen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit mehrere Twitter-Accounts parallel zu verwalten. So können Sie beispielsweise für jedes Ihrer Interessengebiete einen eigenen Twitter-Account anlegen. Aber Achtung: Hier kann schnell etwas durcheinander kommen!

Nun wird es Zeit, dass Sie ihren ersten Tweet posten. Bedenken Sie dabei immer, dass gepostete Tweets ewig nach verfolgt werden können. Beginnen Sie nun über Ihr Interessengebiet zu schreiben, andere Tweets weiterzuleiten oder zu kommentieren. Sie werden schnell erste Erfolge erzielen.

Verwendung zusätzlicher Tools für die Unternehmenskommunikation

Twitter ist auf schnelle Kommunikation mittels Kurznachrichten ausgerichtet. Somit ist Twitter auch ein sehr effektives Instrument für den direkten Kundendialog. Aber Vorsicht, die Pflege der Profile, die Beantwortung von Tweets und das Monitoring sind mitunter sehr zeitaufwändig. Die Verwendung der richtigen Tools unterstützen Sie bei der Pflege der Twitter Profile und schonen Ihre Ressourcen.

Unter twtpoll können Umfragen erstellet werden. Hier können einfach und intuitiv Meinungsbilder abgefragt werden. Es stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, um eine Umfrage zu erstellen. Neben der Eingabe einer individuellen Frage und Antworten kann zwischen Multiplechoice, Matrix, Drop Down und weiteren Umfrageoptionen gewählt werden. Die Ergebnisse sind nach Beendigung der Umfrage als Kuchendiagramm abrufbar.

Um bei der Kommunikation von Links Zeichen zu sparen, eignen sich URL-Kürzer wie beispielsweise bit.ly. Durch den verkürzten Link, der von den Seiten auf 20 Zeichen reduziert ist, bleiben mehr Zeichen für die eigentliche Nachricht übrig. Zudem können Sie gleichzeitig überprüfen, wie viele Nutzer diese Links anklicken.

Mit tweetbeep können Sie Tweets nach bestimmen Schlüsselwörtern durchsuchen lassen. Die entsprechenden Hinweise zu den Tweets werden dann automatisch an eine von Ihnen vorher festgelegte E-Mail-Adresse geschickt. Auf diese Weise können Sie interessante Tweets schneller erkennen und beantworten.

Um die genauen Zahlen Ihres Twitter-Accounts kontrollieren zu können, bietet sich twitalyzer an. Mit diesem Tool haben Sie Ihren Erfolg genau im Blick.

Ein weiteres nützliches Tool ist tweetstats. Hier können Sie Ihre Twitter-Aktivitäten überprüfen. Aus verschiedenen Statistiken ist ersichtlich, wie häufig Tweets über ein bestimmtes Twitter-Profil versendet wurden und wie die zeitliche Verteilung aussieht. So können Sie genau analysieren, zu welcher Tageszeit, an welchem Wochentag und in welchem Monat die meisten Aktivitäten stattgefunden haben. Auf dieser Basis lassen sich Twitter-Aktionen zeitlich optimal planen.

Zusätzlich zu den oben genannten Tools gibt es bei Twitter noch interne Möglichkeiten die Sie sich zu Nutzen machen können. Sie können zum Beispiel beim „FollowerFriday“ mitmachen. Hierbei posten Sie die Accounts von denen Sie besonders begeistert sind und versehen diese noch mit dem Hashtag „#ff“ oder „#FollowerFriday“. Vergessen Sie hierbei nicht das @ vor den Twitter-Accounts, die Sie mit Ihren Followern teilen möchten.

Haben Sie noch Schwierigkeiten?

Wir von Neuland-Medien unterstützen Sie gerne bei der Konzeption und Umsetzung geeigneter Maßnahmen und der Konkretisierung Ihrer Ziele. Sprechen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

Wir sind ab sofort offizieller Partner von DreamRobot.

DreamRobot verwaltet alle Verkäufe aus den verschiedenen Portalen und Shop-Systemen einfach und effektiv!
Durch Schnittstellen zu verschiedenen Plattformen und Shopsystemen, direkten Anbindungen zu diversen Bezahlsystemen und Versandunternehmen, wie z.B. DHL, lässt sich sehr viel Zeit bei der Abwicklung der Verkäufe sparen.

Die Kunden können sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren, die das Business voranbringen, wobei DreamRobot für möglichst automatisierte Prozesse sorgt.

Das Unternehmen hat mit über einer viertel Milliarde Euro abgewickelten Transaktionsvolumen im Jahr 2010 seinen festen Platz unter den „Top Five“ der eCommerce Tools in Deutschland weiter ausgebaut.

Optimale Abläufe und kontinuierliche Prozessautomatisierung stehen bei DreamRobot im Vordergrund. Das System wird ständig weiterentwickelt und an die Erfordernisse der Kunden und den stetig fortlaufenden Anforderungen des Marktes angepasst.