WhatsApp: 5 Funktionen, die Sie vielleicht noch nicht kennen

Fast jeder nutzt heutzutage Whatsapp – und das täglich, wenn nicht sogar stündlich. Sollte man diese App dann nicht in- und auswendig kennen? Vielleicht haben wir hier noch ein paar Überraschungen für Sie.

Die Broadcast-Funktion

Mit einem Broadcast lässt sich eine Nachricht schnell an mehrere Personen gleichzeitig schicken. Einfach eine neue Liste kreieren und Ihre Empfänger erhalten die Nachricht wie eine normale Privatnachricht in ihren Chat. Das ist weniger nervig als Gruppennachrichten und jede Antwort kommt über die private Konversation zurück. Broadcast-Nachrichten können nur an eigene Kontakte geschickt werden. Um eine Liste zu kreieren findet ihr die Funktion bei Android im Hauptmenü. Bei Apple einfach die „Broadcast-Liste“ oben links auswählen.

Formatieren Sie Ihre Texte fett oder kursiv

  • Text, der zwischen zwei Sternchen geschrieben wird, wird fett angezeigt: *xxx*
  • Kursiven Text erhaltet ihr durch das Setzen von Unterstrichen vor und nach eurem Text: _xxx_
  • Und mit einer Tilde (~;  AltGr und +) könnt ihr euren Text streichen: ~xxx~

WhatsApp-Web und WhatsApp ohne SIM-Karte

Nutzen Sie WhatsApp als Desktop-Anwendung auf Ihrem Laptop oder Computer. Dazu einfach die Web-Anwendung verwenden und den QR-Code mithilfe des Smartphones einscannen.

Auch ohne SIM-Karte können Sie WhatsApp nutzen. Einfach installieren und Ihre Festnetznummer eingeben. Danach ‘mich anrufen’ auswählen und den angesagten Code wie üblich über WhatsApp verifizieren lassen. Fertig.

Shortcut für Ihre liebsten Kontakte

Für Ihre engsten Kontakte können Sie einen Schnellzugriff einrichten. Dazu halten Sie bei Android den jeweiligen Kontakt gedrückt und wählen den entsprechenden Punkt im Menü aus. Apple benötigt für diese Funktion eine zusätzliche App, die sich ‘WhatsApp Shortcut’ nennt.

Wichtige Nachrichten markieren

Sie sind sich sicher, dass Sie eine bestimmte Nachricht später nochmal brauchen? Halten Sie die Nachricht einfach länger gedrückt und markieren sie so mit einem Stern. WhatsApp speichert diese Nachricht dann in einen Ordner für die mit Stern markierten Nachrichten ab und für Sie ist es ein Leichtes, diese schnell wieder aufzurufen.

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar untersagt Facebook ab sofort, die Daten von deutschen Nutzern des Messenger-Dienstes WhatsApp zu speichern. Bereits gespeicherte Daten müssen außerdem gelöscht werden.

WhatsApp wurde bereits vor zwei Jahren von Facebook übernommen

Für knapp 22 Milliarden Dollar hat Facebook vor rund zwei Jahren das soziale Netzwerk Facebook übernommen. WhatsApp hat in Deutschland zurzeit rund 35 Millionen Nutzer. Caspar ist der Meinung, dass diese selbst entscheiden können sollten, ob sie ihre Konten miteinander verbinden wollen oder nicht. Facebook fragt jedoch um keinerlei Erlaubnis dafür.

Welches Datenschutzrecht ist in diesem Fall gültig?

Wichtig zu klären ist nun, ob Caspar zur Untersagung der Weitergabe der Daten berechtigt ist. Zumindest sei das nationale Datenschutzrecht gültig. Das wurde im Juli bereits auch vom Europäischen Gerichtshof bestätigt. Für Facebook zählen aber bisher nur die Datenschützer in Irland. Denn von dort aus wird das europäische Geschäft gesteuert. Facebook zeigt sich bisher offen, um mit dem Hamburger Datenschützer zu kommunizieren.

Im vergangenen August kündigte Facebook die Verbindung von Telefonnummern und dem sozialen Netzwerk an. Auch die Nutzungsgewohnheiten von WhatsApp-Usern sollen an Facebook übermittelt werden. Möchte man die App weiter nutzen, so wird die Telefonnummer ohne Optionsmöglichkeiten mit dem sozialen Netzwerk geteilt.

Verbraucherschützer mahnen WhatsApp ab

Bei der Übernahme von Facebook durch WhatsApp vor zwei Jahren wurde den Nutzern versichert, dass Daten der Nutzer nicht miteinander ausgetauscht werden. „Dass dies nun doch geschieht, ist nicht nur eine Irreführung der Nutzer und der Öffentlichkeit, sondern stellt auch einen Verstoß gegen das nationale Datenschutzrecht dar“, heißt es von Seiten der Datenschützer. Auch Kölner IT-Anwalt Christian Solmecke sieht einen klaren Verstoß gegen den Datenschutz. Deutsche Verbraucherschützer haben WhatsApp wegen des direkten Austauschs von Telefonnummern mit Facebook abgemahnt.

Wenn Sie die neue Version von WhatsApp schon installiert haben, dann dürfte Ihnen eine entscheidende Erneuerung nicht entgangen sein: WhatsApp verschlüsselt ab sofort sämtliche Unterhaltungen. Damit wird WhatsApp über Nacht zum meist verwendeten Krypto-Messenger und Sie können Ihre Unterhaltungen von Ende-zu-Ende verschlüsseln lassen.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Alle Teilnehmer einer Unterhaltung müssen die aktuelle Version installiert haben, um den Service in der jeweiligen Unterhaltung nutzen zu können. Hat ihr Gegenüber noch eine alte WhatsApp-Version, so erfolgt die Verschlüsselung nicht. Ob die jeweilige Konversation schon gesichert ist, können Sie in den Informationen ihrer Kontakte nachlesen. Haben beide Nutzer die aktuelle Version geladen, erfolgt die Verschlüsselung automatisch und die Sie werden innerhalb des jeweiligen Unterhaltungsfensters darüber informiert.

Mit der Verschlüsselung wird sichergestellt, dass eine Nachricht nur für die tatsächlich gedachten Empfänger lesbar ist. Dies gilt nicht nur für Dialoge, sondern auch für Gruppenchats, über WhatsApp getätigte Anrufe und für die Übertragung von Dateianhängen.

WhatsApp verschlüsselt zwar schon seit einiger Zeit die Konversationen von Android-Usern, jedoch war diese Verschlüsselung bisher nicht ganz einwandfrei. So konnte der User zum Beispiel nicht selbst überprüfen, ob sein Gespräch tatsächlich verschlüsselt ist. Konversationen mit iOS-Nutzern wurden zudem gar nicht verschlüsselt. Jetzt können sowohl Android- als auch iOS-User alle Gespräche für andere unlesbar machen. Der Nutzer wird darüber hinaus nun explizit darüber informiert, dass die Konversation gesichert ist.

Nutzer verifizieren

Auch bietet der Messenger nun die Möglichkeit, durch das Scannen eines QR-Codes oder durch das Abgleichen einer Sicherheitsummer sein Gegenüber direkt zu verifizieren. Hierzu muss der Gesprächspartner jedoch anwesend sein. Durch die Verifizierung wird sichergestellt, dass der Gesprächspartner tatsächlich derjenige ist, für den man ihn hält. Dieses Verfahren der Verifizierung nutzt auch Threema – ein beliebter Krypto-Messenger.

Mit dieser Erneuerung verbessert WhatsApp deutlich die Privatsphäre der Nutzer und die Aktualisierung dürfte damit ganz im Sinne der User sein.

Fast eine Milliarde Menschen weltweit, davon rund 35 Millionen in Deutschland, nutzen WhatsApp zum Versand und Empfang von Kurznachrichten. Langfristig könnte der Mobile Messenger Dienst sogar Facebook überholen. Aus diesem Grund wird der Dienst auch für Marketingverantwortliche zunehmend interessanter. Doch über welches Potenzial verfügen WhatsApp-Newsletter?

WhatsApp-Newsletter: Was ist das?

Standardmäßig wird ein Newsletter per E-Mail versendet und versorgt den Empfänger in der Regel über Aktionen, Neuigkeiten, Informationen, Rabatte und Gutscheine. Newsletter haben den Vorteil, den Kunden langfristig zu binden und ihn regelmäßig dazu zu bringen, beim eigenen Unternehmen zu kaufen.

Der Unterschied zwischen einem klassischen E-Mail-Newsletter und einem WhatsApp-Newsletter besteht darin, dass statt per E-Mail der Newsletter über den Messenger versendet wird. Das hat wiederum den Vorteil, dass die Newsletter nicht zwischen zahlreichen Werbenachrichten im E-Mail-Postfach des Empfänger untergehen, sondern auf einer Ebene mit den persönlichen WhatsApp-Nachrichten erscheint. Dadurch fühlt sich der Kunde persönlicher angesprochen und der Aufbau einer langfristigen Kundenbeziehung wird gefördert. Zudem werden Push-Nachrichten des Messengers seltener ignoriert oder ungelesen gelöscht als Werbemails. Dadurch ist die Interaktionsquote deutlich höher als bei einem klassischen E-Mail-Newsletter.

WhatsApp-Newsletter: Wie werden sie abonniert?

In der Regel lassen sich die WhatsApp-Newsletter in etwa so abonnieren:

  1. Die eigene Mobilfunknummer wird in ein Formular eingeben.
  2. Anschließend wird die WhatsApp-Telefonnummer des Marketers angezeigt.
  3. Diese Marketer-Nummer wird vom Nutzer zu seinen Telefonkontakten hinzugefügt.
  4. Eine beliebige Nachricht oder ein bestimmtes Wort zum Opt-In wird zur Aktivierung an den Marketer gesendet.
  5. Anschließend tritt das Unternehmen per WhatsApp in Kontakt mit dem Nutzer.
  6. Die Abmeldung vom WhatsApp-Newsletter erfolgt durch eine bestimmte Nutzer-Nachricht (z. B. durch „Stopp“)

WhatsApp-Marketing: Welche Unternehmen profitieren davon?

WhatsApp ist vor allem für Unternehmen sinnvoll, die eine junge Zielgruppe mit einer gewissen Affinität zum Smartphone haben. Mit einem WhatsApp-Newsletter können diese Unternehmen ihr Marketing frühzeitig auf ein neues Level heben und auf der persönlichen Ebene immer wieder neue Verkäufe erzielen.

WhatsApp-Marketing: Beispiele aus der Praxis

Es gibt mittlerweile einige Beispiele, wie Medien und Unternehmen versuchen, WhatsApp als Informationskanal zu nutzen:

  • Der Nachrichtensender n-tv versendet via WhatsApp Eilmeldungen.



  • Das Magazin t3n informiert per WhatsApp über neue Artikel.


  • Einen etwas anderen Weg, geht die Fleischerei Stroh. Über das Kontaktformular können sich die Kunden für den WhatsApp-Newsletter eintragen. Per WhatsApp erhalten die Kunden dann das jeweilige Wochenangebot.


WhatsApp-Newsletter: Das sollten Sie vor dem Start beachten!

Bevor Sie den ersten Newsletter über den Messenger WhatsApp verschicken, sollten Sie sich zunächst überlegen, wie Sie bestehende bzw. potentielle Kunden davon überzeugen, sich für den WhatsApp-Newsletter einzutragen. Gute Möglichkeiten dafür sind beispielsweise:

  • Exklusive Inhalte
  • Kostenlose Give-Aways als Dank für die Eintragung
  • E-Books
  • Whitepaper
  • Produktproben
  • Gewinnspiele
  • Gutscheine
  • Rabatte
  • etc.

Wenn diese Frage geklärt ist, benötigen Sie nur noch eine wirkungsvolle Strategie, bei der die Nutzer einen Mehrwert erhalten, mit ihnen zu interagieren sowie im Idealfall eine Möglichkeit, wie diese Kommunikation noch auf anderen Marketingkanälen weiterverwendet werden kann.

Neben einer Strategie sollten Sie aber noch weitere wichtige Aspekte beachten:

  • Bei der Eintragung in einen Newsletter, egal ob per E-Mail oder per WhatsApp muss der Kunde ein zweites Mal seine Eintragung bestätigen („Double-Opt-In“), bevor er einen Newsletter empfangen darf.
  • Nachdem Versenden des Newsletters ist es wichtig, nachzuhalten wie erfolgreich der Newsletter ist. So können Sie analysieren, welche Inhalte bei der Zielgruppe gut angekommen sind und welche nicht. Auf Grundlage dieser Analyse können Sie Ihre Newsletter nach und nach optimieren und so gezielt mehr Käufe generieren.

WhatsApp-Marketing: Fazit

Die Ideen scheinen zu sprudeln, was die Nutzung von WhatsApp angeht. Besonders Unternehmen mit einer jungen Zielgruppe profitieren von der neuen Marketingmethode, da so eine persönliche Ansprache des Empfängers möglich ist. Das sorgt für eine langfristige Kundenbindung und mehr Verkäufe. Zudem können Sie die Empfänger eines WhatsApp-Newsletters zu Ihren treuesten Bestandskunden zählen – denn wer Ihnen seine Telefonnummer anvertraut, der ist von Ihrem Unternehmen begeistert und wird regelmäßig bei Ihnen kaufen.

Services wie Whatsservice.de oder WhatsBroadcast bieten umfangreiche Lösungen für den Versand von WhatsApp-Newslettern an, die Ihnen viel Aufwand und somit Kosten ersparen.

WhatsApp-Newsletter-Marketing mit Neuland-Medien

Wir von Neuland-Medien unterstützen Sie gerne dabei, ein Konzept für eine erfolgreiche Newsletter-Kampagne, egal ob als klassische E-Mail oder per WhatsApp, zu entwickeln und umzusetzen. Sprechen Sie uns einfach an.