Digitalisierung: Chance oder Untergang kleiner Unternehmen

Smartphones und Tablets gehören heute zum Alltag, E-Mails werden von überall gelesen und beantwortet, der Kontakt zu Freunden verläuft fast intensiver über Social Media als Face to Face. Da liegt es nah, dass sich auch das Kaufverhalten stark online abspielt.

Wie oft hört man im Bekannten- und Freundskreis, dass dieses und jenes mal wieder im Internet bestellt wurde. Da gibt es ja alles. Zudem in allen erdenklichen Ausführungen. Und dann noch mit einem Klick. Praktisch – verfügbar, der Preis liegt meist noch unter der unverbindlichen Preisempfehlung (UPE) und dann wird es noch nach Hause geliefert. Zeit ist somit auch gespart, denn das in die Stadt fahren, parken und durch viele Geschäfte laufen und doch nicht erfolgreich sein, entfällt.

Aber was bedeutet das genau für den kleinen Mann? Das kleine lokal ansässige Unternehmen, welches seine Kunden noch kennt, eine vertraute Kundenbindung schafft, den Kunden berät und unterstützt? Wo bleibt das Einkaufserlebnis, das Glücksgefühl das man hat, wenn man voll bepackt mit Tüten – wenngleich mit schmerzenden Füßen – zum Auto geht?

Der digitale Wandel verändert nicht nur unser Sozialverhalten, sondern auch unser Kaufverhalten. Und das mit rasanter Geschwindigkeit. Wer nicht mitzieht, wird wohl irgendwann der Verlierer sein. Die Aufgabe Kunden zu finden, ist jedoch die gleiche geblieben. Nur das „wie“ und „wo“ hat sich geändert.

Früher oder später sollte sich jedes kleine und mittelständische Unternehmen – ob B2B oder B2C – mit der Digitalisierung befassen. Und zwar noch bevor der Zug abgefahren ist, in dem die Mitbewerber sitzen und die Kunden gleich mitgenommen haben. Der digitale Wandel betrifft alle Branchen, er stellt etablierte Geschäftsmodelle infrage und lässt wiederum neue Geschäftsmodelle entstehen.

Nehmen wir das Beispiel Social Media. Wie bereits geschrieben, hat Social Media heute so nahezu jeden erreicht. Fragt man den kleinen Unternehmer, so tun sich Unsicherheiten auf. Unsicherheiten, sich im Bereich Social Media zu präsentieren. Unsicherheiten vor einer unvorhersehbaren, nicht steuerbaren Entwicklung wie Kritik bis hin zu Shitstorms.

Doch was sich erst als große Hürde vor einen stellt, birgt auch große Chancen, sobald sie überwunden ist. Ohne großen finanziellen Aufwand kann auch der kleine Unternehmer hier sein Marketing betreiben, Kontakte pflegen, Kunden dazu gewinnen und Mitarbeiter anwerben. Zudem kann er leicht mit den Kunden in Kontakt treten oder Feedback zu seinen Produkten und Dienstleistungen bekommen. Ängste vor Kritik sollte er ausblenden – im Gegenteil, Kritik sollte hier als Chance gesehen werden, sich zu verbessern.

Digitalisierung: Chance oder Untergang?

 

Experten sind sich einig: Der perfekte Facebook-Post existiert nicht. Trotzdem kann man einige Dinge beachten, um die größtmögliche Aufmerksamkeit und Interaktivität für seinen Post zu erlangen. Im Folgenden haben wir für Sie ein paar simple Anhaltspunkte, die für ein erfolgreicheres „facebooken“ sorgen.

Selber schreiben, statt teilen

Selbstgeschriebene Facebook-Posts erlangen mehr Likes und Shares, als durch einen schnellen Klick geteilte Facebook-Posts. Das fand eine im Jahr 2014 in den USA veröffentlichte Studie heraus. Formulieren Sie darum am Besten selbst anstatt zu kopieren und verschaffen Sie sich damit eine positivere Reaktion auf Ihren Post.

Das richtige Timing

Die Uhrzeit spielt tatsächlich eine entscheidende Rolle. Posts, die zwischen 17.00 und 1.00 Uhr veröffentlicht werden, weisen die größte Aufmerksamkeit anderer User auf. Planen Sie ihre Posts daher besser für die Abendstunden ein.

Kurz und knackig

Weniger ist mehr – dieses Motto gilt für Facebook ganz besonders. Posts mit weniger als 80 Zeichen weisen eine höhere Interaktivität auf, als Posts mit mehr als 80 Zeichen. Der Unterschied in der Interaktivität liegt hier bei über 20 Prozent. Posts die zudem Fragen oder Aufforderungen an den User beinhalten, sind besonders effektiv. Zögern Sie also nicht, den User in Ihren Posts direkt zu einem Like oder zu einem Kommentar aufzurufen.

Benutzen Sie Bilder

Schon im März 2014 veröffentlichte Facebook einen Algorithmus, der Posts mit visuellen Anreizen wie Bildern, Links oder Videos, mehr in den Vordergrund rücken ließ. Posts, die alleine auf Text basieren, gelten damit automatisch viel weniger Aufmerksamkeit. Dieser Unterschied im Bezug auf die Interaktivität liegt bei rund 37 Prozent. Verbinden Sie Ihre Veröffentlichungen darum möglichst mit einem Bild und machen Sie Ihren Post damit attraktiver.

Arbeiten Sie mit #Hashtags

Auf anderen Social-Media-Kanälen wie zum Beispiel Twitter oder Instagram, ist der Hashtag seit Jahren ein fester Bestandteil. Experten stehen der Einarbeitung von Hashtags in einen Facebookpost im Allgemeinen eher skeptisch gegenüber. Die Wirksamkeit wird hier vor allem im Bezug auf die Reichweite angezweifelt. Fürsprecher sind aber der Meinung, dass der Einsatz von Hashtags auch auf Facebook eine deutliche Aktivitätssteigerung bestimmter Zielgruppen einbringt. Zusätzlich können auf Kampagnen zugeschnittene Hashtags eine sinnvolle Unterstützung bedeuten. Auf Facebook sollten Sie bei der Verwendung von Hashtags besonders darauf achten, sie gezielt einzusetzen und sinnvoll in Ihre Texte einzubauen.

Social Media Branding hat vorrangig mit Image und Markenaufbau zu tun, und das ist heutzutage sehr wichtig. Daher gilt es nicht nur seine Zielgruppe genau zu kennen, sondern auch mit viel Geduld das richtige Timing unter Beweis zu stellen. Wer sich als „Marke“ etabliert hat, führt bei den Suchmaschinen wie Google die Listen an. Das gilt nicht nur für Unternehmen, sondern kann auch auf Personen und Veranstaltungen bezogen werden. Unsere Gesellschaft neigt dazu, den Produkten großer Marken zu vertrauen. Selbst wenn diese Marken hin und wieder mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam machen, gehen die meisten Menschen davon aus, dass das Produkt einer großen, bekannten Marke qualitativ hochwertiger ist als das eines unbekannten Herstellers. Natürlich muss das nicht so sein, aber das aktuelle Beispiel einer bestimmten Automarke zeigt ganz klar: Es ist gut möglich, dass die Marktbegleiter ein Fahrzeug mit besseren Abgaswerten im Angebot haben. Aber wechselt man deshalb direkt zu einer anderen Automarke? Vermutlich nicht.

Markenbildung in den sozialen Netzwerken

Social Media Branding ist enorm wichtig, da es entscheidend zur Markenbildung beitragen kann. Die Unternehmen wissen, dass sie im Internet präsent sein müssen. Aber die Zeiten, wo man in den sozialen Netzwerken einfach mal „mitmacht“, um zu sehen, was passiert, sind schon lange vorbei. In den letzten Jahren sind die sozialen Netzwerke, wie Facebook und Twitter, zunehmend professioneller geworden. Es reicht also nicht mehr aus, nur „gelegentlich“ aktiv zu sein. Wenn man auf den Zug der sozialen Netzwerke aufspringen möchte, dann richtig. Wer das nicht kann oder möchte, sollte es lieber gleich sein lassen.

Zielgruppenkenntnisse bringen Vorteile

Wenn es um den Aufbau einer Marke in den sozialen Netzwerken geht, dann sollte man seine Zielgruppe von Anfang an nicht nur kennen, sondern auch verstehen können! Wer seine Zielgruppe nicht kennt, weiß auch nicht, wen er da eigentlich erreichen möchte und kann sich dementsprechend auch nicht richtig darauf einstellen. Aus diesem Grund bedarf es zunächst einiger Analysen, um Kenntnisse über die demografischen Daten seiner Zielgruppe zu erlangen. Denn nur wenn man weiß, wer sein Publikum ist, lässt sich herausfinden, wo die Zielgruppe aktiv ist. Und das ist Voraussetzung für die Auswahl der richtigen Social-Media-Kanäle. Es reicht nicht aus, sich nur auf ein Unternehmensprofil bei Facebook zu beschränken. Twitter, Google+, Pinterest oder Instagram könnten ebenfalls erfolgreich zur Markenbildung eingesetzt werden. Möglicherweise können hier auch die Karriere-Netzwerke, wie LinkedIn und Xing genutzt werden. Eventuell passt zum Unternehmen auch ein eigener Corporate Blog, der in Erwägung gezogen werden könnte. Vielleicht ist es aber auch eine Kombination aus den genannten sozialen Netzwerken. Wie so häufig, entscheidet auch hier die richtige Strategie und Vorgehensweise über Erfolg und Misserfolg.

Die Persona-Methode

Eine mögliche Methode, seine Zielgruppe genauer kennenzulernen, sind Personas (lat. Maske) – also fiktive Personen, die die Merkmale einer bestimmten Zielgruppe charakterisieren. Damit Personas entwickelt werden können, müssen zunächst andere quantitative und qualitative Methoden herangezogen werden, um geeignete Nutzerdaten erheben zu können. Das können beispielsweise Online-Befragungen oder Interviews sein. Erst wenn diese Nutzerdaten vorliegen, lassen sich durch Segmentierung und Clusteranalyseverfahren die Hauptnutzergruppen (Kernpersonas) und deren Untergruppen (Randpersonas) ermitteln. Personas helfen zudem den Projektmitarbeitern, sich tatsächlich in die Situation der entsprechenden Zielgruppe zu versetzen und sich bei ihrer Arbeit auf die Ziele und Bedürfnisse der Nutzer zu fokussieren.

Marke bedeutet Vertrauen

Bleiben wir beim Auto-Beispiel. Vermutlich ist die Zielgruppe dieser Automarke auf Facebook aktiv – es ist aber genauso gut möglich, dass es gut besuchte Foren zu diesem Thema gibt. Hier besteht das Potential, die Zielgruppe möglicherweise viel gezielter anzusprechen. Gutes Social Media Branding lebt von der genauen Kenntnis der Zielgruppe. Je mehr bekannt ist, desto einfacher und gezielter kann man diese ansprechen. Und in diesem Fall ist es auch viel einfacher eine Marke aufzubauen und bekannt zu machen, der nach und nach immer mehr Vertrauen geschenkt wird.

Vertrauen ist das A und O beim Aufbau einer Marke. Das bezieht sich nicht nur auf die bereits angesprochenen Punkte, sondern ist generell Voraussetzung für eine erfolgreiche Markenbildung. Wer bei seiner Zielgruppe positive Emotionen hervorruft und Vertrauen aufbauen kann, sorgt dafür, dass beispielsweise die Hemmschwelle für den Kauf eines Produktes sinken kann.

Der richtige Zeitpunkt entscheidet

Für den Markenaufbau in den sozialen Netzwerken spielt auch der richtige Zeitpunkt eine entscheidende Rolle. Auch hier ist es wieder wichtig seine Zielgruppe zu kennen. Schließlich muss man nicht nur wissen, wo die entsprechende Zielgruppe online ist, sondern auch wann. Fehlt dieses Wissen, veröffentlicht man womöglich an seiner Zielgruppe vorbei und lässt sich so zahlreiche Chancen entgehen. Denn wenn man nicht wahrgenommen wird, hilft einem auch der beste Inhalt nicht weiter. Ein ausführlicher Redaktionsplan erleichtert hier nicht nur die Übersicht, sondern auch die generelle Planung ungemein.

Und weil Social Media Timing ein sehr komplexer Bereich ist, über den man ganze Bücher schreiben könnte, reicht es auch an dieser Stelle nicht aus, es nur mal „kurz“ zu testen. Für die größtmögliche Reichweite bedarf es ständiger Tests, die man im Zuge des Social Media Monitorings auswerten kann. So erhält man wertvolle und vor allem zielführende Tipps für die Optimierung Ihrer Zeitplanung. Und Fleiß, Ausdauer und Geduld im Bereich des Social Media Branding zahlen sich aus, denn damit steigert man effektiv den Bekanntheitsgrad der eigenen Marke.


Pressemitteilung als PDF: Social-Media Branding

Facebook hat die Benachrichtigungsoptionen für abonnierte Facebook-Seiten im Sinne der Nutzer angepasst. Während bis vor Kurzem lediglich die Möglichkeit bestand zu bestimmen, ob man über Aktualisierungen auf einer Seite informiert werden möchte oder nicht, haben die Facebook-Nutzer nun die Möglichkeit einzustellen, welche Form von Beiträgen eine entsprechende Benachrichtigung auslösen soll.

Einstellung „Beiträge in den Neuigkeiten“ und „Benachrichtigungen“

Aber wie funktioniert das Ganze? Klicken Sie einfach auf der entsprechenden Facebook-Seite auf den Like-Button und schon öffnet sich ein DropDown-Menü mit der Auswahlmöglichkeit „Beiträge in den Neuigkeiten“ und „Benachrichtigungen“.

Auswahlmöglichkeiten beim „Gefällt mir“-Button
Auswahlmöglichkeiten beim „Gefällt mir“-Button

 

Was Sie hierbei anklicken ist zweitrangig, denn bei beiden Auswahlmöglichkeiten öffnet sich im Anschluss ein Dialogfenster mit den beiden Bereichen.

Sichtbarkeit der Facebook-Beiträge in den Neuigkeiten

Unter „Beiträge in den Neuigkeiten“ können Sie einstellen, ob und wo neue Beiträge in Ihrem News-Feed angezeigt werden sollen. Zur Auswahl stehen Ihnen folgende Möglichkeiten:

  • Als Erstes anzeigen
    Hier werden Ihnen neue Beiträge von der abonnierten Facebook-Seite oben in den Neuigkeiten angezeigt.
  • Standardeinstellung
    Hier werden Ihnen die Beiträge von der ausgewählten Facebook-Seite in der gewöhnlichen Reihenfolge angezeigt.
  • Nicht mehr abonnieren
    Hier werden Ihnen keine Beiträge von dieser Facebook-Seite in den Neuigkeiten angezeigt.
Auswahlmöglichkeiten bei „Neuigkeiten“
Auswahlmöglichkeiten bei „Neuigkeiten“

 

Benachrichtigungen bei neuen Facebook-Beiträgen

Unter „ Benachrichtigungen“ können Sie festlegen, über welche Art von Beiträgen Sie informiert werden sollen. Zur Auswahl stehen folgende Möglichkeiten:

  • Alle Beiträge
  • Videos
  • Fotos
  • Links
  • Statusmeldungen
  • Veranstaltungen
Auswahlmöglichkeiten bei „Benachrichtiungen“

 

Fazit

Facebook-Nutzer können durch die neuen Benachrichtigungsoptionen Ihren News Feed bessern steuern. Besonders die Auswahl der Art der Beiträge, bei welcher eine Benachrichtigung ausgelöst werden soll, ist sinnvoll und im Sinne des Users.

Tipp

Wenn Sie diesen Beitrag interessant finden und keine News mehr von Neuland-Medien auf Facebook verpassen möchten, empfehlen wir Ihnen auf unsere Facebook-Seite bei „Neuigkeiten“ die Option „Als Erstes anzeigen“ und unter Benachrichtigungen „Alle Beiträge“ auszuwählen.

Immer wieder verpassen sich die bekannten sozialen Netzwerke wie Facebook, Google+, Twitter und Co. ein neues Design. Damit verändern sich auch oftmals die jeweils idealen Bildgrößen, sei es für das Titelbild auf Facbook, das Profilbild bei LinkedIn oder das im Nachrichtenstrom mitlaufende Foto in Twiter. Passend dazu hat der britische Web-Designer Jamie Spencer auf seiner Webseite MakeAWebsiteHub.com eine Übersicht mit den optimalen Bildmaßen für Facebook, Twitter, Google+, Instagram, Pinterest, Tumblr, LinkedIn und YouTube veröffentlicht.

Bereits seit Anfang Dezember können Bilder auf Twitter auch vertikal vollständig dargestellt werden. Die Details zu den Neuerungen hat Twitter in seinem Blog verkündet.

Neben den passenden Bildabmessungen hat Jamie Spencer für viele Punkte auch noch passende Image Guidelines zusammengestellt. Alle Tipps und Tricks finden Sie in der untenstehenden Infografik – zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken.

Die wichtigsten Bildformate in der Übersicht:

(Angaben jeweils in Pixel (px))
(Stand Januar 2016)

Facebook:

  • Seitenbild: 180 x 180 // Lücke Links neben dem Bild 16, rechts: 667 & darüber: 176 // Rahmen: 5px
  • Seitenheader-Bild / Coverbild: 851 x 315
  • Seitenbild in der Timeline: 32 x 32
  • Geteiltes Bild: 1.200 x 630
  • Highlighted Image: 1.200 x 717
  • Geteilter Link: 1.200 x 627 (Empfohlene Upload-Größe ebenfalls 1.200 x 1.200)
  • Geteiltes Video: 504 x 283
  • App-Vorschau auf der Timeline (links): 114 x 74
  • Bildervorschau auf der Timeline (links): 150 x 150
  • Videovorschau auf der Timeline (links): 319 x 176 (Hauptbild), 157 x 87 (Kleines Vorschaubild)
  • Gruppenlogo: 233 x 69
  • Gruppenheader: 918 x 69
  • Gruppen-Listenlogo: 80 x 25
  • Eventlogo: 240 x 180
  • Event-Header: 885 x 280

XING:

  • Profilbild: 640 x 846 (Dargestellt als 140 x 185)
  • Portfolio-Bilder: 425 x 425 (Darstellung großes Quadrat); 205 x 205 (Kleines Quadrat)
  • Bildgröße des „Shared Links“ in der XING-„Timeline“: 152 x 152
  • Unternehmenslogo: 285 x 70
  • Gruppenlogo: 233 x 69
  • Gruppenheader: 918 x 69
  • Gruppen-Listenlogo: 80 x 25
  • Eventlogo: 240 x 180
  • Event-Header: 885 x 280

LinkedIn:

  • Profilbild: 400 x 400 (Dargestellt als 100 x 100)
  • Unternehmensseite: 100 x 60 (horizontales Bild)
  • Firmenseitenbanner: 640 x 220 (Ebenfalls für Produkte & Services)
  • Karriere Coverbild: 974 x 300
  • Geteilter Link: 100 x 80 (Ebenfalls für Produkt-Links)
  • Gruppenlogo: 100 x 50
  • Kleines Gruppenlogo: 60 x 30
  • Gruppen-Hauptbild: 646 x 200 oder größer

Twitter:

  • Profilbild: Neu 400 x 400 // Alt 200 x 200 (Dargestellt als 128 x 128)
  • Profilbild in der Timeline: 48 x 48
  • Foto- und Video-Vorschaubilder: 440 x 220
  • Header: Neu 1500 x 500 // Alt: 520 x 260
  • Hintergrundbild: Neu (fällt weg) // Alt: 2000 x 1200
  • Bildervorschau bei einem Tweet: 60 x 60
  • Bildervorschau bei einem geteilten Bild: 590 x 295
  • Vorschau bei einem geteilten Video: 483 x 274

Google+:

  • Profilbild: 250 x 250 (rund)
  • Profilbild Unternehmensseite: 150 x 150 (Darstellung als Kreis, 48 x 48)
  • Coverfoto für Unternehmensseiten: min. 2120 x 1192 (Empfehlung, damit für alle Devices optimal: 16:9 Verhältnis) / Dargestellt als: 1080 x 608
  • Gruppenlogo: 250 x 250 (Achtung Overlay-Effekt = 200 x 250)
  • Vorschaubild geteilter Link: 150 x 150
  • Geteiltes Bild: 497 x 279 (Upload Maximum: 2048 x 2048)
  • Geteiltes Video: 497 x 279

YouTube:

  • Profilbild: Wird via Google+-Seite eingespielt (120 x 120) / Header: 2.560 x 1.440
  • Kanalheader-Bild: (Empfehlung wie Google+ Coverfoto: 2100 x 1200; Fixierter Bereich: 1280 x 350)
  • Videoupload-Bild: 1280 x 760

Instagram:

  • Website Vorschaubild: 161 x 161 (Kleines Bild), 410 x 410 (Großes Bild)
  • Profilbild: 110 x 110
  • Bild in der Timeline / Instragram Fotogröße: 640 x 640 (Min. Auflösung; Max. Auflösung 2.048 x 2.048)

Pinterest:

  • Profilbild: 165 x 165
  • Board-Vorschaubilder: 222 x 150 (Groß), 50 x 50 (Klein)
  • Pins im Stream: 192 Breite, Höhe variiert
  • Pins im Board: 236 Breite, Höhe variiert
  • Vergrößerter Pin: 500 Breite, Höhe variiert

Immer wieder werden wir gefragt, wie funktioniert Facebook. In Gesprächen erklären wir unseren Kunden dann ausführlich wie Sie das soziale Netzwerk Facebook am sinnvollsten in Ihre Marketing-Strategie einbinden und was die Do’s und Don’ts sind. In diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen 7 Fehler vorstellen, die immer wieder gemacht werden, aber ganz einfach vermieden werden können.

Die Inhalte waren auf Facebook schon immer ein wichtiges Thema – doch seit der letzten Änderung des Newsfeed-Algorithmus sind die themenrelevanten Inhalte für die Zielgruppe wichtiger denn je.

Suchen Sie bereits aktiv den Dialog mit Ihren Facebook-Fans? Denn das ist doch schließelich das Ziel aller Unternehmen, die sich auf Facebook engagieren. Die gezielte Interaktion mit der Zielgruppe.

Damit Sie auch weiterhin erfolgreich auf Facebook unterwegs sind, haben wir von Neuland-Medien die Infografik „Die sieben Sünden auf Facebook“ für Sie erstellt:

Welcher Social-Media-Verantwortliche kennt das nicht? Nach einem Facebook-Post der obligatorische Blick auf die Uhr. Das Team von Fanpage Karma hat eine umfassende Facebook-Studie zum Zusammenhang von Zeitpunkt und Reaktionen erstellt und in eine Infografik verpackt.

Immer mehr Unternehmen sind in dem sozialen Netzwerk Facebook unterwegs und immer wieder kommt die Frage auf, wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Facebook-Post. Wir haben uns diesem Thema bereits in einem anderen Blog-Beitrag angenommen. Fanpage Karma hat sich mit dieser Frage jedoch noch intensiver beschäftigt, so dass wir Ihnen die Ergebnisse der Analyse nicht vorenthalten wollen. Dargestellt sind diese in einer anschaulichen Infografik.

Über 6 Monate erhob das Team von Fanpage Karma Daten und bewertete Facebook-Beiträge von 5.000 Unternehmensseiten. Dabei wurde allerdings nur die organische Reichweite betrachtet, also keine beworbenen Posts. Der Fokus der Untersuchung lag dabei auf Deutschland, Österreich und der Schweiz.

In der Infografik ist klar ersichtlich, dass sich die Reaktionen zwischen den Shares von Likes und Kommentaren unterscheiden. Je nach Tageszeit kommen hier unterschiedliche Muster zustande. Fest steht jedenfalls: Die erste Stunde entscheidet maßgeblich über die Ausmaße des Erfolgs. Dabei ist es nicht entscheidend, ob der Post morgens oder abends veröffentlicht wird. Denn bei den Posts, die morgens abgesendet werden, verteilen sich die Reaktionen über den ganzen Tag, wohingegen Posts am Abend eine kurzlebige, intensive Reaktionsphase haben. Abzuraten ist lediglich von Posts mitten in der Nacht.

Alle Ergebnisse der Studie finden Sie in der nachfolgenden Infografik:

© Fanpage Karma

 

 

Unternehmen, die das Bildernetzwerk Pinterest noch nicht in ihre Social Media Strategie verankert haben, sollten spätestens jetzt darüber nachdenken. Schließlich war Pinterest 2014 mit einem Wert von 97 Prozent das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk. Auch die Userzahlen und die Zeit, die User auf Pinterest verbringen, steigen stetig an. In Deutschland gehört Pinterest neben Facebook, Twitter und Instagram zu einer festen Größe in den sozialen Netzwerken.

Aufgrund dieses Erfolges wird Pinterest mehr und mehr für Unternehmen interessant. Aber wie können diese Pinterest für sich nutzen? Mit unserem Pinterest-Leitfaden für Unternehmen möchten wir Ihnen zunächst die wichtigsten Funktionen dieses Netzwerkes vorstellen, bevor wir auf die konkreten Möglichkeiten für Unternehmen eingehen.

Was ist eigentlich Pinterest?

Pinterest lässt sich am einfachsten als virtuelle, interaktive Pinnwand erklären. Der Name Pinterest ist übrigens ein Kofferwort, zusammengesetzt aus Pin, was so viel wie etwas anpinnen bedeutet und Interest, also Interesse.

Bei Pinterest geht es um das Entdecken und Erleben von Inhalten. „Visuelles Bookmarking“ ist hier das Stichwort. Oder wie Pinterest es selbst definiert: „Pinterest ist ein Ort, an dem du dir Ideen von Gleichgesinnten für all deine Projekte und Interessen holen kannst.“

Schreiben Sie beispielsweise für einen Modeblog oder sind selbst Modehersteller, dann können Sie ein Foto von einer Jeans an Ihre Pinnwand pinnen, das Sie auf Ihrer Internetseite veröffentlicht haben. Pinterest-Nutzer, die sich für Jeans interessieren, werden so auf Ihr Foto aufmerksam und pinnen es. So können Sie Pinterest bequem dafür nutzen, Ihre eigenen Produktfotos hochzuladen und über Pinterest zu streuen.

Jeder Nutzer hat die Möglichkeit sich eine Pinnwand zu seinen persönlichen Interessen zu erstellen und diese anderen zur Verfügung zu stellen. Aber nicht nur das: Die User können auch in vorhandenen Pins der anderen Nutzer stöbern und diese im eigenen Netzwerk teilen. Ähnlich wie bei Twitter können die Mitglieder anderen Nutzern folgen und so über neue Eingänge auf deren Pinnwänden, auch „Boards“ genannt, informiert werden.

Mit seinem Schwerpunkt auf Fotos und Bildern ist Pinterest das ideale Netzwerk für Smartphone-Besitzer. Denn diese können aufgenommene Fotos direkt von unterwegs mit anderen auf Pinterest teilen.

Was sind Pins?

© Pinterest.com/Screenshot

Pins sind visuelle Lesezeichen, die in der Regel mit der Webseite verknüpft sind. Der Nutzer speichert zunächst zwar nur den Pin, kann aber später wieder darauf zurückkehren, um beispielsweise mehr darüber zu erfahren, wie ein Gericht zubereitet wird, das gepinnt wurde, oder wo man den gepinnten Artikel kaufen kann. Daher sollte bei neuen Pins stets darauf geachtet werden, dass ein Link eingebunden wird. Schließlich lebt Pinterest von der organischen Viralität. Besonders bei produktbezogenen Pins ist das enorm wichtig, um die potentiellen Kunden direkt zum Produkt und möglicherweise sogar zur Kaufoption zu leiten.

Hier sehen Sie einen Beispiel-Pin zum Thema Mallorca – eine schöne Inspiration für den nächsten Urlaub.

Wie funktionieren Pinnwände?

Pins können auf den von Ihnen erstellten virtuellen Pinnwänden zu unterschiedlichen Themen gespeichert werden. Ideal um die verschiedenen Facetten Ihres Unternehmens oder Ihrer Marke darzustellen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie jeder Pinnwand einen eindeutigen Namen und einen ansprechenden Cover-Pin zuweisen. So können sich die Pinterest-Nutzer schnell ein Bild davon machen, welche Inhalte die einzelnen Pinnwände enthalten. Erstellen Sie zudem für jeden Pin eine gut durchdachte Beschreibung mit den passenden Schlagwörtern, damit Ihre Inhalte interessanter werden und vor allem leichter gefunden werden. Im Idealfall pinnen Sie immer mehrere Pins gleichzeitig, die zusammen eine Geschichte erzählen. Denn ein Pin eines tollen Kleidungsstückes neben dem Ort, der den Designer zu diesem Stück inspiriert hat, erregt mehr Aufmerksamkeit, als das reine Produktfoto.

Das Hochladen von Pins ist nur eine Option – gängiger ist das sogenannte Repinnen. Beim Repinnen werden Pins von anderen Nutzern auf einer thematisch passenden Pinnwand gespeichert und so auf dem eigenen Pinterest-Profil geteilt.

 

Hier eine Beispiel-Pinnwand zum Thema WebDesign. Über den „Folgen“-Button, erhalten Sie alle neuen Pins dieser Pinnwand im Newsfeed.

Was ist der Nutzen für Unternehmen?

Während auf Twitter in Echtzeit und meist spontan kommuniziert wird, auf Facebook aktuelle und vergangene Ereignisse geteilt werden, wird auf Pinterest eher zukunftsorientiert gepinnt. Sprich: Die Nutzer speichern hier in der Regel Dinge, die sie in der Zukunft erleben oder kaufen möchten. Und genau hier liegt das Potenzial für Unternehmen – denn hinter jedem Pin kann das firmeneigene Produkt und eine mögliche Kaufentscheidung liegen.

Best-Practice-Cases: Beispiel Sony

In den Pinterest Success Stories finden Sie zahlreiche Use-Cases, die anschaulich beschreiben, wie große Marken bereits ihre Zielgruppen über die Pinnwände ansprechen.

Die Firma Sony bietet seiner Zielgruppe einen Pinterest-Newsletter und verschiedene Pinnwände, an denen die User selbst Bilder posten können die mit Sony-Produkten aufgenommen wurden. Der Newsletter enpfiehlt bestimmte Pinnwände, wo neue Dinge gepinnt wurden. Nach den Angaben von Pinterest verzeichnet dieser Newsletter sehr gute Öffnungs- und Response-Daten.

© Pinterest.com/Screenshot

 

Lesetipp: In einem ihrer aktuellen Beiträge stellt die INTERNET WORLD Business die schönsten Profile von Marken und Unternehmen vor.

Wie Facebook in den Business News mitteilte, wurden Änderungen im News Feed Algorithmus vorgenommen, die sowohl für den einzelnen Facebook-Nutzer, wie aber auch für Facebook-Seitenbetreiber spürbar sein werden.

Laut Facebook ist das Ziel des News Feeds den Nutzern die für sie relevanten Inhalte hervorzuheben – sprich: Der richtigen Mix zwischen Meldungen von Freunden, Menschen des öffentlichen Lebens, News-Netzwerken und Unternehmen, die mit dem jeweiligen Nutzer verbunden sind. Diese Balance zu finden ist nicht immer einfach, da jeder Mensch diese unterschiedlich wahrnimmt. Eins steht für Facebook aber fest: Mit der Zunahme der Inhalte, welche von Nutzer und Seiten geteilt werden, muss der News Feed Algorithmus immer wieder angepasst werden, damit das Gleichgewicht der Inhalte stimmt.

1. Anpassung: Sichtbarkeit mehrerer Inhalte des gleichen Absenders für Nutzer mit wenigen Verknüpfungen

Die erste Änderungen ist hauptsächlich für die Facebook-Nutzer relevant, welche nicht viele Inhalte im News Feed sehen, da sie nur mit wenigen Freunden, Seiten, etc. verbunden sind. Bis dato wurden Regeln verwendet, die verhindert haben, dass Nutzer mehrere Beiträge vom selben Absender hintereinander sehen. Mit der Anpassung des News Feeds werden diese Regeln außer Kraft gesetzt.

2. Anpassung: Beiträge von Freunden erhalten eine höhere Relevanz

Die zweite Änderung betrifft Nutzer mit vielen Verbindungen, die täglich sehr viele Inhalte in ihrem News Feed sehen. Bei dieser Anpassung erhalten die Inhalte von Freunden eine deutlich höhere Relevanz und werden bevorzugt im News Feed angezeigt. Nutzer, die häufig mit Beiträgen von Seiten, die sie interessieren, interagieren, werden diese Inhalte nach wie vor im News Feed angezeigt bekommen. Die Änderung zielt darauf ab, die Balance zwischen Inhalten von Freunden und Inhalten von Seiten im News Feed zu finden.

3. Anpassung: Geringere Gewichtung für Kommentare und Like von Freudnen

Die Nutzerrückmeldungen zeigen, dass viele Facebook-Nutzer keine Meldungen sehen möchten, welche Beiträge ihre Freunde geliked oder kommentiert haben. Diese Anpassung zielt darauf ab, dass diese Beiträge im News Feed untergeordnet dargestellt werden.

Was bedeuten diese Anpassungen für Facebook-Seitenbetreiber?

Die Auswirkungen für die Betreiber von Facebook-Seiten werden laut Facebook sehr unterschiedlich ausfallen:

  • Seiten, die ihre Fanbasis seriös mit der relevanten Zielgruppe aufgebaut haben und für diese relevante Inhalte publizieren, dürfen diese Anpassungen im News Feed Algorithmus nicht wirklich bemerken.
  • Seiten, die ihre Fanbasis ohne jegliche Strategie, Zielsetzung und Zielgruppe aufgebaut haben und zugleich wenig relevante Themen für ihre Zielgruppe veröffentlichen, werden diese Anpassungen wesentlich stärker spüren.
  • Seiten, die beispielsweise durch „Gefällt mir“- und „Kommentiere“-Gewinnspiele Interaktionen erzwingen, werden aufgrund der dritten Anpassung deutlich an Reichweite verlieren.

Fazit

Mit diesen Anpassungen setzt Facebook ein deutliches Zeichen für mehr Qualität bei den einzelnen Beiträge im News Feed. Relevante Inhalte für die relevante Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt lautet das Motto. Kurz gesagt: Eine sinnvolle Reichweiten-Strategie in Verbindung von Werbeanzeigen werden im Facebook-Marketing immer wichtiger.

In den nächsten Wochen werden Social-Media-Verantwortliche eine Abnahme bei der Anzahl von „Gefällt-mir-Angaben“ ihres Unternehmens-Accounts feststellen. Der Grund dafür ist schlicht und einfach der anstehende Frühjahrsputz: Facebook wird nach und nach Likes inaktiver Accounts löschen – also Accounts von Nutzern die entweder verstorben sind oder ihr Profil freiwillig bei Facebook gelöscht haben.

Wie Facebook auf seinem Unternehmensblog berichtet, geht es darum, das Netzwerk zu aktualisieren und in Sachen Daten auf den neuesten Stand zu bringen. Auch wenn viele Verantwortliche durch die plötzliche Abnahme der eigenen Likes zunächst irritiert sind, ist diese Entwicklung nicht wirklich dramatisch. Im Gegenteil: Die Unternehmen erhalten mit der aktualisierten Like-Zahl eine verbindliche Auskunft darüber, wie viele Nutzer mit der jeweiligen Facebook-Seite tatsächlich erreicht werden. Zudem trifft der Frühjahrputz auch die Mitbewerber. Facebook betont zudem, dass die Säuberungs-Maßnahme den Wert der einzelnen Facebook-Seiten erhöhen soll. Schließlich sagen die Likes inaktiver Facebook-Nutzer nichts über die Popularität des Unternehmens aus.

Wer langfristig mehr Aufmerksamkeit auf Facebook möchte, sollte seine Online-Marketing-Strategie überarbeiten. Denn nur mit innovativem und regelmäßigem Content lässt sich das Interesse der Facebook-User wecken und halten.

Zahlreiche Themen waren 2014 in den sozialen Netzwerken präsent. Ein Hype nach dem anderen passierte und fast jeder machte mit. Wir haben Ihnen drei der größten Social Media Hypes zusammen gestellt und berichten kurz darüber. Egal ob Selfies, Challenges oder Pegida-Demonstrationen, nichts ging am Netz vorbei.

Selfie-Wahnsinn

2014 – das Selfie-Jahr überhaupt! In diesem Jahr ging der Selfie-Hype erst richtig los. Tausende Bilder kursieren im Netz. Egal ob auf Facebook, Twitter oder Instagram so ziemlich jeder postet gerne mal ein Selbstporträt. Das ganze passiert nicht auf einer seriösen Ebene, Selfies können überall und zu jeder Zeit gemacht werden. Entweder mit der besten Freundin oder aus dem Urlaub, ein Selfie geht immer! Auch viele Stars machen bei diesem Trend mit. Mario Götze‘s Instagram-Seite besteht quasi nur aus Selfie-Fotos.

© Instagram - Mario Götze
© Instagram – Mario Götze

PEGIDA

PEGIDA steht für Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. Diese Organisation will die Islamisierung von Deutschland verhindern. Seit dem 20. Oktober 2014 gehen PEGIDA-Anhänger durch die Straßen von Dresden und demonstrieren. Anfangs waren die Demos noch klein, etwa 350 Menschen demonstrierten. Doch gegen Ende des Jahres eskalierte die Situation. 18.000 Menschen gingen auf die Straße. Gegendemonstrationen fanden ebenfalls in Dresden, aber auch in Köln und anderen Städten statt. Die sozialen Netzwerke reagierten sofort: „Pegida sei ein rechtsextremer und rassistischer Verein.“ Der Hashtag #pegida war lange in den deutschen Twitter-Trends. Auch ironische und humorvolle Tweets fielen oft auf, der Großteil machte sich ein Spaß daraus darüber zu schreiben. Aber auch ernsthafte und verständnisvolle Kritik wird oft geäußert. Die Aktion „Licht aus gegen Pegida“ sollte ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit sein. Der Kölner Dom und auch das Brandenburger Tor wurden am 5. Januar 2015 deshalb nicht beleuchtet.

© Twitter – @WbgKhr
© Twitter – @WbgKhr

 

Ice Bucket Challenge

Im Sommer 2014 fing alles an. Am 30. Juni 2014 wurde die Golf Channel Morning Show in den USA ausgestrahlt. Der Golfer Chris Kennedy nahm die Herausforderung zu der Ice Bucket Challenge (IBC) an und lud am 15. Juli 2014 sein Video auf Twitter hoch. Die Idee zur ALS Association kam von Peter Frates der schon lange in der Forschung zu ALS arbeitet. Das Ziel der ALS Ice Bucket Challenge ist es auf die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (kurz ALS) hinzuweisen. Nachdem man nominiert wurde, hat man 24 Stunden Zeit um sich Eiswasser über den Kopf zu schütten und zehn Euro zu spenden. Wenn man die IBC nicht macht, wird man dazu aufgerufen 100 Euro zu spenden. Wer genau diese Aktion ins Leben gerufen hat, ist unklar. Fakt ist aber, dass die sozialen Medien sehr schnell darauf aufmerksam wurden. Unzählige Prominente beteiligten sich daran. Helene Fischer, Sigmar Gabriel, Elyas M‘Barek, Barack Obama. Matthias Schweighöfer und viele mehr nahmen teil. Insgesamt nahm die Organisation rund 100 Millionen Euro ein.

Das Texten von Facebook-Posts gehört mittlerweile zur Routine. Aber wann ist eigentlich der beste Zeitpunkt, Beiträge auf Facebook zu veröffentlichen? Zu diesem Thema gibt es mittlerweile unzählige Studien, anhand derer man durchaus von „idealen Postzeiten“ sprechen kann – also von Zeiten, in denen die Beiträge zur entsprechenden Geltung kommen.

bit.ly hat sich diesem Thema beispielsweise angenommen und anhand der Clicks herausgefunden, dass Beiträge die zwischen 13 und 16 Uhr geteilt werden, die höchste Klickrate haben. Die Spitzenzeit dabei ist Mittwochs um 15 Uhr. Dagegen haben Inhalte, die nach 20 Uhr und vor 8 Uhr geteilt werden, Schwierigkeiten die Masse zu erreichen.

Wir von Neuland-Medien sehen das ein wenig anders. Den einen richtigen Zeitpunkt, der für alle gilt, gibt es nicht. Unserer Meinung nach, ist es ein großer Unterschied, ob man mit seinen Aktivitäten Privat- oder Geschäftskunden erreichen möchte. Und ebenso entscheidend ist auch, in welcher Branche Sie sich bewegen.

Die Statistiktools von Facebook geben mittlerweile sehr genaue Hinweise, wann Beiträge besonders gut wahrgenommen werden und wann nicht. Hier das Beispiel unserer Neuland-Medien-Facebook-Seite:

Dieses Beispiel zeigt, dass auf unsere Facebook-Seite hauptsächlich während den normalen Arbeitszeiten zugegriffen wird, wobei interessanterweise kein großer Unterschied zwischen den einzelnen Arbeitstagen und dem Wochenende besteht.

Eine weitere Hilfestellung bieten die demografischen Daten der Facebook-Fans. Durch diese Daten bekommen Sie beispielsweise den Hinweis, ob einige Ihrer Fans in einer anderen Zeitzone leben. In dem Fall wäre ein anderes Timing zu berücksichtigen.

Unsere Empfehlung: Analysieren Sie Ihre Fans, versuchen Sie deren Tagesablauf zu identifizieren und posten Sie möglichst dann, wenn Ihre Fangemeinde auf Ihr Smartphone schaut oder am Rechner sitzt. Ein generelles Erfolgsrezept für das perfekte Timing in den sozialen Netzwerken gibt es leider nicht.

„Just setting up my twttr“ war der erste Tweet, geschrieben von Mitgründer Jack Dorsey, von mittlerweile 500 Millionen Tweets täglich die durch das Netz flattern. Rund 200 Millionen Menschen weltweit nutzen heutzutage das Social Network mit dem kleinen blauen Vogel. Doch wie kann Ihr Unternehmen von dem täglichen Gezwitscher, Millionen Hashtags und genauso viele „Retweets“ profitieren?

Mit unserem Twitter-Leitfaden für Unternehmen wollen wir Ihnen zeigen, welche Vorteile und Möglichkeiten Twitter für Ihre Unternehmenskommunikation bietet. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps für eine professionelle Planung und erfolgreiche Kommunikation mit Followern.

Die Zielsetzung

Vorerst sollten Sie sich genaue Ziele dafür setzen, was Sie über Twitter für Ihr Unternehmen erreichen möchten. Diese Ziele könnten wie folgt aussehen: Sie möchten eine gewisse Anzahl an Followern auf Ihrem Twitter-Account erreichen oder Sie möchten die Besucherzahl auf Ihrem Unternehmens-Blog oder Ihrer Unternehmens-Webseite steigern. Dafür empfiehlt es sich ein 4-Wochen, -Quartals- & Halbjahresziel zu setzen.

Die Anmeldung

Screenshot: Anmeldemaske von Twitter.de
Anmeldemaske von Twitter.de

Die Anmeldung bei Twitter ist simple und dauert nur wenige Minuten. Registrieren Sie sich auf www.twitter.com. Neben dem vollständigen Namen des Profileigentümers muss eine E-Mail-Adresse und ein Benutzername eingetragen werden. Bei Unternehmen macht es Sinn, den Unternehmensnamen als vollständigen Namen und als Benutzernamen anzugeben. Auf diese Weise können Interessenten das Unternehmen besser finden. Nach abgeschlossener Registrierung können Sie ein individuelles Layout kreieren, das zur Corporate Identity ihres Unternehmens passt. Für das Profil sollten Sie ein aussagekräftiges Bild hoch laden, das bis zu 700 KB haben darf. In dem Feld ‚Bio’ haben Sie die Möglichkeit, eine kurze Beschreibung einzutragen. Für diese Beschreibung stehen Ihnen 160 Zeichen zur Verfügung. Die Beschreibung kann durch einen Link zur Unternehmenswebseite ergänzt werden.

Der Tweet

Nachdem die Anmeldung und Einrichtung des Profils abgeschlossen ist, sollten Sie sich auf Twitter einlesen. Halten Sie Ausschau nach interessanten Leuten aus Ihrer Branche. Schauen Sie, ob Ihre Mitbewerber bereits twittern und überlegen Sie, welche Tweets dazu führen könnten, andere Nutzer anzusprechen und einen Mehrwert zu bieten.

Tweets sind Nachrichten von bis zu 140 Zeichen, die standardmäßig öffentlich sichtbar sind. Innerhalb dieser 140 Zeichen können Sie auch Links einbinden. Wenn in den jeweiligen Tweets bestimmte Schlagworte vorhanden sind, können Sie diese durch so genannte Hashtags (#Schlagwort) kenntlich machen, indem Sie eine # davor einsetzen. So können zum einen auch Schlagworte hinter einen Tweet gesetzt werden, die im eigentlichen Tweet nicht genannt werden und zum anderen sind Hashtags nützlich zur Suche von Informationen.

Wenn Sie beim Stöbern auf interessante Personen stoßen, folgen Sie diesen. So bleiben Sie automatisch auf dem Laufenden. Besonders nützlich ist es hierbei, wenn Sie dabei Twitter-Nutzer identifizieren können, die im jeweiligen Themengebiet besonders viele Follower haben. Folgen Sie diesen Meinungsführern und schauen Sie in der Liste der Follower nach weiteren interessanten Kontaktpunkten.

Der Stream

Der Twitter-Stream ist das Pendant zur Facebook-Timeline. Neben den eigenen Tweets erscheinen hier auch die Twitter-Nachrichten der Nutzer, denen man folgt. Auf dem Stream haben Sie die Möglichkeit, jeden Tweet zu ‚retweeten’, zu ‚kommentieren’ oder zu ‚favorisieren’.

Twitter aktiv nutzen

Twitter lässt sich sehr vielseitig in der Unternehmenskommunikation einsetzen. Beispielsweise für die Verbreitung von:

  • aktuelle Neuigkeiten
  • Unternehmensinformationen
  • Pressemitteilungen
  • Blogbeiträgen
  • Studien
  • Fachbeiträgen

Um bei Ihrem Account immer auf dem Laufenden zu sein, empfehlen wir, einen Twitter-Client auf den Computer zu laden. Auf yoono oder sobees finden Sie den passenden Client. Ein Client hat den Vorteil, dass Sie nicht jedes Mal, wenn Sie Ihre Nachrichten auf Twitter abrufen möchten, auf die offizielle Twitter-Webseite gehen müssen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit mehrere Twitter-Accounts parallel zu verwalten. So können Sie beispielsweise für jedes Ihrer Interessengebiete einen eigenen Twitter-Account anlegen. Aber Achtung: Hier kann schnell etwas durcheinander kommen!

Nun wird es Zeit, dass Sie ihren ersten Tweet posten. Bedenken Sie dabei immer, dass gepostete Tweets ewig nach verfolgt werden können. Beginnen Sie nun über Ihr Interessengebiet zu schreiben, andere Tweets weiterzuleiten oder zu kommentieren. Sie werden schnell erste Erfolge erzielen.

Verwendung zusätzlicher Tools für die Unternehmenskommunikation

Twitter ist auf schnelle Kommunikation mittels Kurznachrichten ausgerichtet. Somit ist Twitter auch ein sehr effektives Instrument für den direkten Kundendialog. Aber Vorsicht, die Pflege der Profile, die Beantwortung von Tweets und das Monitoring sind mitunter sehr zeitaufwändig. Die Verwendung der richtigen Tools unterstützen Sie bei der Pflege der Twitter Profile und schonen Ihre Ressourcen.

Unter twtpoll können Umfragen erstellet werden. Hier können einfach und intuitiv Meinungsbilder abgefragt werden. Es stehen verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl, um eine Umfrage zu erstellen. Neben der Eingabe einer individuellen Frage und Antworten kann zwischen Multiplechoice, Matrix, Drop Down und weiteren Umfrageoptionen gewählt werden. Die Ergebnisse sind nach Beendigung der Umfrage als Kuchendiagramm abrufbar.

Um bei der Kommunikation von Links Zeichen zu sparen, eignen sich URL-Kürzer wie beispielsweise bit.ly. Durch den verkürzten Link, der von den Seiten auf 20 Zeichen reduziert ist, bleiben mehr Zeichen für die eigentliche Nachricht übrig. Zudem können Sie gleichzeitig überprüfen, wie viele Nutzer diese Links anklicken.

Mit tweetbeep können Sie Tweets nach bestimmen Schlüsselwörtern durchsuchen lassen. Die entsprechenden Hinweise zu den Tweets werden dann automatisch an eine von Ihnen vorher festgelegte E-Mail-Adresse geschickt. Auf diese Weise können Sie interessante Tweets schneller erkennen und beantworten.

Um die genauen Zahlen Ihres Twitter-Accounts kontrollieren zu können, bietet sich twitalyzer an. Mit diesem Tool haben Sie Ihren Erfolg genau im Blick.

Ein weiteres nützliches Tool ist tweetstats. Hier können Sie Ihre Twitter-Aktivitäten überprüfen. Aus verschiedenen Statistiken ist ersichtlich, wie häufig Tweets über ein bestimmtes Twitter-Profil versendet wurden und wie die zeitliche Verteilung aussieht. So können Sie genau analysieren, zu welcher Tageszeit, an welchem Wochentag und in welchem Monat die meisten Aktivitäten stattgefunden haben. Auf dieser Basis lassen sich Twitter-Aktionen zeitlich optimal planen.

Zusätzlich zu den oben genannten Tools gibt es bei Twitter noch interne Möglichkeiten die Sie sich zu Nutzen machen können. Sie können zum Beispiel beim „FollowerFriday“ mitmachen. Hierbei posten Sie die Accounts von denen Sie besonders begeistert sind und versehen diese noch mit dem Hashtag „#ff“ oder „#FollowerFriday“. Vergessen Sie hierbei nicht das @ vor den Twitter-Accounts, die Sie mit Ihren Followern teilen möchten.

Haben Sie noch Schwierigkeiten?

Wir von Neuland-Medien unterstützen Sie gerne bei der Konzeption und Umsetzung geeigneter Maßnahmen und der Konkretisierung Ihrer Ziele. Sprechen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

„Fortbildung für das Ehrenamt“ – lautet das Motto des Bürgerkollegs Gütersloh. Seit über 15 Jahren bietet die Bürgerstiftung Gütersloh jedem Bürger, der sich für die Stadt Gütersloh engagieren möchte, eine Plattform und die dazugehörigen Fördermöglichkeiten. Jetzt wurde das Projekt „Bürgerkolleg Gütersloh“ ins Leben gerufen. Sinn und Zweck des Projektes ist es, ehrenamtlich tätige Bürger fortzubilden – und das völlig kostenlos.

Neuland-Medien engagiert sich u. a. mit dem Vortrag „Social Media für Vereine – eine Einführung“. Zudem ist Christian Terhechte einer der Darsteller des nachfolgenden Films von Gütersloh TV:

Eine regelrechte Welle der Solidarität hat die Reaktion von Dani Alves auf einen rassistischen Angriff ausgelöst. In dem Spiel in Villarreal wurde der spanische Fußballprofi von der Tribüne aus mit einer Banane beworfen, als er eine Ecke ausführen wollte. Die Banane landete direkt vor dem für den FC Barcelona spielenden Kicker. Doch Alves blieb cool und reagierte auf überraschende Art und Weise. Anstatt sich über die offensichtlich rassistische Aktion aufzuregen, hebt Alves die Banane einfach auf, schält sie und biss ein Stück ab. Noch kauend schlägt er die Ecke für seinen Fußballklub.

Alves bekam für die Reaktion viel Lob aus aller Welt. Am Montag verbreitete sich das YouTube-Video wie ein Lauffeuer im Netz. Egal ob bei Facebook oder bei Twitter – überall freuten sich die Nutzer über Alves überraschende und humorvolle Reaktion.

YouTube-Video: Dani Alves eat a banana thrown from the stands 2014 (HD)

Unter den Hashtags #weareallmonkeys und #saynotoracism trudeln bei Twitter und Facebook immer mehr Selfies, also Selbstporträts, im „Alves-Style“ ein. Diese Selfies sollen ein Zeichen gegen den Rassismus setzen!

Hier ein paar Beispiele:

Screenshot Facebook

Robert Lewandowski auf seiner Facebook Seite.

Screenshot Twitter

Der belgische Nationalspieler Dries Mertens auf Twitter.

Screenshot Twitter

Der argentinische Fußballspieler Sergio Aguero mit der brasilianischen Weltfußballerin Marta auf Twitter.

Social Media-Anwendungen wie Facebook, Twitter, Blogs & Co. verändern die Formen von Kommunikation und Informationen – und damit auch die Formen gesellschaftlicher Willensbildung, der Grundlage demokratischer Prozesse. Die sozialen Medien versprechen Transparenz, Freiheit und eine neue Form kollektiver Entscheidungsfindung. Aber wie schnell die Meinungen der Nutzer im Social Web beeinflusst werden kann, haben wir selber zu spüren bekommen.

Was ist passiert? Auf der Suche nach einem Neuland-Medien-Maskottchen beschlossen wir im Team, unsere Facebook-Nutzer einzubeziehen und diese abstimmen zu lassen, welche Kuh unser neues Maskottchen wird. Anfangs lief alles in geregelten Bahnen, bis ein gedankenloser Post eines Kollegen die Abstimmung manipulierte.

Auf einer Fußball-Fan-Seite postete der Kollege ohne böse Absicht den Link zur Abstimmung:

„Ihr müsst mir mal kurz helfen. Wir lassen grad über unser neues Maskottchen in der Firma abstimmen. Und da liegt die deutlich hässlichere Kuh vorne, nämlich Nummer 2. […] Demnach wäre es cool, wenn ihr kurz auf den Link klickt und unter dem Post mit „Nummer 1“ kommentiert. Vielen Dank […].“

Mit diesem Post wurden auf einen Schlag knapp 2.000 Facebook-User erreicht. Viele der Fans dort kamen der Aufforderung nach und schon bald lag die gewünschte Kuh deutlich vorne.  So war die Abstimmung natürlich alles andere als eine repräsentative Meinung der Neuland-Facebook-Fans.

Das Thema Manipulation wurde danach über verschiedene Kanäle an uns heran getragen und hat natürlich dazu geführt, dass wir uns Gedanken über unsere manipulierte Abstimmung gemacht haben. Schlussendlich haben wir Im Team beschlossen, die Abstimmung nicht mehr zu werten und eine interne Abstimmung unter den Neuland-Mitarbeitern durch zu führen. Hier lag die Kuh Nummer 1 knapp vorne und wir haben unser neues Maskottchen gefunden.

Dieses Beispiel zeigt, wie einfach in den sozialen Medien manipuliert werden kann. Ein Meinungsmacher und eine stark frequentierte Seite, schon ist die demokratische Abstimmung nicht mehr repräsentativ. Kurzzeitig gedankenloses Handeln hat hier berechtigte Kritik mit sich gebracht. Wichtig ist der Umgang mit dieser Kritik sowie der daraus resultierende Lerneffekt. Demnach danken wir allen, die uns auf diesen Missstand hingewiesen haben und freuen uns als Team auf unser neues Maskottchen.

„Bei Vapiano war es eigentlich immer recht nett … bis gestern … leider fehlt mir für Salat bei euch in nächster Zeit erstmal die Motivation!“ lautet der Kommentar unter dem Video, das Facebook-Nutzer Phil Hippos am Dienstag auf der Facebook-Seite der Restaurantkette Vapiano gepostet hat. In dem Video ist eine Raupe zu sehen, die sich in dem Salat-Dressing eines Restaurant-Besuchers räkelt.  Der Besucher hat nach dem Fund der Raupe sein Handy gezückt, den zappelnden Wurm samt Visitenkarte des Restaurants gefilmt und das Video auf Facebook gestellt – wohlwissend, dass eigentlich nur ein Shitstorm auf das veröffentlichte Video folgen kann. Das Video verbreitete sich innerhalb von 24 Stunden auf Facebook, der öffentliche Status des Users erreichte mehr als 40.000 Likes und wurde mehr als 14.000 Mal verbreitet.

Die Restaurantkette Vapiano wird von der Hamburger Agentur Achtung! betreut. Während noch unklar ist, ob die Raupe nicht absichtlich in den Salat gelegt wurde, reagiert die Agentur innerhalb weniger Stunden – mit vorbildlicher Krisen-PR: „Man könnte dies als Beleg für die Frische unserer Salate sehen. Wir nehmen dies aber im Gegenteil sehr, sehr ernst. So etwas darf bei uns nicht passieren! … Derzeit versuchen wir, mit dem Gast in Kontakt zu kommen, um zu klären, wo genau zu welcher Zeit das Video aufgenommen wurde.“

Der befürchtete Shitstorm entwickelte sich zunehmend zu einer Pro-Raupe-Bewegung. Unter den zahlreichen Posts der Restaurantkette lassen sich immer mehr Beiträge finden, die die Raupe im Salat relativieren und das Verhalten des Besuchers anprangern. Facebook-Userin Ivy Imsichkirchen schreibt: „1) es doch nur eine Raupe! 2) du A… Hättest das Tier lieber retten sollen anstatt sie im Essig Bad liegen zu lassen!“ Jörg Richter sieht das ganze gelassen: „Davon stirbt keiner. Im Dschungelcamp hat das jeder überlebt.“ Andere User sind eher verärgert und stellen den Gast an den Pranger: „Ich finde es ziemlich arm, anstatt den Restaurantleiter direkt anzusprechen, ein Video zu posten … echt erbärmlich, aber so ist die Socialmediazeit, für direkte Konfronation zu feige aber im Internet ne große Klappe!!!“ Weitere Facebook-Nutzer wie Shahab Djalili, fragen sich, ob der Ersteller des Videos nicht sogar gezielt gegen Vapiano wettert.

Selbstverständlich kommt eine Raupe im Essen nicht wirklich gut an. Dennoch finden wir, dass die Restaurantkette bzw. die dahinter stehende Agentur vorbildlich auf diesen Vorfall reagiert und den befürchteten Shitstorm verhindert haben.

Update: Mittlerweile hat Vapiano auch Kontakt mit Gast, der das Video bei Facebook gepostet hat, aufgenommen. Den aktuellen Post dazu, möchten wir euch nicht vorenthalten:

Facebook feiert heute sein 10-jähriges Bestehen. Als Mark Zuckerberg am 4. Februar 2014 die Webseite thefacebook.com startete, schwebte ihm zunächst eine Art digitales Jahrbuch der US-Eliteuniversität Harvard vor. Zehn Jahre später zählt das soziale Netzwerk mehr als eine Milliarde Mitglieder und gehört in vielen Ländern zu den meist besuchten Webseiten.

Wie sich Facebook vom inoffiziellen Jahrbuch zur beliebten Social Media Plattform entwickelt hat, zeigt die nachfolgende offizielle Timeline von Facebook:

Das Facebook auch nach 10 Jahren noch kein bisschen müde ist, zeigen die laufenden Entwicklungen und Neuerungen. Viele dieser Anpassungen und Neuerungen sind für den einzelnen Facebook Nutzer nicht ersichtlich, Werbekunden und Entwickler dürfte dieses allerdings nicht verborgen bleiben.

In den letzten Wochen und Monaten konnten wir in der Presse häufig lesen, dass Facebook nicht mehr „cool“ ist. Das stimmt auch, schließlich ist Facebook erwachsen geworden – der Hype ist vorüber. Sinn und Zweck eines sozialen Netzwerkes ist es auch nicht „cool“ zu sein, sondern Menschen zu verbinden. Oder wie es Facebook mit seinen Worten sagt:

„Unser Ziel beim Aufbau von Facebook ist es, die Welt offener und transparenter zu machen, denn wir glauben, so zu mehr Verständnis und engeren Verbindungen unter den Menschen beitragen zu können. Facebook steht für Offenheit und Transparenz, indem es dem Einzelnen mehr Möglichkeiten zum Teilen und Vernetzen gibt.“

Ob „cool“ oder nicht, Facebook ist nur eine Plattform und eine Plattform ist genau das, was Nutzer aus ihr machen.

Wer auf Facebook seine Privatsphäre schützen möchte, stößt auf ein zeitraubendes Problem: Es ist nicht ersichtlich, welche Elemente für welche Nutzergruppe zugänglich sind. Alle Einstellungen manuell vorzunehmen, ist kompliziert und dauert vielen Nutzern zu lange. So werden oft ungewollt Details preisgegeben.

Seit kurzem gibt es ein Add-on des Programmierers Daniel Puscher für den Browser Firefox, der alle Elemente auf Facebook nach Sichtbarkeit einfärbt. Mit Klick auf ein eingefärbtes Element öffnet sich ein Auswahlrad, mit dem sich die Sichtbarkeit sehr einfach einstellen lässt.

Mehr dazu finden Sie auf Netzpolitik.org und der offiziellen Add-on-Seite. Freunde der audiovisuellen Unterhaltung können sich das Ganze auch per Video erklären lassen:

„SchülerVZ, Facebook und Co. – Chance und Bedrohung“, so lautet der Titel des Vortrags, den Christian Terhechte am 12. März im Ratsgymnasium in Wiedenbrück halten wird. Der Vortrag richtet sich an interessierte Eltern und Lehrer, die sich über diese neuen Werkzeuge der Kommunikation informieren möchten.

In den letzten Wochen und Monaten wurden wir immer häufiger auf die Gefahren und Risiken der sozialen Netzwerke – für Schüler vor allem Facebook und SchülerVZ – angesprochen. Gibt es Hilfestellungen? Finde ich irgendwo eine Anleitung? Wer kann eine ehrliche und objektive Einschätzung der Risiken abgeben? Diese Fragen sollen beantwortet werden. Gleichzeitig soll natürlich auch der positive Effekt der neuen technischen Möglichkeiten nicht zu kurz kommen. Dem Nachwuchs den Zugang ganz zu verbieten, ist sicherlich der falsche Weg im Umgang mit den sozialen Online-Netzwerken.

Besonders in der Medienlandschaft wird ein sehr negatives Bild der sozialen Netzwerke geschaffen. Mangelnder Schutz der Privatsphäre, viel zu schwache Datenschutzbestimmungen und Facebook-Parties die eskalieren, sind nur einige der Themen, die über die Medien dargestellt werden. Was sich bei richtigem Umgang mit diesen sozialen Netzwerken aber auch für Chancen ergeben, wird kaum beschrieben.

Unser Vortrag soll Eltern einen Einblick in die „soziale Online-Welt“ Ihrer Kinder ermöglichen und Hilfestellung bei der Bewertung von Chancen und Risiken leisten.