Ein individueller Facebook-Adventskalender

Weihnachten ist für viele Unternehmen die Hochsaison des Jahres. Die Menschen kaufen zu dieser Zeit normalerweise mehr als üblich und jeder möchte an diesem Geschäft auf irgendeine Weise möglichst gewinnbringend teilhaben. So sprechen Firmen potenzielle und bestehende Kunden in der Vorweihnachtszeit gezielter und über alle nur denkbaren Kanäle an.

Auch im Bereich Social Media strengen sich die Unternehmen an um ihr Geschäft anzukurbeln. Hier fallen zum Beispiel in jedem Jahr wieder und zudem jedes Jahr vermehrt die Adventskalender auf Facebook ins Auge. Jedoch kommt es hier für die Unternehmen besonders darauf an, sich aus der breiten Masse abzuheben.

Ein solcher Kalender ist nur sinnvoll, wenn sich die Nutzer in der nächsten Zeit noch daran erinnern. So ist ein standardisierter Facebook-Adventskalender eher weniger brauchbar. Die Adventskalender-App von den Werbeboten könnte da Abwechsulng schaffen und den Kunden etwas Besonderes bieten. Diese App bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und ausgewogene Funktionen.

Wie sollte so ein Adventskalender aussehen?

  • er muss sich vom ‘Einheitsbrei’ distanzieren und individuell sein
  • er muss ein eigenes Design besitzen ohne viel Werbung zu platzieren
  • der Kalender sollte auf allen Arten von Bildschirmen gut zu bedienen sein und in seiner Form nicht auseinandergerissen werden, das heißt mit anderen Worten, dass er ein Responsive Design haben sollte
  • er sollte ein Opt-in bei der Anmeldung aufweisen
  • er sollte gute Preise und attraktive Geschenke beinhalten

Wozu dient der Adventskalender?

  • er generiert eine hohe Reichweite der Fanpage, die nicht auf eine Anzahl Personen beschränkt sein sollte
  • der Adventskalender regt zu Interaktionen an und erhöht damit die Engagement Rate und steigert die Bekanntheit der Facebook-Seite und des Unternehmens
  • tägliches Öffnen einer Tür, lädt User dazu ein am Ball zu bleiben
  • die App kann den Zielen ihres Unternehmens angepasst werden, z.B. zu Brandingzwecken, zur Vorstellung neuer Produkte oder Steigerung des Umsatzes
  • der Kalender bietet kostengünstiges Marketing auf Facebook

Wieso der Adventskalender von den Werbeboten?

  • eine Beschränkung der User gibt es nicht
  • eine Untersuchung hat herausgefunden, dass die Open-Graph-Integration zu einer Reichweitensteigerung von bis zu 400 Prozent führen kann
  • der Kalender ist in einem Responsive Design und von jedem Gerät aus problemlos aufrufbar
  • der Adventskalender kann individuell gestaltet werden und erregt damit Aufmerksamkeit
  • einzelne Formularfelder können angepasst werden
  • Datenschutz ist bei den Werbeboten an oberster Stelle: es ist eine verschlüsselte Verbindung und es gibt geprüfte Teilnehmerbedingungen
  • es gibt eine detaillierte Anleitung zur Erstellung des Kalenders
  • für offene Fragen steht Ihnen zudem ein Support in Deutschland zur Verfügung

Also, wir sind gespannt, was Ihnen in diesem Jahr in Sachen Adventskalender-Design so einfallen wird. Gerne unterstützen wir Sie auch bei der Erstellung Ihres individuellen Adventskalenders.

Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar untersagt Facebook ab sofort, die Daten von deutschen Nutzern des Messenger-Dienstes WhatsApp zu speichern. Bereits gespeicherte Daten müssen außerdem gelöscht werden.

WhatsApp wurde bereits vor zwei Jahren von Facebook übernommen

Für knapp 22 Milliarden Dollar hat Facebook vor rund zwei Jahren das soziale Netzwerk Facebook übernommen. WhatsApp hat in Deutschland zurzeit rund 35 Millionen Nutzer. Caspar ist der Meinung, dass diese selbst entscheiden können sollten, ob sie ihre Konten miteinander verbinden wollen oder nicht. Facebook fragt jedoch um keinerlei Erlaubnis dafür.

Welches Datenschutzrecht ist in diesem Fall gültig?

Wichtig zu klären ist nun, ob Caspar zur Untersagung der Weitergabe der Daten berechtigt ist. Zumindest sei das nationale Datenschutzrecht gültig. Das wurde im Juli bereits auch vom Europäischen Gerichtshof bestätigt. Für Facebook zählen aber bisher nur die Datenschützer in Irland. Denn von dort aus wird das europäische Geschäft gesteuert. Facebook zeigt sich bisher offen, um mit dem Hamburger Datenschützer zu kommunizieren.

Im vergangenen August kündigte Facebook die Verbindung von Telefonnummern und dem sozialen Netzwerk an. Auch die Nutzungsgewohnheiten von WhatsApp-Usern sollen an Facebook übermittelt werden. Möchte man die App weiter nutzen, so wird die Telefonnummer ohne Optionsmöglichkeiten mit dem sozialen Netzwerk geteilt.

Verbraucherschützer mahnen WhatsApp ab

Bei der Übernahme von Facebook durch WhatsApp vor zwei Jahren wurde den Nutzern versichert, dass Daten der Nutzer nicht miteinander ausgetauscht werden. „Dass dies nun doch geschieht, ist nicht nur eine Irreführung der Nutzer und der Öffentlichkeit, sondern stellt auch einen Verstoß gegen das nationale Datenschutzrecht dar“, heißt es von Seiten der Datenschützer. Auch Kölner IT-Anwalt Christian Solmecke sieht einen klaren Verstoß gegen den Datenschutz. Deutsche Verbraucherschützer haben WhatsApp wegen des direkten Austauschs von Telefonnummern mit Facebook abgemahnt.

Experten sind sich einig: Der perfekte Facebook-Post existiert nicht. Trotzdem kann man einige Dinge beachten, um die größtmögliche Aufmerksamkeit und Interaktivität für seinen Post zu erlangen. Im Folgenden haben wir für Sie ein paar simple Anhaltspunkte, die für ein erfolgreicheres „facebooken“ sorgen.

Selber schreiben, statt teilen

Selbstgeschriebene Facebook-Posts erlangen mehr Likes und Shares, als durch einen schnellen Klick geteilte Facebook-Posts. Das fand eine im Jahr 2014 in den USA veröffentlichte Studie heraus. Formulieren Sie darum am Besten selbst anstatt zu kopieren und verschaffen Sie sich damit eine positivere Reaktion auf Ihren Post.

Das richtige Timing

Die Uhrzeit spielt tatsächlich eine entscheidende Rolle. Posts, die zwischen 17.00 und 1.00 Uhr veröffentlicht werden, weisen die größte Aufmerksamkeit anderer User auf. Planen Sie ihre Posts daher besser für die Abendstunden ein.

Kurz und knackig

Weniger ist mehr – dieses Motto gilt für Facebook ganz besonders. Posts mit weniger als 80 Zeichen weisen eine höhere Interaktivität auf, als Posts mit mehr als 80 Zeichen. Der Unterschied in der Interaktivität liegt hier bei über 20 Prozent. Posts die zudem Fragen oder Aufforderungen an den User beinhalten, sind besonders effektiv. Zögern Sie also nicht, den User in Ihren Posts direkt zu einem Like oder zu einem Kommentar aufzurufen.

Benutzen Sie Bilder

Schon im März 2014 veröffentlichte Facebook einen Algorithmus, der Posts mit visuellen Anreizen wie Bildern, Links oder Videos, mehr in den Vordergrund rücken ließ. Posts, die alleine auf Text basieren, gelten damit automatisch viel weniger Aufmerksamkeit. Dieser Unterschied im Bezug auf die Interaktivität liegt bei rund 37 Prozent. Verbinden Sie Ihre Veröffentlichungen darum möglichst mit einem Bild und machen Sie Ihren Post damit attraktiver.

Arbeiten Sie mit #Hashtags

Auf anderen Social-Media-Kanälen wie zum Beispiel Twitter oder Instagram, ist der Hashtag seit Jahren ein fester Bestandteil. Experten stehen der Einarbeitung von Hashtags in einen Facebookpost im Allgemeinen eher skeptisch gegenüber. Die Wirksamkeit wird hier vor allem im Bezug auf die Reichweite angezweifelt. Fürsprecher sind aber der Meinung, dass der Einsatz von Hashtags auch auf Facebook eine deutliche Aktivitätssteigerung bestimmter Zielgruppen einbringt. Zusätzlich können auf Kampagnen zugeschnittene Hashtags eine sinnvolle Unterstützung bedeuten. Auf Facebook sollten Sie bei der Verwendung von Hashtags besonders darauf achten, sie gezielt einzusetzen und sinnvoll in Ihre Texte einzubauen.

Facebook hat die Benachrichtigungsoptionen für abonnierte Facebook-Seiten im Sinne der Nutzer angepasst. Während bis vor Kurzem lediglich die Möglichkeit bestand zu bestimmen, ob man über Aktualisierungen auf einer Seite informiert werden möchte oder nicht, haben die Facebook-Nutzer nun die Möglichkeit einzustellen, welche Form von Beiträgen eine entsprechende Benachrichtigung auslösen soll.

Einstellung „Beiträge in den Neuigkeiten“ und „Benachrichtigungen“

Aber wie funktioniert das Ganze? Klicken Sie einfach auf der entsprechenden Facebook-Seite auf den Like-Button und schon öffnet sich ein DropDown-Menü mit der Auswahlmöglichkeit „Beiträge in den Neuigkeiten“ und „Benachrichtigungen“.

Auswahlmöglichkeiten beim „Gefällt mir“-Button
Auswahlmöglichkeiten beim „Gefällt mir“-Button

 

Was Sie hierbei anklicken ist zweitrangig, denn bei beiden Auswahlmöglichkeiten öffnet sich im Anschluss ein Dialogfenster mit den beiden Bereichen.

Sichtbarkeit der Facebook-Beiträge in den Neuigkeiten

Unter „Beiträge in den Neuigkeiten“ können Sie einstellen, ob und wo neue Beiträge in Ihrem News-Feed angezeigt werden sollen. Zur Auswahl stehen Ihnen folgende Möglichkeiten:

  • Als Erstes anzeigen
    Hier werden Ihnen neue Beiträge von der abonnierten Facebook-Seite oben in den Neuigkeiten angezeigt.
  • Standardeinstellung
    Hier werden Ihnen die Beiträge von der ausgewählten Facebook-Seite in der gewöhnlichen Reihenfolge angezeigt.
  • Nicht mehr abonnieren
    Hier werden Ihnen keine Beiträge von dieser Facebook-Seite in den Neuigkeiten angezeigt.
Auswahlmöglichkeiten bei „Neuigkeiten“
Auswahlmöglichkeiten bei „Neuigkeiten“

 

Benachrichtigungen bei neuen Facebook-Beiträgen

Unter „ Benachrichtigungen“ können Sie festlegen, über welche Art von Beiträgen Sie informiert werden sollen. Zur Auswahl stehen folgende Möglichkeiten:

  • Alle Beiträge
  • Videos
  • Fotos
  • Links
  • Statusmeldungen
  • Veranstaltungen
Auswahlmöglichkeiten bei „Benachrichtiungen“

 

Fazit

Facebook-Nutzer können durch die neuen Benachrichtigungsoptionen Ihren News Feed bessern steuern. Besonders die Auswahl der Art der Beiträge, bei welcher eine Benachrichtigung ausgelöst werden soll, ist sinnvoll und im Sinne des Users.

Tipp

Wenn Sie diesen Beitrag interessant finden und keine News mehr von Neuland-Medien auf Facebook verpassen möchten, empfehlen wir Ihnen auf unsere Facebook-Seite bei „Neuigkeiten“ die Option „Als Erstes anzeigen“ und unter Benachrichtigungen „Alle Beiträge“ auszuwählen.

Immer wieder verpassen sich die bekannten sozialen Netzwerke wie Facebook, Google+, Twitter und Co. ein neues Design. Damit verändern sich auch oftmals die jeweils idealen Bildgrößen, sei es für das Titelbild auf Facbook, das Profilbild bei LinkedIn oder das im Nachrichtenstrom mitlaufende Foto in Twiter. Passend dazu hat der britische Web-Designer Jamie Spencer auf seiner Webseite MakeAWebsiteHub.com eine Übersicht mit den optimalen Bildmaßen für Facebook, Twitter, Google+, Instagram, Pinterest, Tumblr, LinkedIn und YouTube veröffentlicht.

Bereits seit Anfang Dezember können Bilder auf Twitter auch vertikal vollständig dargestellt werden. Die Details zu den Neuerungen hat Twitter in seinem Blog verkündet.

Neben den passenden Bildabmessungen hat Jamie Spencer für viele Punkte auch noch passende Image Guidelines zusammengestellt. Alle Tipps und Tricks finden Sie in der untenstehenden Infografik – zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken.

Die wichtigsten Bildformate in der Übersicht:

(Angaben jeweils in Pixel (px))
(Stand Januar 2016)

Facebook:

  • Seitenbild: 180 x 180 // Lücke Links neben dem Bild 16, rechts: 667 & darüber: 176 // Rahmen: 5px
  • Seitenheader-Bild / Coverbild: 851 x 315
  • Seitenbild in der Timeline: 32 x 32
  • Geteiltes Bild: 1.200 x 630
  • Highlighted Image: 1.200 x 717
  • Geteilter Link: 1.200 x 627 (Empfohlene Upload-Größe ebenfalls 1.200 x 1.200)
  • Geteiltes Video: 504 x 283
  • App-Vorschau auf der Timeline (links): 114 x 74
  • Bildervorschau auf der Timeline (links): 150 x 150
  • Videovorschau auf der Timeline (links): 319 x 176 (Hauptbild), 157 x 87 (Kleines Vorschaubild)
  • Gruppenlogo: 233 x 69
  • Gruppenheader: 918 x 69
  • Gruppen-Listenlogo: 80 x 25
  • Eventlogo: 240 x 180
  • Event-Header: 885 x 280

XING:

  • Profilbild: 640 x 846 (Dargestellt als 140 x 185)
  • Portfolio-Bilder: 425 x 425 (Darstellung großes Quadrat); 205 x 205 (Kleines Quadrat)
  • Bildgröße des „Shared Links“ in der XING-„Timeline“: 152 x 152
  • Unternehmenslogo: 285 x 70
  • Gruppenlogo: 233 x 69
  • Gruppenheader: 918 x 69
  • Gruppen-Listenlogo: 80 x 25
  • Eventlogo: 240 x 180
  • Event-Header: 885 x 280

LinkedIn:

  • Profilbild: 400 x 400 (Dargestellt als 100 x 100)
  • Unternehmensseite: 100 x 60 (horizontales Bild)
  • Firmenseitenbanner: 640 x 220 (Ebenfalls für Produkte & Services)
  • Karriere Coverbild: 974 x 300
  • Geteilter Link: 100 x 80 (Ebenfalls für Produkt-Links)
  • Gruppenlogo: 100 x 50
  • Kleines Gruppenlogo: 60 x 30
  • Gruppen-Hauptbild: 646 x 200 oder größer

Twitter:

  • Profilbild: Neu 400 x 400 // Alt 200 x 200 (Dargestellt als 128 x 128)
  • Profilbild in der Timeline: 48 x 48
  • Foto- und Video-Vorschaubilder: 440 x 220
  • Header: Neu 1500 x 500 // Alt: 520 x 260
  • Hintergrundbild: Neu (fällt weg) // Alt: 2000 x 1200
  • Bildervorschau bei einem Tweet: 60 x 60
  • Bildervorschau bei einem geteilten Bild: 590 x 295
  • Vorschau bei einem geteilten Video: 483 x 274

Google+:

  • Profilbild: 250 x 250 (rund)
  • Profilbild Unternehmensseite: 150 x 150 (Darstellung als Kreis, 48 x 48)
  • Coverfoto für Unternehmensseiten: min. 2120 x 1192 (Empfehlung, damit für alle Devices optimal: 16:9 Verhältnis) / Dargestellt als: 1080 x 608
  • Gruppenlogo: 250 x 250 (Achtung Overlay-Effekt = 200 x 250)
  • Vorschaubild geteilter Link: 150 x 150
  • Geteiltes Bild: 497 x 279 (Upload Maximum: 2048 x 2048)
  • Geteiltes Video: 497 x 279

YouTube:

  • Profilbild: Wird via Google+-Seite eingespielt (120 x 120) / Header: 2.560 x 1.440
  • Kanalheader-Bild: (Empfehlung wie Google+ Coverfoto: 2100 x 1200; Fixierter Bereich: 1280 x 350)
  • Videoupload-Bild: 1280 x 760

Instagram:

  • Website Vorschaubild: 161 x 161 (Kleines Bild), 410 x 410 (Großes Bild)
  • Profilbild: 110 x 110
  • Bild in der Timeline / Instragram Fotogröße: 640 x 640 (Min. Auflösung; Max. Auflösung 2.048 x 2.048)

Pinterest:

  • Profilbild: 165 x 165
  • Board-Vorschaubilder: 222 x 150 (Groß), 50 x 50 (Klein)
  • Pins im Stream: 192 Breite, Höhe variiert
  • Pins im Board: 236 Breite, Höhe variiert
  • Vergrößerter Pin: 500 Breite, Höhe variiert

Immer wieder werden wir gefragt, wie funktioniert Facebook. In Gesprächen erklären wir unseren Kunden dann ausführlich wie Sie das soziale Netzwerk Facebook am sinnvollsten in Ihre Marketing-Strategie einbinden und was die Do’s und Don’ts sind. In diesem Blogbeitrag möchten wir Ihnen 7 Fehler vorstellen, die immer wieder gemacht werden, aber ganz einfach vermieden werden können.

Die Inhalte waren auf Facebook schon immer ein wichtiges Thema – doch seit der letzten Änderung des Newsfeed-Algorithmus sind die themenrelevanten Inhalte für die Zielgruppe wichtiger denn je.

Suchen Sie bereits aktiv den Dialog mit Ihren Facebook-Fans? Denn das ist doch schließelich das Ziel aller Unternehmen, die sich auf Facebook engagieren. Die gezielte Interaktion mit der Zielgruppe.

Damit Sie auch weiterhin erfolgreich auf Facebook unterwegs sind, haben wir von Neuland-Medien die Infografik „Die sieben Sünden auf Facebook“ für Sie erstellt:

Welcher Social-Media-Verantwortliche kennt das nicht? Nach einem Facebook-Post der obligatorische Blick auf die Uhr. Das Team von Fanpage Karma hat eine umfassende Facebook-Studie zum Zusammenhang von Zeitpunkt und Reaktionen erstellt und in eine Infografik verpackt.

Immer mehr Unternehmen sind in dem sozialen Netzwerk Facebook unterwegs und immer wieder kommt die Frage auf, wann ist der richtige Zeitpunkt für einen Facebook-Post. Wir haben uns diesem Thema bereits in einem anderen Blog-Beitrag angenommen. Fanpage Karma hat sich mit dieser Frage jedoch noch intensiver beschäftigt, so dass wir Ihnen die Ergebnisse der Analyse nicht vorenthalten wollen. Dargestellt sind diese in einer anschaulichen Infografik.

Über 6 Monate erhob das Team von Fanpage Karma Daten und bewertete Facebook-Beiträge von 5.000 Unternehmensseiten. Dabei wurde allerdings nur die organische Reichweite betrachtet, also keine beworbenen Posts. Der Fokus der Untersuchung lag dabei auf Deutschland, Österreich und der Schweiz.

In der Infografik ist klar ersichtlich, dass sich die Reaktionen zwischen den Shares von Likes und Kommentaren unterscheiden. Je nach Tageszeit kommen hier unterschiedliche Muster zustande. Fest steht jedenfalls: Die erste Stunde entscheidet maßgeblich über die Ausmaße des Erfolgs. Dabei ist es nicht entscheidend, ob der Post morgens oder abends veröffentlicht wird. Denn bei den Posts, die morgens abgesendet werden, verteilen sich die Reaktionen über den ganzen Tag, wohingegen Posts am Abend eine kurzlebige, intensive Reaktionsphase haben. Abzuraten ist lediglich von Posts mitten in der Nacht.

Alle Ergebnisse der Studie finden Sie in der nachfolgenden Infografik:

© Fanpage Karma

 

 

Wie Facebook in den Business News mitteilte, wurden Änderungen im News Feed Algorithmus vorgenommen, die sowohl für den einzelnen Facebook-Nutzer, wie aber auch für Facebook-Seitenbetreiber spürbar sein werden.

Laut Facebook ist das Ziel des News Feeds den Nutzern die für sie relevanten Inhalte hervorzuheben – sprich: Der richtigen Mix zwischen Meldungen von Freunden, Menschen des öffentlichen Lebens, News-Netzwerken und Unternehmen, die mit dem jeweiligen Nutzer verbunden sind. Diese Balance zu finden ist nicht immer einfach, da jeder Mensch diese unterschiedlich wahrnimmt. Eins steht für Facebook aber fest: Mit der Zunahme der Inhalte, welche von Nutzer und Seiten geteilt werden, muss der News Feed Algorithmus immer wieder angepasst werden, damit das Gleichgewicht der Inhalte stimmt.

1. Anpassung: Sichtbarkeit mehrerer Inhalte des gleichen Absenders für Nutzer mit wenigen Verknüpfungen

Die erste Änderungen ist hauptsächlich für die Facebook-Nutzer relevant, welche nicht viele Inhalte im News Feed sehen, da sie nur mit wenigen Freunden, Seiten, etc. verbunden sind. Bis dato wurden Regeln verwendet, die verhindert haben, dass Nutzer mehrere Beiträge vom selben Absender hintereinander sehen. Mit der Anpassung des News Feeds werden diese Regeln außer Kraft gesetzt.

2. Anpassung: Beiträge von Freunden erhalten eine höhere Relevanz

Die zweite Änderung betrifft Nutzer mit vielen Verbindungen, die täglich sehr viele Inhalte in ihrem News Feed sehen. Bei dieser Anpassung erhalten die Inhalte von Freunden eine deutlich höhere Relevanz und werden bevorzugt im News Feed angezeigt. Nutzer, die häufig mit Beiträgen von Seiten, die sie interessieren, interagieren, werden diese Inhalte nach wie vor im News Feed angezeigt bekommen. Die Änderung zielt darauf ab, die Balance zwischen Inhalten von Freunden und Inhalten von Seiten im News Feed zu finden.

3. Anpassung: Geringere Gewichtung für Kommentare und Like von Freudnen

Die Nutzerrückmeldungen zeigen, dass viele Facebook-Nutzer keine Meldungen sehen möchten, welche Beiträge ihre Freunde geliked oder kommentiert haben. Diese Anpassung zielt darauf ab, dass diese Beiträge im News Feed untergeordnet dargestellt werden.

Was bedeuten diese Anpassungen für Facebook-Seitenbetreiber?

Die Auswirkungen für die Betreiber von Facebook-Seiten werden laut Facebook sehr unterschiedlich ausfallen:

  • Seiten, die ihre Fanbasis seriös mit der relevanten Zielgruppe aufgebaut haben und für diese relevante Inhalte publizieren, dürfen diese Anpassungen im News Feed Algorithmus nicht wirklich bemerken.
  • Seiten, die ihre Fanbasis ohne jegliche Strategie, Zielsetzung und Zielgruppe aufgebaut haben und zugleich wenig relevante Themen für ihre Zielgruppe veröffentlichen, werden diese Anpassungen wesentlich stärker spüren.
  • Seiten, die beispielsweise durch „Gefällt mir“- und „Kommentiere“-Gewinnspiele Interaktionen erzwingen, werden aufgrund der dritten Anpassung deutlich an Reichweite verlieren.

Fazit

Mit diesen Anpassungen setzt Facebook ein deutliches Zeichen für mehr Qualität bei den einzelnen Beiträge im News Feed. Relevante Inhalte für die relevante Zielgruppe zum richtigen Zeitpunkt lautet das Motto. Kurz gesagt: Eine sinnvolle Reichweiten-Strategie in Verbindung von Werbeanzeigen werden im Facebook-Marketing immer wichtiger.

In den nächsten Wochen werden Social-Media-Verantwortliche eine Abnahme bei der Anzahl von „Gefällt-mir-Angaben“ ihres Unternehmens-Accounts feststellen. Der Grund dafür ist schlicht und einfach der anstehende Frühjahrsputz: Facebook wird nach und nach Likes inaktiver Accounts löschen – also Accounts von Nutzern die entweder verstorben sind oder ihr Profil freiwillig bei Facebook gelöscht haben.

Wie Facebook auf seinem Unternehmensblog berichtet, geht es darum, das Netzwerk zu aktualisieren und in Sachen Daten auf den neuesten Stand zu bringen. Auch wenn viele Verantwortliche durch die plötzliche Abnahme der eigenen Likes zunächst irritiert sind, ist diese Entwicklung nicht wirklich dramatisch. Im Gegenteil: Die Unternehmen erhalten mit der aktualisierten Like-Zahl eine verbindliche Auskunft darüber, wie viele Nutzer mit der jeweiligen Facebook-Seite tatsächlich erreicht werden. Zudem trifft der Frühjahrputz auch die Mitbewerber. Facebook betont zudem, dass die Säuberungs-Maßnahme den Wert der einzelnen Facebook-Seiten erhöhen soll. Schließlich sagen die Likes inaktiver Facebook-Nutzer nichts über die Popularität des Unternehmens aus.

Wer langfristig mehr Aufmerksamkeit auf Facebook möchte, sollte seine Online-Marketing-Strategie überarbeiten. Denn nur mit innovativem und regelmäßigem Content lässt sich das Interesse der Facebook-User wecken und halten.

Zahlreiche Themen waren 2014 in den sozialen Netzwerken präsent. Ein Hype nach dem anderen passierte und fast jeder machte mit. Wir haben Ihnen drei der größten Social Media Hypes zusammen gestellt und berichten kurz darüber. Egal ob Selfies, Challenges oder Pegida-Demonstrationen, nichts ging am Netz vorbei.

Selfie-Wahnsinn

2014 – das Selfie-Jahr überhaupt! In diesem Jahr ging der Selfie-Hype erst richtig los. Tausende Bilder kursieren im Netz. Egal ob auf Facebook, Twitter oder Instagram so ziemlich jeder postet gerne mal ein Selbstporträt. Das ganze passiert nicht auf einer seriösen Ebene, Selfies können überall und zu jeder Zeit gemacht werden. Entweder mit der besten Freundin oder aus dem Urlaub, ein Selfie geht immer! Auch viele Stars machen bei diesem Trend mit. Mario Götze‘s Instagram-Seite besteht quasi nur aus Selfie-Fotos.

© Instagram - Mario Götze
© Instagram – Mario Götze

PEGIDA

PEGIDA steht für Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. Diese Organisation will die Islamisierung von Deutschland verhindern. Seit dem 20. Oktober 2014 gehen PEGIDA-Anhänger durch die Straßen von Dresden und demonstrieren. Anfangs waren die Demos noch klein, etwa 350 Menschen demonstrierten. Doch gegen Ende des Jahres eskalierte die Situation. 18.000 Menschen gingen auf die Straße. Gegendemonstrationen fanden ebenfalls in Dresden, aber auch in Köln und anderen Städten statt. Die sozialen Netzwerke reagierten sofort: „Pegida sei ein rechtsextremer und rassistischer Verein.“ Der Hashtag #pegida war lange in den deutschen Twitter-Trends. Auch ironische und humorvolle Tweets fielen oft auf, der Großteil machte sich ein Spaß daraus darüber zu schreiben. Aber auch ernsthafte und verständnisvolle Kritik wird oft geäußert. Die Aktion „Licht aus gegen Pegida“ sollte ein Zeichen für Toleranz und Weltoffenheit sein. Der Kölner Dom und auch das Brandenburger Tor wurden am 5. Januar 2015 deshalb nicht beleuchtet.

© Twitter – @WbgKhr
© Twitter – @WbgKhr

 

Ice Bucket Challenge

Im Sommer 2014 fing alles an. Am 30. Juni 2014 wurde die Golf Channel Morning Show in den USA ausgestrahlt. Der Golfer Chris Kennedy nahm die Herausforderung zu der Ice Bucket Challenge (IBC) an und lud am 15. Juli 2014 sein Video auf Twitter hoch. Die Idee zur ALS Association kam von Peter Frates der schon lange in der Forschung zu ALS arbeitet. Das Ziel der ALS Ice Bucket Challenge ist es auf die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (kurz ALS) hinzuweisen. Nachdem man nominiert wurde, hat man 24 Stunden Zeit um sich Eiswasser über den Kopf zu schütten und zehn Euro zu spenden. Wenn man die IBC nicht macht, wird man dazu aufgerufen 100 Euro zu spenden. Wer genau diese Aktion ins Leben gerufen hat, ist unklar. Fakt ist aber, dass die sozialen Medien sehr schnell darauf aufmerksam wurden. Unzählige Prominente beteiligten sich daran. Helene Fischer, Sigmar Gabriel, Elyas M‘Barek, Barack Obama. Matthias Schweighöfer und viele mehr nahmen teil. Insgesamt nahm die Organisation rund 100 Millionen Euro ein.

Das Texten von Facebook-Posts gehört mittlerweile zur Routine. Aber wann ist eigentlich der beste Zeitpunkt, Beiträge auf Facebook zu veröffentlichen? Zu diesem Thema gibt es mittlerweile unzählige Studien, anhand derer man durchaus von „idealen Postzeiten“ sprechen kann – also von Zeiten, in denen die Beiträge zur entsprechenden Geltung kommen.

bit.ly hat sich diesem Thema beispielsweise angenommen und anhand der Clicks herausgefunden, dass Beiträge die zwischen 13 und 16 Uhr geteilt werden, die höchste Klickrate haben. Die Spitzenzeit dabei ist Mittwochs um 15 Uhr. Dagegen haben Inhalte, die nach 20 Uhr und vor 8 Uhr geteilt werden, Schwierigkeiten die Masse zu erreichen.

Wir von Neuland-Medien sehen das ein wenig anders. Den einen richtigen Zeitpunkt, der für alle gilt, gibt es nicht. Unserer Meinung nach, ist es ein großer Unterschied, ob man mit seinen Aktivitäten Privat- oder Geschäftskunden erreichen möchte. Und ebenso entscheidend ist auch, in welcher Branche Sie sich bewegen.

Die Statistiktools von Facebook geben mittlerweile sehr genaue Hinweise, wann Beiträge besonders gut wahrgenommen werden und wann nicht. Hier das Beispiel unserer Neuland-Medien-Facebook-Seite:

Dieses Beispiel zeigt, dass auf unsere Facebook-Seite hauptsächlich während den normalen Arbeitszeiten zugegriffen wird, wobei interessanterweise kein großer Unterschied zwischen den einzelnen Arbeitstagen und dem Wochenende besteht.

Eine weitere Hilfestellung bieten die demografischen Daten der Facebook-Fans. Durch diese Daten bekommen Sie beispielsweise den Hinweis, ob einige Ihrer Fans in einer anderen Zeitzone leben. In dem Fall wäre ein anderes Timing zu berücksichtigen.

Unsere Empfehlung: Analysieren Sie Ihre Fans, versuchen Sie deren Tagesablauf zu identifizieren und posten Sie möglichst dann, wenn Ihre Fangemeinde auf Ihr Smartphone schaut oder am Rechner sitzt. Ein generelles Erfolgsrezept für das perfekte Timing in den sozialen Netzwerken gibt es leider nicht.

Eine regelrechte Welle der Solidarität hat die Reaktion von Dani Alves auf einen rassistischen Angriff ausgelöst. In dem Spiel in Villarreal wurde der spanische Fußballprofi von der Tribüne aus mit einer Banane beworfen, als er eine Ecke ausführen wollte. Die Banane landete direkt vor dem für den FC Barcelona spielenden Kicker. Doch Alves blieb cool und reagierte auf überraschende Art und Weise. Anstatt sich über die offensichtlich rassistische Aktion aufzuregen, hebt Alves die Banane einfach auf, schält sie und biss ein Stück ab. Noch kauend schlägt er die Ecke für seinen Fußballklub.

Alves bekam für die Reaktion viel Lob aus aller Welt. Am Montag verbreitete sich das YouTube-Video wie ein Lauffeuer im Netz. Egal ob bei Facebook oder bei Twitter – überall freuten sich die Nutzer über Alves überraschende und humorvolle Reaktion.

YouTube-Video: Dani Alves eat a banana thrown from the stands 2014 (HD)

Unter den Hashtags #weareallmonkeys und #saynotoracism trudeln bei Twitter und Facebook immer mehr Selfies, also Selbstporträts, im „Alves-Style“ ein. Diese Selfies sollen ein Zeichen gegen den Rassismus setzen!

Hier ein paar Beispiele:

Screenshot Facebook

Robert Lewandowski auf seiner Facebook Seite.

Screenshot Twitter

Der belgische Nationalspieler Dries Mertens auf Twitter.

Screenshot Twitter

Der argentinische Fußballspieler Sergio Aguero mit der brasilianischen Weltfußballerin Marta auf Twitter.

Social Media-Anwendungen wie Facebook, Twitter, Blogs & Co. verändern die Formen von Kommunikation und Informationen – und damit auch die Formen gesellschaftlicher Willensbildung, der Grundlage demokratischer Prozesse. Die sozialen Medien versprechen Transparenz, Freiheit und eine neue Form kollektiver Entscheidungsfindung. Aber wie schnell die Meinungen der Nutzer im Social Web beeinflusst werden kann, haben wir selber zu spüren bekommen.

Was ist passiert? Auf der Suche nach einem Neuland-Medien-Maskottchen beschlossen wir im Team, unsere Facebook-Nutzer einzubeziehen und diese abstimmen zu lassen, welche Kuh unser neues Maskottchen wird. Anfangs lief alles in geregelten Bahnen, bis ein gedankenloser Post eines Kollegen die Abstimmung manipulierte.

Auf einer Fußball-Fan-Seite postete der Kollege ohne böse Absicht den Link zur Abstimmung:

„Ihr müsst mir mal kurz helfen. Wir lassen grad über unser neues Maskottchen in der Firma abstimmen. Und da liegt die deutlich hässlichere Kuh vorne, nämlich Nummer 2. […] Demnach wäre es cool, wenn ihr kurz auf den Link klickt und unter dem Post mit „Nummer 1“ kommentiert. Vielen Dank […].“

Mit diesem Post wurden auf einen Schlag knapp 2.000 Facebook-User erreicht. Viele der Fans dort kamen der Aufforderung nach und schon bald lag die gewünschte Kuh deutlich vorne.  So war die Abstimmung natürlich alles andere als eine repräsentative Meinung der Neuland-Facebook-Fans.

Das Thema Manipulation wurde danach über verschiedene Kanäle an uns heran getragen und hat natürlich dazu geführt, dass wir uns Gedanken über unsere manipulierte Abstimmung gemacht haben. Schlussendlich haben wir Im Team beschlossen, die Abstimmung nicht mehr zu werten und eine interne Abstimmung unter den Neuland-Mitarbeitern durch zu führen. Hier lag die Kuh Nummer 1 knapp vorne und wir haben unser neues Maskottchen gefunden.

Dieses Beispiel zeigt, wie einfach in den sozialen Medien manipuliert werden kann. Ein Meinungsmacher und eine stark frequentierte Seite, schon ist die demokratische Abstimmung nicht mehr repräsentativ. Kurzzeitig gedankenloses Handeln hat hier berechtigte Kritik mit sich gebracht. Wichtig ist der Umgang mit dieser Kritik sowie der daraus resultierende Lerneffekt. Demnach danken wir allen, die uns auf diesen Missstand hingewiesen haben und freuen uns als Team auf unser neues Maskottchen.

„Bei Vapiano war es eigentlich immer recht nett … bis gestern … leider fehlt mir für Salat bei euch in nächster Zeit erstmal die Motivation!“ lautet der Kommentar unter dem Video, das Facebook-Nutzer Phil Hippos am Dienstag auf der Facebook-Seite der Restaurantkette Vapiano gepostet hat. In dem Video ist eine Raupe zu sehen, die sich in dem Salat-Dressing eines Restaurant-Besuchers räkelt.  Der Besucher hat nach dem Fund der Raupe sein Handy gezückt, den zappelnden Wurm samt Visitenkarte des Restaurants gefilmt und das Video auf Facebook gestellt – wohlwissend, dass eigentlich nur ein Shitstorm auf das veröffentlichte Video folgen kann. Das Video verbreitete sich innerhalb von 24 Stunden auf Facebook, der öffentliche Status des Users erreichte mehr als 40.000 Likes und wurde mehr als 14.000 Mal verbreitet.

Die Restaurantkette Vapiano wird von der Hamburger Agentur Achtung! betreut. Während noch unklar ist, ob die Raupe nicht absichtlich in den Salat gelegt wurde, reagiert die Agentur innerhalb weniger Stunden – mit vorbildlicher Krisen-PR: „Man könnte dies als Beleg für die Frische unserer Salate sehen. Wir nehmen dies aber im Gegenteil sehr, sehr ernst. So etwas darf bei uns nicht passieren! … Derzeit versuchen wir, mit dem Gast in Kontakt zu kommen, um zu klären, wo genau zu welcher Zeit das Video aufgenommen wurde.“

Der befürchtete Shitstorm entwickelte sich zunehmend zu einer Pro-Raupe-Bewegung. Unter den zahlreichen Posts der Restaurantkette lassen sich immer mehr Beiträge finden, die die Raupe im Salat relativieren und das Verhalten des Besuchers anprangern. Facebook-Userin Ivy Imsichkirchen schreibt: „1) es doch nur eine Raupe! 2) du A… Hättest das Tier lieber retten sollen anstatt sie im Essig Bad liegen zu lassen!“ Jörg Richter sieht das ganze gelassen: „Davon stirbt keiner. Im Dschungelcamp hat das jeder überlebt.“ Andere User sind eher verärgert und stellen den Gast an den Pranger: „Ich finde es ziemlich arm, anstatt den Restaurantleiter direkt anzusprechen, ein Video zu posten … echt erbärmlich, aber so ist die Socialmediazeit, für direkte Konfronation zu feige aber im Internet ne große Klappe!!!“ Weitere Facebook-Nutzer wie Shahab Djalili, fragen sich, ob der Ersteller des Videos nicht sogar gezielt gegen Vapiano wettert.

Selbstverständlich kommt eine Raupe im Essen nicht wirklich gut an. Dennoch finden wir, dass die Restaurantkette bzw. die dahinter stehende Agentur vorbildlich auf diesen Vorfall reagiert und den befürchteten Shitstorm verhindert haben.

Update: Mittlerweile hat Vapiano auch Kontakt mit Gast, der das Video bei Facebook gepostet hat, aufgenommen. Den aktuellen Post dazu, möchten wir euch nicht vorenthalten:

Facebook feiert heute sein 10-jähriges Bestehen. Als Mark Zuckerberg am 4. Februar 2014 die Webseite thefacebook.com startete, schwebte ihm zunächst eine Art digitales Jahrbuch der US-Eliteuniversität Harvard vor. Zehn Jahre später zählt das soziale Netzwerk mehr als eine Milliarde Mitglieder und gehört in vielen Ländern zu den meist besuchten Webseiten.

Wie sich Facebook vom inoffiziellen Jahrbuch zur beliebten Social Media Plattform entwickelt hat, zeigt die nachfolgende offizielle Timeline von Facebook:

Das Facebook auch nach 10 Jahren noch kein bisschen müde ist, zeigen die laufenden Entwicklungen und Neuerungen. Viele dieser Anpassungen und Neuerungen sind für den einzelnen Facebook Nutzer nicht ersichtlich, Werbekunden und Entwickler dürfte dieses allerdings nicht verborgen bleiben.

In den letzten Wochen und Monaten konnten wir in der Presse häufig lesen, dass Facebook nicht mehr „cool“ ist. Das stimmt auch, schließlich ist Facebook erwachsen geworden – der Hype ist vorüber. Sinn und Zweck eines sozialen Netzwerkes ist es auch nicht „cool“ zu sein, sondern Menschen zu verbinden. Oder wie es Facebook mit seinen Worten sagt:

„Unser Ziel beim Aufbau von Facebook ist es, die Welt offener und transparenter zu machen, denn wir glauben, so zu mehr Verständnis und engeren Verbindungen unter den Menschen beitragen zu können. Facebook steht für Offenheit und Transparenz, indem es dem Einzelnen mehr Möglichkeiten zum Teilen und Vernetzen gibt.“

Ob „cool“ oder nicht, Facebook ist nur eine Plattform und eine Plattform ist genau das, was Nutzer aus ihr machen.

Wer auf Facebook seine Privatsphäre schützen möchte, stößt auf ein zeitraubendes Problem: Es ist nicht ersichtlich, welche Elemente für welche Nutzergruppe zugänglich sind. Alle Einstellungen manuell vorzunehmen, ist kompliziert und dauert vielen Nutzern zu lange. So werden oft ungewollt Details preisgegeben.

Seit kurzem gibt es ein Add-on des Programmierers Daniel Puscher für den Browser Firefox, der alle Elemente auf Facebook nach Sichtbarkeit einfärbt. Mit Klick auf ein eingefärbtes Element öffnet sich ein Auswahlrad, mit dem sich die Sichtbarkeit sehr einfach einstellen lässt.

Mehr dazu finden Sie auf Netzpolitik.org und der offiziellen Add-on-Seite. Freunde der audiovisuellen Unterhaltung können sich das Ganze auch per Video erklären lassen:

„SchülerVZ, Facebook und Co. – Chance und Bedrohung“, so lautet der Titel des Vortrags, den Christian Terhechte am 12. März im Ratsgymnasium in Wiedenbrück halten wird. Der Vortrag richtet sich an interessierte Eltern und Lehrer, die sich über diese neuen Werkzeuge der Kommunikation informieren möchten.

In den letzten Wochen und Monaten wurden wir immer häufiger auf die Gefahren und Risiken der sozialen Netzwerke – für Schüler vor allem Facebook und SchülerVZ – angesprochen. Gibt es Hilfestellungen? Finde ich irgendwo eine Anleitung? Wer kann eine ehrliche und objektive Einschätzung der Risiken abgeben? Diese Fragen sollen beantwortet werden. Gleichzeitig soll natürlich auch der positive Effekt der neuen technischen Möglichkeiten nicht zu kurz kommen. Dem Nachwuchs den Zugang ganz zu verbieten, ist sicherlich der falsche Weg im Umgang mit den sozialen Online-Netzwerken.

Besonders in der Medienlandschaft wird ein sehr negatives Bild der sozialen Netzwerke geschaffen. Mangelnder Schutz der Privatsphäre, viel zu schwache Datenschutzbestimmungen und Facebook-Parties die eskalieren, sind nur einige der Themen, die über die Medien dargestellt werden. Was sich bei richtigem Umgang mit diesen sozialen Netzwerken aber auch für Chancen ergeben, wird kaum beschrieben.

Unser Vortrag soll Eltern einen Einblick in die „soziale Online-Welt“ Ihrer Kinder ermöglichen und Hilfestellung bei der Bewertung von Chancen und Risiken leisten.

Wir sind auf der MEiM 2011 am 28.09. im Heinz-Nixdorf-Museum in Paderborn mit einem Stand und einem Fachbeitrag vertreten. Unser Geschäftsführer Christian Terhechte wird den Beitrag von 15.20 – 16.00 Uhr im Raum 3 präsentieren.

Weitere Informationen zum Vortrag:

Neuland Social Media? – Klein Anfangen, groß rauskommen

Sie stehen am Anfang Ihrer Social Media Aktivität und stellen sich folgende Fragen:

– Was ist Social Media?

– Wie funktioniert Social Media?

– Warum sollten Sie Social Media für Ihr Unternehmen nutzen?

– Wie können Sie Social Media erfolgreich einsetzen?

In unserem Vortrag möchten wir Ihnen das Grundwissen über Social Media vermitteln. Anhand praxisnaher Beispiele von KMUs werden Sie Möglichkeiten kennenlernen und eine Anleitung für die ersten Schritte im Social Web erhalten. Weiterhin werden wir Fragen zu den Kosten, dem Zeitaufwand sowie das notwendige Know-How klären.

Mehr Informationen zur MEiM 2011 erhalten Sie hier.