Für die Bürgerstiftung ist Internet „Neuland“

Foto v. links: Claudia Wilm, Christian Terhechte mit dem Markenzeichen seiner Firma, der fliegenden Kuh, Bettina Windau beim Besuch bei Neuland-Medien an der Nickelstraße.

Bei der Bürgerstiftung gibt es nicht nur Menschen, die finanzielle Unterstützung leisten, wie die festen Paten, Zustifter oder einmalige Spender, sondern auch solche, die Zeit spenden. Einer von ihnen ist Christian Terhechte, der vor sechs Jahren seine Firma „Neuland-Medien“ gegründet hat. Das Unternehmen beschäftigt sich mit Web-Design und Online-Marketing und berät in Sachen guter und richtiger Auftritt im Netz.

Der 33-Jährige Computerfachmann erfuhr von den Problemen, die die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück mit ihrem Internetauftritt hat und bot seine Hilfe an. Er arbeitete zusammen mit seinen Mitarbeitern die bestehende Internetseite der Bürgerstiftung auf, in dem er sie mit kräftigen Farben auffrischte und die Gestaltung übersichtlicher und einfacher machte. Zudem entwickelte er eine zweite neue Seite eigens für den Bildungsfonds im selben Design. Und was für die Bürgerstiftung besonders wichtig war, dass man die Seite selber stets aktualisieren kann, machte Terhechte möglich. Er schulte Claudia Wilm, so dass sie nunmehr Artikel, Fotos und Neuigkeiten aktuell selbst auf die Seiten stellen kann. „Das ist für uns ein Glückstreffer, weil uns als Stiftung ja verständlicherweise daran gelegen ist, dass möglichst viel Geld bei unseren Projekten ankommt und unser Verwaltungsapparat möglichst klein bleibt“, erklärt Bettina Windau, Vorsitzende der Bürgerstiftung. Neben den Geldspendern seien die Zeitspender deshalb sehr wertvoll für sie.

Christian Terhechte versprach, dass er auch weiterhin mit Rat und Tat der Stiftung zur Seite steht, weil er die Arbeit und die die angestrebten Ziele der Bürgerstiftung sowie auch den neuen Bildungsfonds für sehr gut hält. Schön sei für ihn auch, dass er direkt vor der Tür helfen konnte. „Das entspricht wiederum unserer Philosophie“, meint er. Sein Firmenlogo zeigt eine Kuh mit Flügeln. Das soll die Verbundenheit zur ländlichen Region OWL ausdrücken aber auch, das eine Arbeit die Spaß macht Flügel verleihen kann. Das zehnköpfige junge Team hat immer gute Ideen und hat inzwischen ein tolles Netzwerk mit anderen Firmen und Freiberuflern aufgebaut, sodass sie ihren Kunden ein Rundum-Paket anbieten können. Zudem würde der soziale Gedanke auch immer wieder eine große Rolle spielen. Der Gütersloher Tafel haben sie mit einer kostenlosen Mitarbeiterschulung ebenfalls Zeit gespendet. „Das verleiht auch Flügel“, meinte er.